Die Gründungsversammlung des
Seniorenbeirates erfolgte durch die erste Bürgermeisterin Anita Meinelt am
Samstag, 05.August 2003 im Rathaus, Großer Sitzungssaal.
Laut Geschäftsordnung des
Stadtrates leitete die Seniorenreferentin, StRin Karin Linz die Wahl.
Für zwei Jahre wurden in
geheimer und schriftlicher Wahl folgende Mitglieder gewählt:
Hasenöhrl Josef
Hübner Christine
Körger Johann
Sturm Hubert
Thums Alfred
Wiesheu Josef
In der konstituierenden ersten
Sitzung am 07.08.2003 wurde in geheimer Wahl Josef Wiesheu zum ersten und
Alfred Thums zum zweiten Vorsitzenden gewählt. Ferner wurden folgende
Beschlüsse gefasst:
Der
Seniorenbeirat: Was ist er - was tut er
- wie erreiche ich ihn?
(siehe
Anlage)
Die zweite Beiratssitzung
wurde auf den 02. September 2003 mit folgender Tagesordnung festgelegt:
In der dritten
Beiratssitzung am 03.Nov. 2003 stand auf der Tagesordnung:
Im zweiten Halbjahr fanden
neben den drei Beiratssitzungen auch vier Sprechtage statt. Die Wünsche und
Anregungen der Besucher bezogen sich auf folgende Inhalte:
Ruhebank -
Stadtbusproblem - Seniorentag am Herbstschaumontag -
Kanalanschluss - neue Gesundheitsverordnung -
Beseitigung von Gefahrenquellen wie z.B. Krankenhaustreppe ohne Geländer
oder Benefiziatensteig zur Einmündung Leinbergerstraße mit zu hoher Bordkante -
Betreutes Wohnen - Toiletten am Friedhof
Ergebnis:
Die Bank wurde mittlerweile
aufgestellt
Die Gefahrenquellen konnten
beseitigt werden
Das Problem „Betreutes
Wohnen“ im Wohnpark wurde gelöst
Am 29.01.2004 erörterte der
Seniorenbeirat das Stadtbusproblem mit Frau Bürgermeister Anita Meinelt im
Rathaus.
Ergebnis:
Wir haben Verständnis
gefunden, aber es wurde uns bestätigt, was auch die Betreiberin des
Stadtbusses, Frau Hadersdorfer, am 29.09.2003 bereits äußerte. Der Stadtbus
fährt auf Eigeninitiative der Firma Hadersdorfer und die Stadt gab bisher
keinen Zuschuss. Somit kann die Stadt auch keine Forderungen an dien Betreiber
hinsichtlich Zeittakt und Fahrplan stellen. Die unlesbaren Fahrpläne wurden in
der Zwischenzeit ausgewechselt. Verhandlungen der Stadt mit der Firma
Hadersdorfer sind hinsichtlich des neuen Haushaltsjahres 2005 im Gange.
Am 05. Februar 2004
referierten die Seniorenreferentin Karin Linz und der Vorsitzende des
Seniorenbeirats Josef Wiesheu auf Einladung der Freien Wähler bei deren
Stammtisch über die Probleme der älteren Menschen in Moosburg.
Die erste Beiratssitzung
2004 fand am 01.März mit folgender
Tagesordnung statt:
In Zusammenarbeit mit der Arbeiterwohlfahrt findet seither regelmäßig an einem Samstag im Monat nachmittags von 14.00 – 18.00 Uhr in der Kegelhalle ein Seniorentanz statt. Die Besucherzahlen – meist Frauen – steigen, und der Tanznachmittag kommt erfreulich gut an. Die Termine für das Jahr 2005 liegen bereits fest.
· Der Vorsitzende berichtet über die inhaltliche Zusammenstellung des Ratgebers. Die Beiträge wurden gesichtet, ergänzt und sortiert.
Am Mittwoch, den 03.März
2004 konnte der Vorsitzende den Entwurf des Ratgebers mit Kostenvoranschlägen
der Bürgermeisterin vorlegen. Bezüglich des Absatzes und der Kosten führte der
Vorsitzende entsprechend der Vorlage des Entwurfes, vor Ort Gespräche mit den
Kontaktgruppen, privaten Pflegediensten, Wohlfahrtsverbänden, Pflegeheimen in
und um Moosburg. (siehe Inhalt des Ratgebers).
Somit konnten die
Schutzgebühr, Auflagenhöhe, Verkaufsstellen und anderes mehr festgelegt werden.
Am 01. April 03 ging die
Vorlage zur Druckerei Gerstner nach Wartenberg. Digital erstellt wurde die
Druckvorlage von Irmi Schaffer, Tochter des ersten Vorsitzenden. Herr Linz
brannte sie auf CD, was die Druckkosten erheblich minderte. Dafür ein
besonderer Dank an die beiden. Das Titelfoto lieferte der damalige
Geschäftsführer der Stadt, Herr Reinhard Schwarz und die Rückseite des
Ratgebers war eine Werbespende der Sparkasse. Auch dafür herzlichen Dank.
Am 14. April 2004
referierte der Vorsitzende des Seniorenbeirates beim Seniorennachmittag in
Pfrombach in der vollbesetzten Gaststube von Michael Sainer zum Thema „Jeder will alt werden -
niemand will alt sein“.
Am 29.04.2004 wurde Herr
Josef Wiesheu zum Seniorennachmittag nach Hörgertshausen eingeladen um über das
gleiche Thema zu referieren. Ca. 60 Senioren/innen füllten das Pfarrheim.
Am Montag, den 03. Mai 2004
stellte der Seniorenbeirat im Rathaus seinen „Ratgeber für das Leben im Alter“
der Öffentlichkeit vor.
Der neue Ratgeber ist 82
Seiten stark und im handlichen DIN A5-Format gedruckt. Er wurde der
Bürgermeisterin im Beisein des Seniorenbeirates und der Seniorenreferentin
Karin Linz präsentiert. Der Presse gilt
für die ausführliche und sachliche Berichterstattung ein besonderer Dank. Mit
dieser unfassenden, informativen Broschüre für die älteren Bürger/innen der
Stadt ist eine wertvolle Handreichung und eine notwendige Hilfe für den Alltag
geschaffen worden.
Siehe Pressebericht der MZ
vom 04.05.04 ! Wie sehr gerade auf diesem Gebiet eine Informationslücke bestand
zeigt, dass innerhalb von sechs Wochen 600 Exemplare für € 3,00 Schutzgebühr
verkauft werden konnten.
Am 07.Juni 2004 fand die
2. Beiratssitzung mit folgender
Tagesordnung statt:
·
Seniorenbeirat stellt
sich und seinen Ratgeber am Mittwoch, den 07.Juli 04 beim Altentreff
St.Kastulus im Pfarrheim vor. – Anwesend waren 82 Personen, 47 Ratgeber konnten
verkauft werden.
·
Errichtung eines
Info-Standes bei der Herbstschau in Moosburg. Vorbesprechung und Planung
·
Informationsmaterial
besorgte der erste Vorsitzende und auch die Standbesetzung wurde von ihm
erstellt.
Am Freitag, den 23. Juli
2004 trafen sich die Mitglieder des
Seniorenbeirats zur 3.Sitzung. Dazu war auch die Seniorenreferentin
Karin Linz und die Presse eingeladen. Folgende Punkte standen auf der
Tagesordnung:
·
Sachstandbericht des
Vorsitzenden zum Ratgeberverkauf
·
Info-Stand bei der
Herbstschau neben der Moosburger Zeitung
- Anfertigung eines
Aushängeschildes durch den Bauhof
- entgültiger Besetzungsplan
durch die Beiräte
·
Teilnahme an der
Fachkonferenz in Rosenheim am 21.09.04
Thema:
„Innovative Projekte in der Altenarbeit“
Es
wurden neue Angebote für Demenzkranke, Ambulante Hospizarbeit, Bürgerliches
Engagement und Wohnen zu Hause vorgestellt.
Frau
Strin. Karin Linz und der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Herr Josef Wiesheu
nahmen an dieser Tagung des Sozialministeriums teil.
Beim Sprechtag am 02.August
04 standen 78 Personen Schlange, denn in der Vorankündigung durch die Presse
stand, dass Patientenverfügungen mit Vorsorgevollmacht kostenlos verteilt
würden.
Am Freitag, den 13.August
04 führte der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Josef Wiesheu von 15.00 -
16.00 Uhr Senioren/innen und weitere Interessenten durch das
Kastulusmünster. Etwa 45 Teilnehmer hatten sich am Portal eingefunden. (siehe
auch Pressebericht) Auf Grund der großen Nachfrage wurde die Führung zu
Kirchweih am Freitag, den 15.Oktober 04 wiederholt.
Am 24.November 04, 15.00
Uhr suchte der Seniorenbeirat im Jugendhaus das Gespräch mit der Jugend. Der
Vorsitzende vereinbarte frühzeitig, vier Wochen zuvor, einen Termin mit dem
Jugendpfleger, Herrn Achhammer und dem Jugendreferenten, Herrn Str. Josef
Heise. Herr Achhammer versicherte, die Jugend des Hauses und auch das Jugendparlament
einzuladen. Auch in der Presse wurde das Treffen durch zwei Mitteilungen
angekündigt. Doch an diesem Tag warteten die Mitglieder des Seniorenbeirates,
der Jugendpfleger, der -referent und
die Presse vergebens auf die Jugendlichen. Bei diesem Gespräch sollte das
Miteinander und Füreinander von Jung und Alt im Gespräch zum Ausdruck kommen.
In der Ausgabe der MZ vom
04.Dez.04 gab der Vorsitzende des Seniorenbeirates, Hr. Josef Wiesheu je zehn
Anregungen für die ältere und die mittlere und jüngere Generation.
Im Jahre 2004 fanden
insgesamt zwölf Sprechtage mit Beteiligung fast aller Mitglieder und drei
Beiratssitzungen mit vollzähliger Beteiligung statt.
In der 1. Beiratssitzung
am 03.01.2005 erläuterte der Vorsitzende Josef Wiesheu unter
Top 1: den
Antrag an das Baureferat der Erzdiözese München-Freising:
Errichtung eines Treppengeländers an der Treppe vom
Plan zur Leinbergerstraße (Pfarrhausseite)
Der Antrag wurde am 21.12. über den Dienstweg an die
Kirchenverwaltung Moosburg gestellt.
Top 2: den
Kreisseniorenplan
Es
war die erste Fortschreibung nach 10 Jahren. Wiesheu bemängelte, dass für diese
Neuerscheinung - Oktober 2004 - Zahlenmaterial vom
Jahre 2001 verwendet wurde und inzwischen neu errichtete Pflegeheime
(Nandlstadt und Moosburg) nicht aufgeführt sind.
Frau
Bgm. Anita Meinelt erhielt dazu vom Vorsitzenden eine schriftliche
Stellungnahme für die Beschlussfassung im Kreistag.
Top 3: dass
an der Fachkonferenz am 09.12. 2004 in München über „Seniorengerechts
Wohnen“ Alfred Thums, Hubert Sturm und Josef Wiesheu teilnahmen.
Die daran nicht teilgenommenen Beiräte wurden
informiert.
Top 4: dass
am Mittwoch, den 05.01.2005 um 7.30 Uhr der Vorsitzende Frau Bgm. Meinelt über
folgende Punkte informiert hat:
·
Seniorentag in München
·
Gespräch mit der Jugend
im Jugendhaus (siehe dazu auch Artikel des Vorsitzenden in der MZ vom 04.12.04)
„Seniorenbeirat für Miteinander von Jung und Alt“
·
Zwei weitere Ruhebänke
sollen in Zusammenarbeit mit der MZ aufgestellt und auch finanziert werden.
Dies
ist mittlerweile geschehen. Sieh ausführlichen Pressebericht in der MZ vom
26.04.2005.
Aus
dem Erlös des „Ratgeberverkaufs“ hat der Seniorenbeirat neben
Vorbereitungsaufgaben auch € 200,00
dazu beigesteuert.
·
Zuschuss der Stadt (€
30.000) als Vorschlag für Linienerweiterung des Stadtbusses. Am 15.01.05 wurde
dieser Betrag genehmigt, am 20.01.05 jedoch vom Stadtrat wieder zurückgenommen.
Dazu wurde eine Stellungnahme in der MZ abgegeben.
·
Ankündigung eines
Vortrages am 24.02.05 im Torbräustüberl vom Fahrlehrer Bernd Schaffer zum
Thema: „Senioren im Straßenverkehr“ zu Fuß – per Rad – am Steuer. Der
Vortrag hatte großen Zuspruch, war sehr
interessant und findet eine Wiederholung beim Altentreff St.Kastulus am 15.Juni
im Pfarrheim.
·
Der Seniorentanz in der
Kegelhalle einmal im Monat ist zur festen Einrichtung geworden und wird gut
angenommen.
Am 21. Jan. 05 stellte der
Seniorenbeirat über die Seniorenreferentin StRin Linz folgenden Antrag an den
Stadtrat:
„ Die Stadtverwaltung möge
mit der Fa. Hadersdorfer in Verhandlungen über ein künftiges und vernünftiges
Verkehrskonzept einer erweiterten Linienführung treten, wobei die Wohngebiete
Untere Neustadt, Westerbergsiedlung mit Stern-, und Musikerstraßen sowie das
Untere Gereuth mit Blütenstraßen mit einbezogen werden sollen“.
Beim Seniorensprechtag am
07. 02.05 erfolgte die Ausgabe von Patientenverfügungen und Senioren brachten
ihre Wünsche zum Stadtbusproblem vor.
Im Gespräch mit der Bürgermeisterin
am 22.02.05 zeigte sich, dass seitens der Stadtverwaltung und der Firma
Hadersdorfer eine Unterschriftensammlung in den entsprechenden Wohngebieten für
eine neue Linienführung befürwortet wird.
Am 01.03.05 brachte der
Vorsitzende des Seniorenbeirates vorbereitete Unterschriftslisten persönlich
a) in die
Westerbergsiedlung zu Frau Hildegard Berger, Frau Becher und Frau
Schmid
b) ins Untere Gereuth zu
Frau Baumgartner, Lilienstraße
c) in die Untere Neustadt
zu Frau Hübner (Seniorenbeirätin)
Beim Sprechtag am 07.03.05
brachten Besucher ihre Abneigung zum Ausdruck, dass der Stadtbus auch nach
Degernpoint fahren soll.
Nach vorangegangener
Anmeldung stellte sich die Firma „arundo“ (= Stütze ) dem Seniorenbeirat
vor. Arundo versteht sich als Dienstleister für alle Altersgruppen zur
Entlastung und Unterstützung in besonderen Lebenslagen, z.B. Erledigung von
lästigem Papierkram, Formularen usw. Zwei diplomierte Pädagoginnen aus
Sixthaselbach haben sich damit selbständig gemacht.
Anschließend fand im „Rosecafe“ eine ordentliche
Beiratssitzung statt.
Tagesordnung -
siehe auch MZ vom 09.03.05
Top 1: Berichtigung des Presseberichts
zur Tagesordnung der Stadtratsitzung vom 28.02.05.
Der
Seniorenbeirat will keine Linienführung des Stadtbusses nach Degernpoint
und nur erwachsene Personen führen die Unterschriftensammlung durch.
Top 2: Sachstandsbericht zum Antrag
„Treppengeländer beim Pfarrhaus“
Anmerkung:
Die Kirchenverwaltung hat in seiner Sitzung am Dienstag, den 08.03.05 einen
einstimmigen positiven Beschluss gefasst.
Top 3: Der Seniorenbeirat begrüßt eine
Querungshilfe im Bereich des Stadtplatzes.
Top 4: Über die Aufstellungsstandorte
zweier Ruhebänke wurden Vorgespräche geführt. – Modell lt. Katalog!
Top 5: Neuwahl des Seniorenbeirates im
Monat August
Über
Tag und Wahllokal soll im Einvernehmen mit der Seniorenreferentin Frau Linz die
Stadtverwaltung befinden.
Der Seniorenbeirat gab bekannt, dass auf Einladung der
Leiterin Frau Knoll das neue
Seniorenzentrum an der Stadtwaldstraße am Mittwoch,
den 16.03.05 um 15.00 Uhr
besichtigt werden kann.
In der Sprechstunde am
04.04.05 informierte der Vorsitzende die Beiräte über den Verlauf der
Unterschriftenaktion.
Die zwei Ruhebänke wurden bei
der Firma Kohn bestellt. Preis je Bank € 315,00.
Am 15.04.05 übergaben der
Vorsitzende und Frau Hübner die Unterschriftenlisten an die Bürgermeisterin
Frau Meinelt. Siehe auch Pressebericht in der MZ
Ergebnis: Westerberg: 164 Unterschriften
Unteres Gereuth: 55 Unterschriften
Untere Neustadt: 557 Unterschriften
-----
insgesamt 776
Unterschriften
Am 20.04.05 lieferte die
Firma Kohn die bestellten Bänke an den Bauhof. Die Aufstellung erfolgte an den
ausgewählten, vorher abgesprochenen und genehmigten Aufstellungsorten am
Montag, den 25.04.05 - siehe Bericht in der MZ vom 26.04.05
Am Mittwoch, den 27.04.05
sprach der Vorsitzende im Pfarrheim ein Grußwort anlässlich der Feier „25 Jahre
Altentreff St. Kastulus“
In der zweiten Maiwoche wurde
durch die Firma Reif das neue Treppengeländer vom Plan zur Leinbergerstraße
angebracht. Am Freitag, den 20.05.05 bedankte sich der Vorsitzende des
Seniorenbeirates über die gefällige und gelungene Ausführung. Besonders
Gehbehinderte und Senioren können künftig gefahrlos und sicher die Treppe
benutzen. Der Vorsitzende überreichte zusammen mit seinen Beiräten eine Spende
von € 200,00 an den Vorsitzenden der Kirchenverwaltung, Herrn Stadtpfarrer
Hans-Georg Platschek. Josef Wiesheu vermerkte dass das kein Zuschuss von der
Stadt sei sondern vom Erlös des Ratgeberverkaufs genommen wurde. -
siehe Bericht der MZ vom 21.05.05
Die 3. Beiratssitzung
fand am 06.06.05 um 16.00 Uhr im
Seniorenzentrum an der Stadtwaldstraße statt.
Tagesordnung:
·
Rückblick zwei Jahre Seniorenbeirat
·
Neuwahl im August
·
Kandidatenaufstellung
·
Wahlvorbereitung
Am Mittwoch, den 22.06.05
referierte der Vorsitzende Josef Wiesheu im Pfarrheim beim Altentreff
St.Kastulus zum Thema „Rückblick zwei Jahre Seniorenbeirat“ in Wort und Bild.
Im ersten Halbjahr 2005
fanden insgesamt sieben Sprechstunden und drei Beiratssitzungen statt.
Der Seniorenbeirat zeigte
sich auch aktiv in der Fort- und Weiterbildung zum Wohle der älteren Menschen.
Vom 08. – 13.Oktober 04 nahm
der Vorsitzende an einem internationalen Seniorenseminar auf dem Mönchsberg in
Salzburg teil. Die Einladung war umschrieben:
Aktives Altern - Last und Lust im Ruhestand
1.
Reife und Erfüllung im
Alter (Referentin Sr.M.Renata,
Regensburg, CJ)
„Sich
selbst verstehen – annehmen – verändern“
Vom
Charakter der Persönlichkeit
2.
Erinnern und Versöhnen
Das
Leben als solches hinterlässt seine Spuren
Referent:
Dr. Konrad Köhl – Bozen, Brixen
3.
Alter – Gesundheit und
Krankheiten
Stürze
bei älteren Menschen - Herzinfarkt und Demenzkrankheit auf dem
Vormarsch
Referent: Dr. Dietrich Neveling,
Aidenbach – Chefarzt der geriatr. Reha-Klinik
4.
Ältere Menschen in
Europa
Lebensperspektiven
in einer neuen europäischen Gesellschaft
Aspekte
in der EU-Politik
Referentin:
M.d. EP Ursula Stenzel, Salzburg
5.
Gott und die Menschen in
Europa
Referent: Prof.Dr. Ferdinand Graf Kinsky, Nizza,
Europaabgeordneter
6.
Wenn ein Bischof älter
wird
Ein
Lebens- und Glaubenszeugnis
Referent:
Weihbischof Jakob Mayr, Salzburg
Die Reisekosten, Unterkunft
,Verpflegung und Seminarkosten wurden von den Teilnehmern selbst getragen.
Am 09. Dezember fand auf
Einladung des Bayerischen Staatsministeriums im Verlagshaus der Südd. Zeitung
eine Tagung für Kommunen statt.
Themenbereich: Seniorengerechtes Wohnen -
Wunsch – Wirklichkeit – Risiken
Es ging dabei um Betreutes Wohnen, Wohnanlagen, Wohnformen für
Intensivpflege und betreuungsbedürftige Menschen.
Vom Seniorenbeirat Moosburg nahmen teil: 1. Vors. Josef Wiesheu, 2.
Vors. Alfred Thums und Beiratsmitglied Hubert Sturm. Fahrtkosten trug der
Beirat aus seiner eigenen Kasse. Auf die Fachkonferenz in Rosenheim am 21.09.04
wurde bereits hingewiesen.
Zusammenfassende Rückschau
und persönliche Eindrücke
„Zwei Jahre Seniorenbeirat“
Als im August 2003 auf
Wunsch der 1. Bgm. Anita Meinelt und der Seniorenreferentin Karin Linz, mit der
Zustimmung des Stadtrates, der Seniorenbeirat gegründet wurde, betraten wir
Neuland. Ein Sprichwort sagt: „Aller Anfang ist schwer!“
So hatten einige Mitglieder
des Stadtrates zunächst Bedenken und betrachteten das junge Pflänzlein, das
zwischen den Pflastersteinen unserer 700 Jahre alten Stadt hervorwuchs, mit
Skepsis. Ist es Unkraut, das man verdorren lassen kann oder sollte man zusehen
ob es vielleicht für den „Stadtschmuck“ tauglich ist?
Schließlich belasten diese
sechs gewählten ehrenamtlich tätigen Beiräte unseren Stadthaushalt mit keinem
Euro; infolgedessen kann man diesen Beirat prüfend gewähren lassen. Ein Etat
ist im Haushalt nicht vorgesehen.
So lebten wir zunächst in
der Gnade des Anfangs!
Bald stellte ich aber
heraus, dass die Beiräte mit Begeisterung und blühender Phantasie keine Zeit
und Kraft scheuten, in der Sorge zum Wohle des älteren Menschen, zu arbeiten.
Für ihre Wünsche hatten sie in den monatlichen Sprechstunden ein offenes Ohr.
Die Beiräte nehmen manches in Kauf, lassen sich nicht so schnell abbringen,
wenn sie von einer guten Sache überzeugt sind, und investieren dafür Geld, viel
Geduld, Zeit und Engagement. Ihre Aufgabe wurde zur Herzenssache. Sie nehmen
dafür auch Ärger in Kauf. So wurde einiges positive Wirklichkeit, wie der
Tätigkeitsbericht dies aufzeigt.
Wir haben auch gespürt dass
unser Einsatz bei den Senioren ankommt, und wenn einem etwas zur Ehre ist, dann
kehrt geschenkte Freude ins eigene Herz zurück.
Wir fanden in der örtlichen
Presse einen guten Partner, der die breite Öffentlichkeit über die Durchführung
unserer Maßnahmen ausführlich informiert. Es sei vermerkt:: Wir arbeiten nicht
mit dem Druck der Presse, sondern mit der Bibel, nachzulesen bei Math. Kap. 25,
Vers 31-39; „Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir
getan.“
Wer den
Tätigkeitsbericht - Zwei Jahre
Seniorenbeirat – aufmerksam liest, wird feststellen: Es ist gut, dass es ihn
gibt!
Mein herzlicher Dank gilt
für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit Frau Erster Bürgermeisterin Anita Meinelt, der Seniorenreferentin
StRin Karin Linz, insbesondere auch für die Unterstützung bei Schreibarbeiten;
der Geschäftsstelle für die Beratung und dem Sozialamt.
Der Seniorenbeirat ist aber
keine Privatsache sondern lt. Satzung eine Einrichtung, ein gewähltes Gremium
der Stadt Moosburg. Eine haushaltsrechtliche Absicherung muss also künftig gegeben
sein.
Wenn es den Seniorenbeirat
nicht schon gäbe, müsste man ihn heute noch gründen!
Der Vorsitzende