| Moosburger Zeitung 10.12.2005 |
Schon viel erreicht
Seniorenbeirat hat sich
unentbehrlich gemacht |
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Moosburg. "Der
Seniorenbeirat hat seine vor zwei Jahren begonnene Arbeit konsequent
und erfolgreich fortgesetzt", lobte Bürgermeisterin Anita Meinelt
anlässlich der Bürgerversammlung. Sowohl der "alte", als auch
der Ende August neu gewählte Seniorenbeirat hätten sich
engagiert für die Belange der älteren Mitbürger
eingesetzt. So seien auf Initiative des Seniorenbeirats Ruhebänke
vor der Johanniskirche und am Friedhof aufgestellt worden.
Verbesserungen für die Fußgänger stellten ein zweiter
Handlauf bei der Treppe am Pfarrheim und die Beseitigung einer
behindernden Stufe am Benefiziat-Weber-Steig dar. Auch das Thema
Stadtbus habe eine neue Dynamik erhalten. Nicht unerwähnt
ließ Anita Meinelt die regelmäßigen Sprechstunden, die
Tanznachmittage und hilfreiche Vorträge wie Sicherheit im Haus und
zuletzt Seh- und Hörhilfen.
All diese Maßnahmen stellten für den betroffenen
Personenkreis eine wesentliche Erleichterung bzw. Hilfe dar. Deshalb
gelte dem Seniorenbeirat für seine Arbeit, die eine Vielzahl von
Stunden an Freizeit verlange, Dank und Anerkennung. - -ka-
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| Moosburger Zeitung
03.12.2005 |
Seh- und
Hörprobleme der Senioren
Robert
Fetzer und Florian Lohmeier informieren - Beratung besonders wichtig |
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| Robert Fetzer
(stehend) und Florian Lohmeier sprachen bei einer vom Seniorenbeirat
organsierten Veranstaltung über Hör- und Sehprobleme
(Foto: ste) |
Moosburg. Seh- und
Hörprobleme sind vielen älteren, aber auch
jüngeren Mitbürgern vertraut. Auf Einladung
des Seniorenbeirats referierten am Freitag im
"Torbräustüberl" Augenoptikermeister Robert Fetzer
und Hörgeräteakustikermeister Florian
Lohmeir über die vielfältigen Möglichkeiten, im Alltag
besser
zurechtzukommen.
Robert Fetzer nutzte die Gelegenheit auch für den Hinweis,
dass nicht alle Leiden "gottgegeben" sind:
Falsche Ernährung beispielsweise
führe jährlich bei 6000 Diabetikern zur
Erblindung. Unorthodoxe Lösungen wie eine kleine Stirnlampe
beheben Leseprobleme in dunkleren Räumen,
farbige Filter, per Magnet auf die normale Brille aufgesetzt,
verhindern Überstrahlungen.
Individuelle Beratung ist das "A und 0": Fetzer und Lohmeir betonten,
dass kein Fall dem anderen gleiche und dass Testphasen darum
angeraten seien. Denn hinter den Diagnosen "schlecht sehen" und
"schlecht hören" verbergen sich vielfältige
Ursachen, die es genau zu diagnostizieren gelte.
Bei Hörgeräten kann man auch ganz verschiedene
Systeme ausprobieren. Eine Anpassungsphase über zwei
bis drei Monate sollte unbedingt genutzt werden. Welches
Gerät nun am besten hilft, sei nicht eine Kostenfrage.
Seine Schwerhörigkeit nicht zu verstecken, sondern im
Gegenteil offensiv damit umzugehen, empfahl Florian Lohmeir.
Und wie bei den Augenleiden solle auch bei verminderter
Hörleistung nicht zu lange mit dem Arztbesuch und
einer entsprechenden Hilfe gewartet werden. -ste-
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| Mosburger
Zeitung
25.11.2055 |
Stadtbus
fährt künftig durch die Neustadt
Genugtuung
im Seniorenbeirat - Querungshilfe und Verkehrsspiegel weiter
problematisch |
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| Der
Seniorenbeirat der Stadt
Moosburg traf sich am Mittwochnachmittag zu seiner dritten
Sitzung
erstmals im Raum des Teams Moosburg Online im Elisabethenheim.
(Foto: rk) |
Moosburg.
Zu seiner dritten
Sitzung traf sich der Seniorenbeirat der Stadt Moosburg am
Mittwochnachmittag erstmals
im Elisabethenheim, wo im Raum des Team Moosburg Online alles
vorbereitet war für eine Multimedia-Präsentation von
Beiratsmitglied
Hermann Wolf zum Thema "Senioren und Internet". Zuvor berichteten
Vorsitzender Josef Wiesheu
und Seniorenbeauftragte Karin Linz über den aktuellen
Sachstand
einiger laufender Anträge des Seniorenbeirats. Dabei
löste eine
Nachricht von Karin Linz, der Stadtbus der Firma Hadersdorfer werde ab
1. Januar 2006 einige
zusätzliche Stationen in der Moosburger Neustadt anfahren,
freudige Genugtuung aus.
Und das wohl zu Recht: Nach ersten Erkundungsfahrten mit dem Stadtbus
im Oktober 2003 und den daraus resultierenden Initiativen zur
Verbesserung der Streckenführung, darunter Gespräche
mit dem
Busunternehmen und der Stadtverwaltung, aber auch
Unterschriften
aus den betroffenen Stadtteilen, scheint damit eines der ersten
und dringlichsten Anliegen des Seniorenbeirates nach mehr als
zwei
Jahren von Erfolg gekrönt zu sein.
"Büdelung"
der
Fußgänger
Im Ringkreisverkehr, so die Seniorenreferentin nach
telefonischer
Auskunft des Busunternehmens, sollen künftig
die Sparkasse in
der Neustadt, sowie das neue Seniorenzentrum am Stadtwald und weitere
Stationen angefahren werden. Dass ab Januar 2006
zusätzlich
auch ein Bus nach Degernpoint eingerichtet wird, der zunächst
im Probebetrieb Zahlen über den
tatsächlichen Bedarf
erbringen soll, wurde ebenfalls mit Befriedigung zur Kenntnis genommen.
Weniger Freude löste das Thema Querungshilfe am Stadtplatz
aus.
Obwohl der Stadtrat nach Auswertung aller Zählungen
bereits
grünes Licht gegeben hat für den Bau einer
zunächst
provisorischen Verkehrsinsel, der bei entsprechender Nutzung
eine
dauerhafte Lösung folgen soll, seien im Genehmigungsverfahren
neue
Probleme aufgetaucht, so Josef Wiesheu. So stoße die
Forderung des Straßenbauamtes nach einer "Bündelung
der
Fußgänger" in Richtung Querungshilfe
durch
entsprechende Ketten bei Rathauschefin Anita Meinelt auf
wenig Gegenliebe, obwohl die erforderlichen Pfosten
bereits
seit Jahren am Gehsteig bis zur Mariensäule bereit
stünden, so Wiesheu, der außerdem auf die
erfolgreiche
Fußgänger-Bündelung Ecke Stadtplatz/
Weingraben verwies.
Hürden
im Rathaus
Auch Karin Linz berichtete von Hürden, die einer von ihr
angeregten Aufstellung der Querungshilfe möglichst
noch vor
Wintereinbruch im Wege stünden. So sei
Bürgermeisterin Anita
Meinelt der Meinung, das gesamte Thema müsse, da
Anfahrtszone
und Parkplätze wegfielen, noch einmal durch den Bauausschuss.
"Das
sehe ich nicht so, denn der Stadtrat hat im Wissen um die
Parkplatzsituation nicht nur das Provisorium genehmigt, er hat
dafür sogar 20000 Euro in den
Vermögenshaushalt 2005
eingestellt", wurde Karin Linz deutlich. Dass daraus bei
den Vorberatungen zum Haushalt 2006 plötzlich nur
noch 5000
Euro geworden seien, könne keinesfalls bedeuten,
"dass dann
plötzlich kein, Geld mehr da ist, sollte sich das Provisorium
bewähren", so Karin Linz, die aus einem Briefwechsel
mit
Bürgermeisterin Meinelt Argumente gegen eine sofortige
Realisierung zitierte.
Ein Provisorium im Winter bedeute erheblichen Mehraufwand beim
Schneeräumen, schreibt darin die Rathauschefin. Auch
sei eine
vernünftige Entwässerung der Fahrbahnränder
nicht
möglich. Und weiter: "Nach unseren Vorstellungen
sollte das
Provisorium nach den Wintermonaten eingebaut werden, da wir davon
ausgehen, dass Fußgänger wohl überwiegend
im Sommer die
Straße queren und die Durchführung
hier wesentlich
besser zu handhaben ist."
Pro und Contra Verkehrsspiegel
Kommentarlos wandte sich der Seniorenbeirat dem aktuellen
Sachstand eines weiteren Antrages auf Aufstellung eines
Verkehrsspiegels gegenüber der Einmündung
Härtlmayrgässl in die Thalbacher Straße zu.
Bei
einer Ortseinsicht, so Vorsitzender Wiesheu, habe Martin
Weinzierl
von der städtischen Verkehrsbehörde
einen Verkehrsspiegel zur besseren Einsicht in die Thalbacher
Straße als "sinnvoll" bezeichnet, gleichzeitig aber das
letzte Wort dem für die Staatsstraße
zuständigen
Straßenbauamt überlassen.
Bereits das Landratsamt Freising habe den Antrag abschlägig
beurteilt, wie aus einem Schreiben an die Stadt hervorgehe.
Darin
heißt es unter anderem: "Die Anbringung eines
Verkehrsspiegels
ist nicht zu empfehlen, da dieser nicht geeignet ist, die
Gefahrenlage zu entschärfen." Zur Begründung wird
angeführt, gerade
älteren Verkehrsteilnehmern fehle oft
die Reaktionszeit, einem schnell um die Kurve biegenden Fahrzeug
auszuweichen oder den Überquerungsvorgang abzubrechen.
Wegen der schlechten Einsehbarkeit des
Straßenstückes
könnten auch Autofahrer nicht rechtzeitig reagieren, was das
Unfallrisiko weiter erhöhe. Gegen die Aufstellung
eines
Spiegels spreche auch, dass bei starker Verschmutzung, Vereisung oder
Anlaufen des Spiegels die Verkehrssituation gegebenenfalls
falsch
eingeschätzt werden könnte. Beim Meinungsaustausch
über diese Argumentation des Landratsamtes hielten
sich im
Seniorenbeirat Pro und Contra die Waage.
Sitzungen
künftig im
Rathaus?
In der Frage nach einer geeigneten Bleibe für die Zukunft
schlug
Josef Wiesheu vor, die monatlichen Beiratssitzungen
könnten
künftig auch ins Rathaus verlegt werden, im Gegensatz zu den
Seniorensprechstunden, die wie bisher in der
Stadtbücherei
stattfinden könnten, vorausgesetzt, dass dort ein
größerer Tisch, Stühle und
eine Art Paravent
bessere Voraussetzungen für Gespräche schaffen, so
Josef
Wiesheu, der Seniorenreferentin Karin Linz darum bat, bei der
Haushaltsberatung 2006 entsprechende Mittel zu beantragen.
Nach einer Rückblende auf das erste Halbjahr seit der Neuwahl,
in
der Wiesheu auch über seinen Besuch bei
den Senioren-Akademie-Tagen vom 1. bis 5. Oktober in Salzburg
berichtete, folgten Hinweise auf geplante Termine wie z.B. die
Veranstaltung "Hör- und Sehhilfen" bei der am Freitag, 2.
Dezember, Augenoptikermeister Robert Fetzer jun. und Florian
Lohmeir von Hörgeräte Eibl im
"Torbräustüberl"
informieren werden.
"Gaunerkrallen"
gratis
Bei der nächsten Seniorensprechstunde am 5. Dezember werden
außerdem kostenlos so genannte
"Gaunerkrallen" angeboten,
die kürzlich im Mittelpunkt eines Vortrages von IPA-Vertreter
Manfred Schuhmaeher standen. Eine vergleichende Auflistung der
Tagessätze, die derzeit von den fünf Seniorenheimen
in und um
Moosburg erhoben werden, gehörte ebenso zu den
Informationen
des Vorsitzenden wie das
Thema "Inanspruchnahme Unterhaltspflichtiger", das
seit
1. Juli neu geregelt wurde und unter www.bezirkoberbayern.de
nachzulesen ist.
In seinem abschließenden Referat "Senioren und Internet"
stellte
Hermann Wolf erste Schritte und künftige Ziele einer
Initiative vor, die älteren Menschen die Scheu vor dem PC
nehmen
und sie mit den Möglichkeiten des Internets, Online-Bankings,
Mailings und anderer ComputerTechniken vertraut machen soll.
Spezielle Informations-und Beratungsstunden für Senioren
finden
künftig an jedem ersten Mittwoch eines Monats von 14 bis 16
Uhr
im Gruppenraum des Teams Online Moosburg
im Elisabethenheim
statt. -rk-
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Freisinger
Tagblatt
16.11.2005 |
So
wehren sich Senioren gegen Betrügereien |
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Moosburg (sj) - "Eine
gesunde Portion Misstrauen wecken" -
mit diesem Ziel war Manfred Schumacher in
das "Torbräustüberl" geeilt. Und
es ist ihm
gelungen. Der pensionierte Angestellte der Kripo Erding sprach
auf Einladung des Seniorenbeirates über das Thema
"Gebt
Betrügern keine Chance".
"Lassen Sie keinen Unbekannten in ihre Wohnung" das war der erste Tipp,
den Manfred Schumacher erteilte. Dabei wusste er einige
Horrorgeschichten zu erzählen. Ein Beispiel waren die beiden
angeblich von der Hausverwaltung geschickten Maler.
Während
der eine mit der Hausfrau einen Kaffee trank, sollte der andere nach
Rissen suchen. Tatsächlich suchte er Geld und fand 10
0 0 0
Euro im Schuhkarton.
Auch bei Personen, die mit Polizeiausweis vor der Haustüre
stehen,
gelte es, Vorsicht walten zu lassen. "Sich den Ausweis geben
lassen, die Tür wieder zumachen, dann die Dienststelle anrufen
und
sich bestätigen, lassen, dass sie den Beamten
geschickt
haben", so der Experten-Rat.
Auch von Kindern gehe eine Gefahr aus: "Ein Mädchen bittet um
ein
Glas Wasser, das andere muss aufs Klo und durchsucht die
Wohnung. Lassen Sie sich nicht von Oma-Instinkten
verführen."
Doch nicht nur an der Wohnungstüre lauert Gefahr. Manfred
Schumacher appellierte an seine Zuhörer, auch
bei Kaffeefahrten vorsichtig zu sein. Manchmal offenbart schon
ein
Blick auf das Datum der Rechnung, dass es nicht mit rechten
Dingen
zu geht. Überhaupt sei, alles, was mit "Gewinn" zu tun habe,
höchst verdächtig, Das gelte beispielsweise
für gewonnene Reisen, bei denen sich die
böse
Überraschung dann beispielsweise hinter, einem
Einzelzimmerzuschlag versteckt. Und wenn, das Glückstelefon
klingelt, sollten erst recht alle Alarmglocken schrillen:
"Sofort
einhängen, sonst zahlt man immense Gebühren."
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Moosburger
Zeitung
11.11.2005 |
Bitten
Sie niemals Fremde in
die Wohnung
Pensionierter Polizist
Manfred Schumacher spricht im
Seniorenbeirat über Trickbetrüger |
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Moosburg.
"Bitten Sie
keine Fremden in Ihre Wohnung", appellierte der pensionierte Polizist
Manfred Schumacher vom Polizeipräsidium
München im
Rahmen eines Vortrages des Seniorenbeirats über
Trickbetrügerei, der häufig Senioren zum
Opfer fallen.
Er betonte, dass ein gesundes Misstrauen grundsätzlich nicht
schade. Seniorenbeirats-Vorsitzender Josef Wiesheu freute sich, den
ehemaligen Polizei-Angestellten und Vertreter von der
IPA (International Police Association) für den
Vortrag
gewonnen zu haben. Ihm eile das Motto "Wo Schumacher
auftritt, haben Betrüger keine Chance" voraus,
betonte
Wiesheu.
Auch Stadträtin und Seniorenreferentin Karin Linz, Mitglieder
vom
Seniorenbeirat sowie zahlreiche Senioren ließen sich
die
Aufklärungsveranstaltung nicht entgehen. Schumacher
informierte
über so genannte "Gaunerkrallen"
an Haustüren, welche
Ganoven informieren sollen, "wo etwas zu holen ist". Er hatte zur
Information auch einen Original-Polizeiausweis dabei, da immer mehr
Gauner sich als falsche Kriminalbeamte ausgeben. Schuhmacher warnte
auch vor Kinder-Diebesbanden.
Mit anschaulichen Beispielen verdeutlichte Schumacher das Thema. Er
schilderte beispielsweise den Fall einer älteren Frau, die vor
sechs Wochen in Augsburg um 8000 Euro betrogen wurde. Die Ganoven
hatten sich als Maler ausgegeben und behauptet, im Auftrag der
Hausverwaltung zu kommen. Auch ein Beispiel aus Wörth bei
Erding hatte der Referent. Schumacher stellte Sperrkette und
Tür-Spion als wirksame Möglichkeit, sich zu
schützen,
vor und warnte eindringlich davor, Uribekannte in die
Wohnung
zu bitten.
Sollte ein (angeblicher) Polizeibeamter vor der Tür stehen,
sollte
man sich den Ausweis geben lassen, die Tür
dann wieder
zumachen und bei der nächsten Polizeidienststelle anrufen, ob
der
Besuch auch tatsächlich angeordnet wurde. Bei Besuchen
von der Hausverwaltung sollte man ebenso vorgehen und
telefonisch
bei der Hausverwaltung nachfragen. Ein weiterer Trick der
Diebe
sei, Blumen vom Friedhof zu stehlen und zu versuchen, unter dem
Vorwand, die Blumen seien von der Nachbarin, ins Haus zu
gelangen.
"Legen Sie ein gesundes Misstrauen an den Tag", appellierte
Manfred Schumacher an die Senioren. Der Referent ging
auch auf die Hintergründe ein und veranschaulichte
dies an
einem Beispiel. So hatte er im April einen Polizeimajor
aus Bulgarien besucht. Dieser verdient einen Monatslohn von
umgerechnet rund 250 Euro und wohnt in einer
russischen Plattenbauwohnung mit schlechter Bausubstanz im 13.
Stock in Armut. Diese Armut sei das Übel, warum es so
viele Betrügereien gebe. Anschließend
führte
Schumacher die Verkaufsveranstaltungen an, bei denen über
die Gesundheitsschiene wie "Elektrosmog" mit
Angstmacherei
den Gästen oft das Geld aus der Tasche gezogen werde. So
würden bei vielen Verkaufsfahrten die Leute
über den
Tisch gezogen. Eine beliebte Masche seien überteuerte Preise.
Der
nächste vom Seniorenbeirat Moosburg organisierte
Vortrag
findet am Freitag, 2. Dezember, um 14 Uhr im
Torbräustüberl
statt. Thema ist dann "Hör- und Sehhilfen".
Referenten sind
Robert Fetzer jun. (UhrenSchmuck-Optik Fetzer) und
Florian Lohmeier (Hörgeräte Eibl). -re-
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Moosburger
Zeitung
20.10.2005 |
Seniorentanz
im Oktober |
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DIE ARBEITERWOHLFAHRT UND DER SENIORENBEIRAT organisierten am Samstag
in der Kegelhalle wieder einen Seniorentanz.
Alleinunterhalter Sepp Manhart brachte die
Junggebliebenen mit Walzerklangen, Oldies und Schlagern
schnell auf Touren. Da wurde das Tanzbein kräftig geschwungen,
und so
manches Pärchen hatte nicht nur die
Grundschritte, sondern schone Tanzfiguren drauf. Bei Kaffee und Kuchen
gab es zudem ein
hubsches Plauderstündchen, und der gelungene Nachmittag
verging viel zu
schnell. rs-
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Moosburger
Zeitung
18.10.05 |
Eingangspforte
zur Herrlichkeit des Himmels |
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Moosburg. Der
Vorsitzende des
Seniorenbeirates, Josef Wiesheu, vermittelte am Freitagnachmittag
kunsthistorisch interessierten Bürgern bei einer
Kirchenführung zu Kirchweih einen kleinen Einblick in die
Schätze des Kastulusmünster. Die Gruppe, der sich
auch
Seniorenbeauftragte Karin Linz angeschlossen hatte, traf sich auf dem
Plan vor der Johanneskirche, wo
der Referent erst einmal allgemeines Geschichtsbewusstsein auffrischte.
So gab er den Hinweis, dass an dieser Stelle einstmals eine Burg stand
und
der nach dem Brand eingeebnete Platz dann den Namen auf dem Plan bekam
und nicht mehr bebaut werden durfte. Nach weiteren interessanten
Details zu beiden Kirchen ging es an das Hauptportal, dort folgten
fachkundige Erklärungen zum Säulenportal und zum
Tympanon.
Wiesheu: "Dies sollte die Eingangspforte zur Herrlichkeit des Himmels
sein." Im weiteren Verlauf gab es noch Wissenswertes zur Kanzel und den
freigelegten
Fresken der Westempore. - Unsere Bilder zeigen Josef Wiesheu bei seinen
Ausführungen und das gut erhaltene Tympanon. (Text
und Foto:
bs)
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Moosburger
Zeitung
24.9.2005 |
Aktiv
sein - keine Frage des Alters
Tipps und
Ratschläge des Moosburger Seniorenbeirates |
|
Mit dem Eintritt in den
so genannten
Ruhestand braucht niemand ins
Leere fallen. Es darf bloß nicht verlernt werden,
was
"Anfangen" heißt.
Bei der heutigen Lebenserwartung ist selbst die dritte
Lebensphase
keine Restzeit mehr. Bei entsprechender Um- und
Neuorientierung
mit gezielter Vorbereitung auf diesen Lebensabschnitt
ist
dies eine
gewonnene, geschenkte und schöne Zeit.
In diesem Alter braucht man nicht mehr beweisen, was man kann.
Es
gibt
keinen Leistungsdruck mehr - er ist vorbei; ebenso
die Jagd
nach
Anerkennung und das Mühen der Berufsarbeit. So ist
man
eigentlich
entbunden und entpflichtet.
Dennoch sollte man beachten, dass es eine große
Plage ist,
wenn ein
älterer Mensch nichts mehr zu tun hat. Trotz der
Jahre sind
heute
viele Senioren(innen) noch rüstig
und unternehmenslustig. Ruhestand ist
kein Stand, kein Stillstand, in dem man nur noch
unbeweglich verharren
könnte und müsste, mit keiner Verantwortung
mehr
vertraut, nur noch "betreut" und abhängig in allem sein. Man
ist
nicht
dazu
verurteilt,
sich dem Fluss der Stunden massiv zu überlassen. Das
Kürzel "i. R."
kann auch als "in Reichweite" oder
"in Rufbereitschaft"
gedeutet
werden. Ältere Menschen verfügen bekanntlich
über
einen ungeheuren
Erfahrungsschatz. Senioren wollen gebraucht werden. Dabei
sollte
als
goldene Regel überall beachtet werden: Alles,
was Senioren selber tun
können, sollen sie selber tun!
Es gibt viel zweckfreies, aber sinnvolles Tun, das einfach
Freude
bereitet. Unzählige Liebhabereien gehören
dazu wie
Briefmarken sammeln,
Schafkopfen, Bergwandern, Seniorentanz, Gartenpflege, Reisen,
Besuche von Museen, sportliche und gymnastische
Übungen und
andere
Hobbys. Es mangelt gar manchen an Phantasie, was
im Pensions oder
Rentenalter alles möglich ist.
Es gilt also schon vor dem Eintritt in den Ruhestand Ausschau
zu
halten, was man im Pensionsalter tun
könnte. Weiterbildungsseminare,
dienen ebenfalls der Vorbereitung auf den Ruhestand
zum Loslassen-Können und differenzierten
Übergang vom Arbeitsleben in
den Ruhestand.
Wichtig ist auch, sich Zeit zu nehmen für Sinn-und
Glaubensfragen im
Leben: Gottesdienste mitfeiern, ältere und kranke
Menschen besuchen,
die auf ein teilnehmendes Wort, einen guten Rat, einen
freundlichen
Blick und Hilfe in schweren Tagen warten. Caritas und
Diakonie sowie
freie Wohlfahrtsverbände und Nachbarschaftshilfe sind
Ansprechpartner.
So ist aktiv sein keine Frage des Alters! Auf diese Weise kann
der Herbst des Lebens schön und farbenfroh sein;
wobei die
Freuden vielleicht zwar stiller, aber umso tiefer
werden.
Josef Wiesheu
|
Moosburger
Zeitung
13.9.2005 |
Informationssstand
auf der Herbstschau
Besuch der
Bürgermeisterin |
|
UM DEM INFORMATIONSBEDÜRFNIS von Senioren nachzukommen, hat
der Moosburger Seniorenbeirat auf der Herbstschau wieder
direkt neben der Heitnatzeitung Quartier bezogen und kann sich
über mangelnde Nachfrage nicht beklagen. Davon
überzeugte
sich am Montag auch Stadtoberhaupt Anita Meinelt. Sie war
eigentlich gekommen, um den neuen, aktualisierten Informations-Flyer
des Seniorenbeirats zu begutachten, wurde aber sofort in
Gespräche mit Kunden verwickelt und stellte fest, dass
tatsächlich ein großer Informationsbedarf
über Themen für ältere Menschen besteht.
Wer mehr über Einrichtungen für Senioren,
Hilfsorganisationen und ähnliche Themen wissen will, kann sich
umfassend im Moosburger Ratgeber für Senioren informieren,
der für 3 Euro angeboten wird. Das Faltblatt mit den Aufgaben
und Zielen des Seniorenbeirats sowie mit den Adressen der Mitglieder
des Seniorenbeirates gibt es gratis. Wer es ein bisschen moderner mag,
kann sich auch im Internet unter www.seniorenbeirat-moosburg.de
informieren. (Text und Foto: rk)
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Moosburger
Zeitung
3.9.2005 |
Kontinuität
bei den Senioren gewahrt
Beiratsvorsitzende
Wiesheu und Thums wiedergewählt -
Präsenz auf Herbstschau |
|
Unter der Wahlleitung von Seniorenbeauftragter Karin Linz (r.) wurde
Josef Wiesheu (Mitte) zum Vorsitzenden, Alfred Thums (links
daneben) zum zweiten Vorsitzenden und Wilhelm Berger (1.) zum
Schriftführer des Seniorenbeirats gewählt (Foto: rk)
Moosburg.
Fünf Tage nach
der Wahl zum 2. Moosburger Seniorenbeirat traten die sechs Kandidaten,
welche die meisten Stimmen auf sich vereint hatten, unter
Leitung
von Seniorenbeauftragter Karin Linz zu einer konstituierenden
Sitzung zusammen. Erster Tagesordnungspunkt im Rosencafe war die Wahl
eines neuen Vorstandes. Vorsitzender Josef Wiesheu und sein
Stellvertreter Alfred Thums wurden einstimmig in ihren
Ämtern bestätigt. Zum neuen
Schriftführer wurde
Wilhelm Berger gewählt. Nach der Neuwahl nahm der Beirat
sofort
seine Arbeit auf.
Begonnen hatte die Sitzung mit einer kleinen Laudatio, in der sich
Seniorenbeauftragte Karin Linz bei Josef Wiesheu im Namen der
Stadt für besondere Verdienste als Initiator und
Gründungsvorsitzender des Seniorenbeirats bedankte
und ihm
neben einer Flasche Rathaussekt im Namen der ehemaligen
Beiratsmitglieder einen Gutscheins für ein
"Verjüngungswochenende" in Bad Gögging
überreichte. Im
Gegenzug bedankte sich Josef Wiesheu bei Karin Linz
für die
gute Zusammenarbeit und lobte auch die Heimatzeitung für ihre
umfassende Berichterstattung. Sein Dank galt
außerdem allen
Beiratsmitgliedern, die in zwei Jahren viel Zeit und
Idealismus
aufgebracht hätten.
Nach der Vorstandswahl, die einstimmig und per Akklamation erfolgte,
übernahm Josef Wiesheu die Sitzungsleitung und schlug
zunächst einige neue Aufgabenverteilungen vor. So will sich
Christine Hübner künftig verstärkt um die
Fortführung des Seniorentanzes kümmern, der einmal
monatlich
zusammen mit den AWOSenioren in der Kegelhalle stattfindet.
Das
Thema" Senioren und Internet" liegt Hermann Wolf besonders am Herzen
und soll in Form von regelmäßigen Sprech- und
Informationstagen, die im Raum des "Team Moosburg Online" im
Elisabethenheim angeboten werden, zu einer festen
Einrichtung
werden. Dem aus gewiesenen EDV-Spezialisten schwebt
dabei keine
Konkurrenz zu VHS Computerkursen vor. Vielmehr möchte er
älteren Menschen die Scheu vor dem Internet nehmen
und einer
unter Senioren häufigen "Verteufelung" des Computers
entgegenwirken.
Hubert Sturm stellt sich wie bisher als Fürsprecher der
Heimbewohner des Seniorenparks am Stadtwald
zur Verfügung, da
diese bisher über keinen Heimbewohnerrat verfügen.
Generell
will der Seniorenbeirat seine Kontakte zu allen Seniorenheirnen
vertiefen, beispielsweise durch Besuche oder die Organisation
von
Schafkopfrunden.
Damit war Josef Wiesheu bei den künftigen Vorhaben des
Gremiums
angelangt, zu denen weiterhin die Senioren-Sprechstunden
gehören,
die an jedem ersten Montag im Monat in der Stadtbücherei
angeboten
werden. Wie bisher wird sich der Seniorenbeirat auch wieder
bei
der Herbstschau präsentieren und ältere
Besucher am
Stand der Heimatzeitung Broschüren und
Informationsmaterial
über Seniorenthemen anbieten, darunter auch den
Moosburger Seniorenratgeber für drei Euro sowie
Vordrucke zur
Patientenverfügung. Ebenso wird ein aktualisiertes Infoblatt
mit den Zielen und Kontaktadressen des Beirats angeboten.
Ein Vorschlag von Hubert Sturm, verstärkt Informationen
über
Hilfsmittel für Ältere wie Brillen und
Prothesen, Hörgeräte und
Telefone anzubieten, fand
allgemeine Zustimmung und soll in Form von Vorträgen
einschlägiger Moosburger Firmen ins Programm
aufgenommen
werden. Fest steht bereits ein Vortrag, bei dem sich
die Johanniter am 12. Oktober von 14 bis 16 Uhr im
Pfarrheim näher vorstellen wollen. Für den
10. November
ist außerdem ein Vortrag geplant, bei dem der ehemalige
Polizist Manfred Schumacher im
Torbräustüberl zum Thema
"Wo Schumacher auftaucht, haben Betrüger keine
Chance" sprechen wird. Eine Kirchenführung durchs
Kastulusmünster mit Josef Wiesheu ist für den 14.
Oktober von
15 bis 16 Uhr vorgesehen.
Der Vorsitzende selbst wird mit seiner Frau vom 1. bis 5.
Oktober
ein Internationales Seniorenseminar in Salzburg
besuchen.
Doch zuvor ruft die Pflicht bei der Herbstschau.
Um täglich am Stand der
Heimatzeitung für die
Besucher präsent zu sein, trugen sich die Beiratsmitglieder
abschließend in die Anwesenheitsliste ein.
-rk-
|
Moosburger
Zeitung
29.8.2005 |
Veränderungen
im Seniorenbeirat
Erfreulich hohe
Wahlbeteiligung am Samstag und viel Lob für die bisherige
Arbeit |
|
Mit Spannung beobachten die Knadidaten für den Seniorenbeirat
die Auszählung der Stimmen unter Mitwirkung von Stadtoberhaupt
Anita Meinelt, Seniorenreferentin Karin Linz und Kulturreferent Erwin
Weber.
Moosburg.
Wie die Neuwahl zeigt, die am Samstag in der Mehrzweckhalle stattfand,
hat sich der Seniorenbeirat nach seiner ersten Amtszeit als
Intetessenvertretung für ältere Menschen in der
Dreirosenstadt fest etabliert: Waren bei der ersten Wahl im
August 2003 angesichts von nur knapp zwei Dutzend abgegebenen
Stimmen noch Zweifel erlaubt, ob ein Seniorenbeirat in
Moosburg überhaupt erwünscht ist, gaben diesmal
über einhundert stimmberechtigte Wählerinnen
und Wähler über 65 Jahre eine eindeutige Antwort.
Der Moosburger Seniorenbeirat soll seine begonnene Arbeit fortsetzen,
wenn auch in etwas veränderter Besetzung. Das ergab
die Auszählung der Stimmen, die am Samstagnachmittag um 17 Uhr
nach Schließung des Wahllokals unter Mitwirkung von
Stadtoberhaupt Anita Meinelt, Seniorenreferentin Karin Linz
und Kulturreferent Erwin Weber stattfand.
Bürgermeisterin Anita Meinelt nutzte die Gelegenheit, dem
"alten" Seniorenbeirat für sein
ehrenamtliches Engagement zu danken und freute sich
über das in der Wahlbeteiligung zum Ausdruck kommende rege
Interesse der Wähler, die trotz des alles
beherrschenden Themas "Hochwasser" zur Wahlurne gegangen seien.
Dem Glückwunsch der Bürgermeisterin an die sechs
Kandidaten mit den meisten Stimmen, die somit in
den Seniorenbeirat gewählt wurden, schloss sich
Seniorenbeauftragte Karin Linz an und bedankte sich bei der Stadt
für die Vorbereitung
und Durchführung der Wahl in
der Mehrzweckhalle.
Die Wahl hatte am Samstagvormittag um zehn Uhr mit einem
lebhaften Auftakt und etwa 35 Stimmabgaben
während der ersten Stunde begonnen, sehr zur
Überraschung der ersten Wahlhelferschicht,
bestehend aus zwei Mitgliedern des Seniorenbeirats,
die im Laufe des Tages von vier weiteren abgelöst
wurden.
Alle bekamen den ganzen Tag über Komplimente der
Wähler zu hören, die nicht mit Lob an den in der
ersten Amtsperiode verwirklichten Projekten sparten
und gleichzeitig den nächsten Seniorenbeirat zu neuen
Initiativen ermutigten. Ihm gehören (in der
Reihenfolge der Stimmenanzahl) folgende Mitglieder an: Initiator und
Gründungsvorsitzender Josef Wiesheu, sein Stellvertreter
Alfred Thums, die Beiräte Christine Hübner
und Hubertus Sturm sowie die neuen Mitglieder Hermann Wolf und
Wilhelm Berger.
Die erste Sitzung des neuen Seniorenbeirats mit Wahl des Vorstandes
findet am Donnerstag, 1. September, um 17 Uhr im Rosencafe
statt. -rk
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Freisinger
Tagblatt
29.8.2005 |
Meinelt:
"Wichtige Schaltstelle"
106 Bürger
wählten am Samstag einen neuen
Seniorenbeirat |
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Von Hamoud Gahl
Moosburg - Der Sprung von 19 Wählern vor zwei Jahren auf 106
am
vergangenen Samstag ist beachtlich. So viele Moosburger
interessierten sich dafür, wer künftig im
Seniorenbeirat der
Stadt sitzt. Die meisten Stimmen (89) erhielt wie erwartet der
bisherige Vorsitzende Josef Wiesheu, der sich auch erneut als
Hauptverantwortlicher zur Verfügung stellen wird
(Wahlergebnis siehe Kasten).
Den Segen der Bürgermeisterin hat der Seniorenbeirat schon
seit
seinem Bestehen. "Wir haben das vor der Wahl ganz klar in
unserem
Programm gesagt, dass wir ein solches Gremium einrichten
möchten", sagte eine von den Strapazen des Hochwassers immer
noch
etwas matte Anita Meinelt, "denn so eine Schaltstelle
ist
wichtig: Viele Senioren wissen und sehen zwar die
vielen Kleinigkeiten, die getan werden müssen, haben
aber
Hemmungen, sich direkt an die Verwaltung zu wenden."
Josef Wiesheu
und seine fünf Kollegen im Seniorenbeirat haben diese Aufgabe
mit
Hingabe übernommen und werden sich auch weiterhin
darum
kümmern.
"Zufrieden" sei er mit der Wahlbeteiligung, sagte Wiesheu hinterher,
immerhin kamen diesmal fünf Mal so viele Senioren wie
bei den
ersten Wahlen 2003, um ihre Stimmen abzugeben. Gleichzeitig
ärgerte er sich aber auch ein bisschen: "Wäre uns
nicht das
Hochwasser dazwischen gekommen,
dann glaube ich, dass noch mehr
Leute zur Wahl gegangen wären. Manche haben wohl
die Wahlaufrufe, die in den Zeitungen
verständlicherweise
weiter nach hinten gerutscht sind, nicht bemerkt." Doch
106 sei
trotzdem eine gute Zahl, darin stimmte auch die Seniorenbeauftragte des
Moosburger Stadtrates und erste Ansprechpartnerin des
Beirates,
Karin Linz, zu.
Zu tun gibt es in naher Zukunft einiges für den Beirat, der am
kommenden Donnerstag einen Vorsitzenden wählen wird.
Hermann
Wolf ebenfalls Mitglied des Rats: möchte zum Beispiel
"die
Moosburger Senioren ans Internet heranführen", wie er es
selbstbewusst ausdrückt. Keine leichte Aufgabe bei
den
großen Vorbehalten, die viele ältere Menschen gegen
alles,
was init Computern zu tun hat, haben. Deswegen plant Wolf, der
in
seiner Freizeit das Moosburger OnlineTeam des Bürgernetzes
Weihenstephan reitet und den Veranstaltungskalender der Stadt
im
Netz gestaltet, alles so ungezwungen wie möglich: "Wir
werden keine Kurse oder Abende mit Frontalunterricht abhalten,
das
wäre ermüdend. Wir wollen die Leute, die
neugierig sind,
ausprobieren lassen und alles ganz langsam angehen." Die Ortlichkeiten
sind vorhanden: Im ehemaligen Elisabethenheim, mittlerweile
das
Haus der Vereine, besitzt das Online-Team schon einen Raum mit mehreren
PC.

Setzen sich für die Senioren ein: Erwin Weber, Christine
Hübner, Alfred Thums, Josef Wiesheu und
Anita Meinelt (vorne, v.l.) sowie Hermann Wolf, Karin Linz, Wilhelm
Berger und Hubertus Sturm.
Foto: wil
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