Moosburger Nachrichten
November 2007 |
Seniorenbeirat vertritt die ältere Generation
Überparteiliches Engagement für die Interessen älterer Mitbürger |
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Freisinger
Tagblatt
8.11.2007 |
Vom Weizenkorn bis zum
Bier
Senioren-Ausflug zur Staatsbrauerei
Weihenstephan |
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Einen
Ausflug in die Staatsbrauerei Weihenstephan
unternahmen kürzlich die Senioren aus Moosburg.
Natürlich durften eine Führung durch das neue
eröffnete Biermuseum und eine Bierprobe nicht fehlen.
VON RAIMUND LEX
Moosburg/Freising - Der Seniorenbeirat der Stadt Moosburg, allen voran
Erich Böck, hatte diesen Ausflug organisiert - und gut 40
Senioren waren der Einladung gefolgt.
Mit Cem Schwarz, Diplom-
Brauer und derzeit Doktorand bei Professor Walter Back, besichtigten
die Moosburger die Brauerei. Los ging's natürlich im Sudhaus,
wo eine Maische aus Gerstenmalz oder Weizenmalz und Wasser hergestellt
wird. Spätestens ab dem Zeitpunkt wurde klar, dass beim
Bierbrauen
Handwerk und Kunst eng miteinander verschmelzen und in Weihenstephan
zusätzlich noch ein hohes Maß an Forschung auf den
Brauvorgang einwirkt.
Nach dem Sud wird die Würze von festen Hopfen und
Eiweißbestandteilen getrennt, auf rund 20 Grad
heruntergekühlt und dann mit Hefe gemischt. Nun geht es ab in
den Gärkeller, wo durch die dazu gemischte Hefe der
Gärprozess beginnt und Alkohol sowie Kohlensäure
entstehen.
Der Gärprozess dauert eine ganze Woche. Wenn auch die
Nachgärung beendet ist (weitere vier Tage), ist das Jungbier
entstanden, das dann in den Lagerkellern, 15 Meter unter dem
Klostergarten, in aller Ruhe reifen darf. In Weihenstephan lagern dort
ständig rund zwei Millionen Liter Bier, zu 85 Prozent
Weißbier-"ein Bier, das auch im Norden unseres Landes immer
mehr
Anhänger findet", wie Cem Schwarz erläuterte. In
Australien
sei das Weihenstephaner Weißbier in einer Ausscheidung vor
nicht
allzu langer Zeit sogar zum weltbesten Bier seiner Art gekürt
worden.
Jetzt geht alles ganz schnell: In einer hochmodernen Filteranlage
werden Trübstoffe wie Eiweiß und Hefe
herausgefiltert, beim
Weißbier nur das Eiweiß, und dann geht es ab in die
Fass-
oder Flaschenabfüllerei. Vollautomatisch werden in diesen
Bereichen die Behältnisse gesäubert, die Etiketten
abgelöst und die Flaschen auf Beschädigungen
geprüft.
Dann etikettieren Roboter die Bierflaschen neu, sie werden
befüllt
und verschlossen. Automaten schichten ohne menschliches Zutun Flaschen-
und Fasspaletten auf, Radlader bringen sie zu den Lastwagen, die sie
verteilen das Weihenstephaner Bier ist beim Händler
für den
Biergenießer bereit.
Von den rund 230 000 Hektoliter Bierausstoß, so
erklärte Cem
Schwarz, werden rund 40 Prozent in Fässer abgefüllt,
der Rest
in Flaschen 36 000 können davon in der Stunde gefüllt
werden.
Weit über 90 000 Hektoliter aus der Produktion gehen ins
Ausland -
weltweit.
Interessant war auch zu hören, dass eine Bierflasche eine
Lebensdauer von rund vier bis fünf Jahren hat und dabei im
Schnitt
40 bis 50 Mal befüllt wird.
Mit einer Bierprobe und einem gemeinsamen Mittagesen im
"Bräustüber" klang der interessante Ausflug aus.
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| Ein
tolles Erlebnis war für die Senioren der Ausflug
in die Staatsbrauerei Weihenstephan (Foto: Lex) |
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Moosburger
Zeitung
7.11.2007 |
Brauen ist
Handwerk und Kunst zugleich
Seniorenbeirat erlebt interessante
Führung durch die Staatsbrauerei Weihenstephan |
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Moosburg.
Der Seniorenbeirat
hatte für Montag zu einer Besichtigung der Staatsbrauerei
Weihenstephan und des neu eröffneten Biermuseums eingeladen.
Gut
40 Damen und Herrn folgten dieser Offerte und ließen sich den
Werdegang des Bieres vor Ort erklären. Eine Bierverkostung
schloss
sich an. Erich Böck, im Seniorenbeirat zuständig
für
Bildungsfahrten, hatte die Brauereibesichtigung organisiert, Cem
Schwarz, ein Diplom-Brauer und derzeit Doktorand bei Professor Back,
führte die Gruppe gekonnt durch die verschiedenen
Braueinrichtungen.
Los ging's natürlich im Sudhaus, wo eine Maische aus Gersten-
oder
Weizenmalz und bestem Wasser hergestellt wird. Spätestens ab
dem
Zeitpunkt wurde klar, dass beim Bierbrauen Handwerk und Kunst eng
miteinander verschmelzen und in Weihenstephan zusätzlich noch
ein
hohes Maß an Forschung auf den Brauvorgang einwirkt. Wenn im
Maischbottich zum Beispiel Eiweiß-Substanzen
ausgelöst sind,
wenn Stärke bei 60 bis 70 Grad zu Zucker abgebaut ist, dann
wandert die Würze in den Läuterbottich, wo
über einen
siebartigen Senkboden zum Beispiel der Treber aus der
Flüssigkeit
herausgeholt wird. Dann bringt man die Würze in der
Würzpfanne für gut eine Stunde zum Kochen und setzt
Hopfen
zu: Der erste Akt, in dem die Kunst des Brauers besonders gefordert
ist, denn hier entscheidet sich der Geschmack des Bieres. Rund 300
Hektoliter entstehen so in Weihenstephan pro Stunde, 1800 am Tag.
Nach dem Sud wird die Würze von festen Hopfen- und
Eiweißbestandteilen getrennt, auf rund 20 Grad
heruntergekühlt und dann mit Hefe gemischt. Nur geht es ab in
den
Gärkeller, wo durch die dazu gemischte Hefe der
Gärprozess
beginnt und Alkohol sowie Kohlensäure entstehen. Die Art der
zugesetzten Hefe entscheidet übrigens, ob Weißbiere
entstehen oder etwa Pilsner bzw. Korbinian-Starkbier. Der
Gärprozess dauert eine ganze Woche. Wenn auch die
Nachgärung
beendet ist, ist das Jungbier entstanden, das dann in den Lagerkellern,
15 Meter unter dem Kostergarten, in aller Ruhe reifen darf. In
Weihenstephan lagern dort ständig rund zwei Millionen Liter
Bier,
zu 85 Prozent Weißbier, "ein Bier, das auch im Norden unseres
Landes immer mehr Anhänger findet", wie Cem Schwarz
erläuterte.
Jetzt geht alles ganz schnell: In einer hochmodernen Filteranlage
werden Trübstoffe herausgefiltert und dann geht es ab in die
Fass-
oder Flaschenabfüllerei. Vollautomatisch werden in diesen
Bereichen die Behältnisse gesäubert, die Etiketten
abgelöst und die Flaschen auf Beschädigungen
geprüft.
Dann etikettieren Roboter die Bierflaschen neu, sie werden
befüllt
und verschlossen. Automaten schichten ohne menschliches Zutun Flaschen-
und Fasspaletten auf, menschenbediente Radlader bringen sie zu den
Lastwagen, die sie verteilen.
Von den rund 230000 Hektolitern Bierausstoß,
so erklärte Cem Schwarz, werden rund 40 Prozent in
Fässer abgefüllt, der Rest in Flaschen, 36000
können
davon in der Stunde gefüllt werden. Weit über 90 000
Hektoliter aus der Produktion gehen ins Ausland - weltweit. Interessant
war auch zu hören, dass eine Bierflasche eine Lebensdauer von
rund
vier bis fünf Jahren hat und dabei im Schnitt 40 bis 50 mal
befüllt wird. Die Staatsbrauerei Weihenstephan sei ein
"mittelständischer Betrieb", der sich auf Weißbiere
spezialisiert habe.
Den Werdegang des Weihenstephaner Bieres hatte die Seniorengruppe nun
intus, die Verkostung sollte das Ergebnis des Lernprozesses im
Biermuseum abrunden. Cem Schwarz servierte zunächst eine
kleine
Probe hellen Bieres und führte die Damen und Herrn behutsam in
die
Geheimnisse von Geruch und Geschmack des Weihenstephaner Hell ein.
"Vollmundig, feinherb und malzig" war schließlich das Urteil,
ein
Bier, "das zum Weitertrinken anregt". Beim Weißbier hingegen
wurde ein "feiner Beigeschmack von Gewürzen und Bananen"
festgestellt, bedingt durch die obergärige Hefe. Ganz nebenbei
war
noch zu erfahren, dass dunkles Bier dadurch entsteht, dass das Malz
dafür bei Temperaturen von bis zu 120 Grad gedörrt
wird und
dadurch vergleichbar beim Brotbacken - dem Bier die dunkle Farbe gibt.
Auch seien beim "Dunkel" die Anforderungen an das Wasser nicht so hoch
(Kalkgehalt) wie bei hellen Bieren, erläuterte der diplomierte
Führer.
In der Servierpause war auch Gelegenheit, die Exponate des kleinen
Biermuseums zu bestaunen, wo etwa eine Miniversuchssudanlage
ausgestellt ist, in der Studenten früherer Generationen das
Bierbrauen üben konnten, oder auch ein
Kohle-Heizöfchen
für den Bierwagen, das im Winter das edle Gebräu vor
dem
Einfrieren während des Transportes bewahrte. Die Exkursion
schloss
mit einem gemeinsamen Mittagessen im "Bräustüberl".
-lex
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| 36 000
Flaschen werden pro
Stunde gewaschen, geprüft, neu etikettiert, befüllt
und
vollautomatisch zu Flaschenpaletten aufgeschichtet |
Josef
Wiesheu bei der Bierverkostung |
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| Für
die Senioreninnen und
Senioren veranstaltete der Seniorenbeirat am Montag eine Exkursion in
die Staatsbrauerei Weihenstephan (Fotos: Lex) |
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Moosburger Zeitung
20.9.2007 |
Seniorenbeirat
stellt neue Broschüren vor
Faltblätter machen auf
unlängst gewählte Mitglieder und Herbstprogramme
aufmerksam |
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Moosburg. Der Seniorenbeirat ist bei der Herbstschau
wieder am Stand
der Moosburger Zeitung in der Mehrzweckhalle mit von der Partie. Am
"Tag der Senioren und Behinderten" auf der Herbstschau
präsentierte der
Beirat zwei neue Broschüren.
Es wurde das neue Faltblatt mit den
Mitgliedern des Seniorenbeirates der dritten Wahlperiode vorgestellt.
Dieser neue Flyer enthält auch Informationen über die
Tätigkeit und
Auf,gaben des Seniorenbeirates. Es wurde zudem der neue Flyer mit dem
Programm des vierten Quartals vorgestellt.
Bürgermeisterin Anita
Meinelt und Sozialreferentin Karin Linz waren ebenfalls gekommen,
schließlich sind beide große Unterstützer
des Seniorenbeirates. Man
rührte kräftig die Werbetrommel. Die
Faltblätter wurden an den Mann und
die Frau gebracht.
Das Informationsblatt über den Seniorenbeirat und
seine Tätigkeit schließt auf der letzten Seite mit
dem Spruch: "Alt
machen nicht die grauen Haare, alt machen nicht die Lebensjahre. Alt
ist, wer den Mut und den Humor verliert, und sich für nichts
mehr
interessiert. Es ist ein großes Glück auf Erden, mit
frohem Herzen
gesund alt zu werden." Das Programm-Faltblatt enthält wieder
zahlreiche
Veranstaltungen, vom Seniorentanz über Sprechstunden bis hin
zu Karten-
und Spielerunden.
Der Seniorenbeirat hält am MZStand auch Gutscheine
für zwei Schnupperstunden bei Injoy Moosburg bereit, nur
solange der
Vorrat reicht. Der Infostand des Seniorenbeirats ist bis Freitag, 21.
September, täglich von 17 bis 19 Uhr besetzt, Samstag, 22.
September,
von 15 bis 19 Uhr und Sonntag, 23. September, von 15 bis 18 Uhr. -re
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| Die Mitglier des Seniorenbeirates mit
Vorsitzendem
Josef Wiesheu, Bürgermeisterin Anita Meinelt und
Seniorenreferentin Karin Linz ( Foto: re) |
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Moosburger
Zeitung
17.9.2007 |
Seniorenbeirat
mit neuem Faltblatt |
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Moosburg.
Der
Seniorenbeirat ist dieses Jahr bei der Herbstschau wieder am Stand der
MZ in der Mehrzweckhalle mit von der Partie. Die Beiratsmitglieder
gaben bereits am Wochenende zahlreiche wertvolle Ratschläge.
Man
informierte viele Bürger, und die Broschüren rund um
Pflege,
Demenz und Erbrecht stießen auf großes Interesse.
Am
heutigen Montag wird der Seniorenbeirat ab 17 Uhr zwei neue
Publikationen präsentieren. Das Faltblatt stellt die
Mitglieder
des neugewählten Seniorenbeirates vor und enthält
Informationen über die Aufgaben des Seniorenbeirates. Es wird
zudem der neue Flyer mit dem Programm des vierten Quartals vorgestellt.
- Unser Foto zeigt die Seniorenbeiratsmitglieder (v. 1.) Hermann Wolf,
Josef Wiesheu und Gerhard Dörschmidt am MZ-Stand. Er ist wie
folgt
besetzt: Montag bis Freitag täglich von 17 bis 19 Uhr,
Samstag,
22. September, von 15 bis 19 Uhr und Sonntag, 23. September, von 15 bis
18 Uhr.(Text und Foto: re)
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Freisinger
Tagblatt
5.9.2007 |
Seniorenbeirat
Moosburg
Wiesheu
bleibt Vorsitzender |
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| Für
die nächsten drei Jahre stehen Hermann Wolf,
Josef wiesheu und Wilhelm Berger (v.l.) an der Spitze |
Moosburg -
Nach den
Neuwahlen am 25. August hat der Seniorenbeirat der Stadt Moosburg
wieder seine Arbeit, aufgenommen. Wichtigster Tagesordnungspunkt bei
der konstituierenden Sitzung am Montag: die Verteilung der
Ämter.
Vorsitzender bleibt erwartungsgemäß Josef Wiesheu,
der damit
seine dritte Amtsperiode antritt. Zu seinem Stellvertreter
wählten
die Mitglieder Hermann Wolf, der damit Nachfolger von Alfred Thums
wird, der nicht mehr kandidiert hat. Schriftführer bleibt
Wilhelm
Berger. Bürgermeisterin Anita Meinelt und Senioren-Referentin
Karin Linz leiteten die Wahlen, die alle einstimmige Ergebnisse
brachten.
Wolf kümmert sich weiterhin um das Thema "Senioren und
Internet",
während sich Neu-Mitglied Gerhard Dörschmidt das
große
Aufgabenfeld "Stadtgestaltung, seniorengerechte Straßen und
Wege"
vorgenommen hat. Christine Hübner übernimmt die
Leitung der
Spiele-Nachmittage in den Einrichtungen und hält auch Kontakt
zu
diesen. Erich Franz Böck kümmert sich um Fahrten und
Ausflüge.
Nächste Aktivität der Seniorenvertreter ist die
Präsenz
während der Herbstschau. Dazu haben sie einen "Dienstplan"
vorbereitet, so dass immer ein Ansprechpartner vor Ort ist, und zwar
gleich im Eingangsbereich zur Mehrzweckhalle. Im Oktober
möchte
der Heimbeirat des AWOSenioren-Wohnheims über die Arbeit des
Seniorenbeirats informiert werden. Und am 2. November nimmt das Gremium
mit drei Mitgliedern am Jubiläum dieser Einrichtung teil. Im
November soll auch, ein gemeinsamer Termin mit dem Kinderschutzbund
stattfinden.
Am Schluss gab Josef Wiesheu noch eine interessante Zahl bekannt: 3991
Einwohner oder 23,31 Prozent der Moosburger Bevölkerung sind
älter als 60 Jahre alt und gehören damit zu denen,
die der
Beirat vertritt. kk
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Freisinger Tagblatt
5.9.2007 |
Seniorenbeirat
Moosburg
Bei
Querungshilfe und Stadtbus dran beleiben |
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Moosburg -
Zwei
wesentliche kommunalpolitische Ziele hat sich der Seniorenbeirat der
Stadt Moosburg vorgenommen - und Vorsitzender Josef Wiesheu konnte sich
bei der konstituierenden Sitzung auch einige kritische Anmerkungen
nicht verkneifen. So sei man mit einer Querungshilfe im Bereich des
Stadtplatzes noch nicht viel weiter, bemängelte er.
Außerdem
müsse der Stadtbus in einigen Bereichen verbessert werden. Er
sehe
nicht ein, dass immer der große Bus seine Runden drehen
müsse - ein kleinerer tue es doch auch.
Bürgermeisterin Anita Meinelt nahm zu beiden Punkten Stellung.
So
sei die Entscheidung über den Fahrzeugeinsatz dem
Busunternehmer
zu überlassen, auch wenn man als Stadt hier mit dem Betrieb im
Gespräch bleiben müsse. Gerade letzteres gelte auch
für
das Thema "Querungshilfe". Hier habe sich herausgestellt, dass der
Bereich beim "Stadtcafé" der günstigste sei.
Allerdings
müsse in diesem Bereich auch die Bushaltestelle von der
Hummelgasse eingerichtet werden, weil diese der genehmigten
Außenbestuhlung des "Stadtcafés" weichen muss. Es
sei eine
Staatsstraße, so dass die Stadt hier auf die Kooperation mit
dem
Straßenbauamt und der Verkehrsbehörde angewiesen
sei. Es
bestehe, sagte Meinelt weiter, ein gewisser Zeitdruck, weil bis zum
Jahresende eine Entscheidung getroffen werden müsse, eben
wegen
der genehmigten Außenbestuhlung. Wiesheu kündigte
an, dass
man an dem Thema dran bleiben werden. kk
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Moosburger Zeitung
4.9.2007 |
Seniorenbeirat setzt
auf bewährte Führung
Dritte Amtsperiode von Josef Wiesheu -
Arbeitsverteilung in konstituierender Sitzung |
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Moosburg.
Josef Wiesheu
nimmt die dritte Amtsperiode als Vorsitzender des Seniorenbeirates in
Angriff. Er wurde am Montag einstimmig in seinem Amt
bestätigt. In
der konstituierenden Sitzung im Rathaus sah er sich als "Primus inter
pares". Der pensionierte Studiendirektor lieferte gleich die
Übersetzung "Ich sehe mich als Erster unter Gleichen". Die
Wahl
ergab Hermann Wolf als zweiten Vorsitzenden und Wilhelm Berger als
Schriftführer. Im Gremium herrscht große Einigkeit,
alle
Wahlergebnisse waren einstimmig.
Josef Wiesheu lobte in seiner Begrüßung die sehr
gute
Zusammenarbeit mit der Stadt Moosburg und der Sozial- und
Seniorenreferentin Karin Linz. Besonders willkommen hieß er
die
neuen Gesichter im Beirat, so waren bei der Seniorenbeiratswahl am 25.
August Gerhard Dörschmidt und Erich Franz Böck neu
ins
Gremium gewählt worden. Er dankte auch den Kandidaten, die bei
der
Wahl den Sprung ins "Parlament" nicht geschafft hatten, nun aber auf
der Warteliste stehen.
Josef Wiesheu versicherte bei der konstituierenden Sitzung, dass der
Seniorenbeirat alles tun werde, um dem Wählerwillen gerecht zu
werden. Er nannte auch die Punkte, wo den Beirat momentan der Schuh
drücke. Der Seniorenbeirat wünscht sich, dass der
Stadtbus in
Zukunft auch Stadtteile anfahren soll, die bis jetzt noch nicht bedient
werden. Ein weiteres Anliegen wäre dem Gremium die
Verwirklichung
einer Querungshilfe am Stadtplatz.
Bürgermeisterin Anita Meinelt war dann voll des Lobes
über
den Seniorenbeirat mit der "Starbesetzung Josef Wiesheu". Ein dickes
Lob zollte sie Karin Linz, die als Sprachrohr und Anlaufstelle des
Gremiums eine hervorragende Arbeit mache.
Laut Meinelt wäre die optimale Lösung für
eine
Querungshilfe zwischen dem Modehaus Heilmaier und dem
Stadtcafé
Diese Variante habe man ans Straßenbauamt und die
Verkehrsbehörde weitergeleitet. Bürgermeisterin Anita
Meinelt
betonte, dass die Zeit wegen der zwingenden Verlegung der
Bushaltestelle bei der Georg-Hummel-Straße drängen
würde.
In der konstituierenden Sitzung wurden auch die Aufgaben im
Seniorenbeirat verteilt. Hermann Wolf wird den Schwerpunkt "Senioren
und Internet" weiterführen, der Schwerpunkt "Mitgestaltung bei
der
Stadtgestaltung, seniorengerechte Straßen- und Wegeplanung"
wurde
Gerhard Dörschmidt anvertraut. Um den Themenbereich "Pflege
und
Zusammenarbeit mit Altenheimen" kümmern sich Christine
Hübner
und Wilhelm Berger. Der Mann für Fahrten im Seniorenbeirat ist
nun
Erich Franz Böck. Böck erwartet auch gleich Arbeit,
hat man
doch als nächstes eine Fahrt ins Brauereimuseum der
Bayerischen
Staatsbrauerei Weihenstephan geplant.
Wiesheu informierte dann, dass die beliebten Tanznachmittage mit der
AWO fortgeführt werden, der nächste ist am 8.
September von
14 bis 18 Uhr in der Kegelhalle. Die weiteren Termine: Bei der
Herbstschau wird man wieder am Stand der MZ sein mit zahlreichen
Broschüren rund um die Themen Pflege, Demenz, Erbrecht,
Senioren-
und Pflegeheime.
Das Gremium wurde zudem bereits zum Festakt "10 Jahre
AWO-Seniorenwohnpark Moosburg" am 2. Oktober eingeladen. Josef Wiesheu
wird am 20. Oktober seine nächste Kirchenführung mit
den
Eigenheimern durchführen. Am 25. Oktober wird man im
AWO-Seniorenwohnpark den Heimbeirat über die Arbeit des
Moosburger
Seniorenbeirates informieren. -re
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| Die Vorstandschaft des Seniorenbeirats (v.l.):
zweiter
Vorsitzender Hermann Wolf, Vorsitzender Josef Wiesheu und
Schriftführer Wilhelm Berger (Foto: re) |
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Moosburger Zeitung
27.8.2007 |
"Ein
wichtiges Glied in der Stadt"
Rekordbeteiligung bei Seniorenbeiratswahl -
Konstituierende Sitzung am 3. September |
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Moosburg.
Eine
Rekordbeteiligung wurde am Samstag bei der Seniorenbeiratswahl in der
Mehrzweckhalle am Viehmarktplatz verbucht: 178 Moosburger
Senioren/innen beteiligten sich an der Wahl, das war eine Steigerung
gegenüber der Ietzten Wahl um 55 Prozent (2005: 115
Wähler/innen). In das rührige Gremium sind Josef
Wiesheu,
Hermann Wolf, Christine Hübner, Wilhelm Berger, Gerhard
Dörschmidt und Erich Böck gewählt worden.
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| Die Moosburger Senioren wählten am
Samstag ihre Vertretung |
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Konzentriert
und
gewissenhaft zählten (v.l.) Anita Meinelt, Karin und Rudi
Linz,
Josef Dollinger und Markus Kapser die Stimmen aus. |
Von 10 bis 17 Uhr fand am Samstag in der Mehrzweckhalle die
Seniorenbeiratswahl statt. Alle Moosburger Bürgerinnen und
Bürger, die das 65. Lebensjahr vollendet hatten, waren
wahlberechtigt. Jede wahlberechtigte Person durfte bis zu sechs Stimmen
abgeben, jedoch durfte jede(r) Kandidat bzw. Kandidatin nur eine Stimme
erhalten. Zur Wahl standen Wilhelm Berger (67), Erich Böck
(67),
Gerhard Dörschmidt (69), Christine Hübner (70), Karl
Sippl
(69), Ingeborg Spitzenberger (65), Josef Wiesheu (78) und Hermann Wolf
(73).
Die Wahlbeteiligung war sehr gut, bereits am Vormittag hatten
zahlreiche Senioren das Wahllokal aufgesucht. Für
gehbehinderte
Personen, die keine Fahrgelegenheit hatten, stand ein Fahrdienst
bereit. Zwei Wähler machten von diesem Angebot Gebrauch und
wurden
vom "Taxi Karin Linz'' sicher hin und zurück
gebracht. Es
ließen sich auch zahlreiche Senioren und Seniorinnen von
ihrer
Familie oder von Verwandten zum Wahllokal fahren, schließlich
ging es um die Wahl ihrer Vertrauenspersonen.
Denn der Seniorenbeirat hat sich als feste Institution, Anlaufstelle
und Sprachrohr für die älteren Moosburger
Bürger
etabliert, hier erhalten sie kompetenten Rat oder werden an die
richtige Stelle weitervermittelt. Die Veranstaltungen des Gremiums
haben sich zudem zu einem Selbstläufer entwickelt, volle
Vortragssäle und gut besuchte Sprechtage sprechen eine
eindeutige
Sprache. Gemeinsame Tanznachmittage mit der Arbeiterwohlf ahrt und
gemütliche Karten- und Spielerunden bereichern das Programm
zusätzlich.
Die Besetzung des Wahllokals übernahmen die Mitglieder des
noch
amtierenden Seniorenbeirates. Um 17 Uhr wurde das Wahllokal
geschlossen. Zur Stimmenauszählung waren auch
Bürgermeisterin
Anita Meinelt, Senioren- und Sozialreferentin Karin Linz mit Ehemann
Rudi und die Stadträte Markus Kasper und Josef Dollinger in
die
Mehrzweckhalle gekommen. Anhand der gewissenhaften Buchführung
konnte man bereits die Rekordbeteiligung von 178 Wählern
feststellen.
Bürgermeisterin Anita Meinelt lobte in einer kleinen Ansprache
den
Seniorenbeirat als "wichtiges Glied in der Stadt Moosburg". Sie
verkündete dann das bereits mit Spannung erwartete
Wahlergebnis:
Josef Wiesheu (151 Stimmen), Hermann Wolf (133), Christine
Hübner
(125), Wilhelm Berger (121), Gerhard Dörschmidt (119) und
Erich
Böck (114). Karl Sippl und Ingeborg Spitzenberger verpassten
den
Sprung in den Beirat nur knapp.
Die konstituierende Sitzung findet am Montag, 3. September, um 16 Uhr
im Rathaus, Zimmer 30 (II. Stock), statt. Josef Wiesheu
äußerte sich zu einer erneuten Kandidatur
für das Amt
des Vorsitzenden noch nicht eindeutig, Bürgermeisterin Anita
Meinelt war sich aber sicher, dass die "Starbesetzung Wiesheu" den
Seniorenbeirat auch in der dritten Amtsperiode anführen werde.
Wiesheu verkündete abschließend, als Anerkennung der
Verdienste des scheidenden zweiten Vorsitzenden Alfred Thums und des
Beiratsmitgliedes Hubertus Sturm ein Dankeschön-Essen zu
organisieren. -re
 |
Die Mitglieder des neu gewählten
Seniorenbeirates
(vorne v.l.) Gerhard Dörschmidt, Christine Hübner und
Josef
Wiesheu sowie (hinten v.l.) Wilhelm Berger, Hermann Wolf und Erich
Böck mit Senioren- und Sozialreferentin Karin Linz (l.) und
Bürgermeisterein Anita Meinelt (re.)
(fotos: re) |
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Freisinger Tagblatt
27.8.2007 |
Wahl
zum Seniorenbeirat
Akzeptanz
des Gremiums steigt |
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Eine um mehr als 50 Prozent gestiegene
Wahlbeteiligung
und ein klarer Sieg für den Vorsitzenden Josef Wiesheu: Alle
Beteiligten werteten die Wahl zum Seniorenbeirat der Stadt Moosburg am
vergangenen Samstag als klaren Erfolg.
VON KLAUS KUHN
Moosburg -
Zwar
beteiligten sich von den geschätzten über 2000
Wahlberechtigten "nur" 178 (Vorjahr: 115) an dem Urnengang, aber sowohl
Bürgermeisterin Anita Meinelt als auch ihr Herausforderer
Josef
Dollinger und Seniorenreferentin Karin Linz meinten, dass die Akzeptanz
des Gremiums steige.
Die konstituierende Sitzung des Gremiums soll bereits am Montag, 3.
September, um 16 Uhr im Rathaus stattfinden. Wiesheu kündigte
an,
sich wieder um das Amt des Vorsitzenden bewerben zu wollen.
Hubert Sturm und Albert Thums haben das Gremium verlassen und sollen
laut Wiesheu noch in angemessenem Rahmen verabschiedet werden.
Was sich das neue Gremium für die vom Stadtrat wie berichtet
auf
drei Jahre verlängerte Wahlperiode vornehmen will. soll
ebenfalls
am 3. September zumindest andiskutiert werden, meinte Wiesheu. Sein
Dank galt der Seniorenreferentin Karin Linz, die sich
"überdurchschnittlich für diese Wahl" eingesetzt und
ihr Auto
als
"Taxi" für gehbehinderte Wahlberechtigte zur
Verfügung
gestellt hatte.
Das Wahlergebnis
Josef Wiesheu: 151 Stimmen, Hermann Wolf: 133,
Christine Hübner: 125, Wilhelm Berger: 121, Gerhard
Dörschmidt: 119,
Erich Franz Böck: 114. Knapp den Einzug verpasst haben
Ingeborg
Spitzenberger und Karl Sippl.
kk
 |
Der Seniorenbeirat besteht aus (hinten v. I.)
Wilhelm
Berger, Hermann
Wolf, Erich Franz Böck sowie (vorne v. 1.) Gerhard
Dörschmidt, Christine Hübner und Josef Wiesheu.
Seniorenreferentin Karin Linz (1.)
und Bürgermeisterin Anita Meinelt (r.) gratulieren.
KK |
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Moosburger Zeitung
6.8.2007 |
Noch werden
Kandidaten
gesucht
Letzte
Sitzung des amtierenden Seniorenbeirats - Neuwahl am 25. August |
|
Moosburg.
Von vollen Vorträgshäusern und gut besuchten
Sprechtagen berichtete Vorsitzender Josef Wiesheu vom Seniorenbeirat
auf der Sitzung am Samstag im Rosencafé "Wir werden immer
wieder persönlich angesprochen und empfangen Lob allerorts",
so Wiesheu. Kurzum, der Seniorenbeirat hat sich zu einer Institution
gemausert, ist Anlaufstelle und Sprachrohr für die
älteren Moosburger. Nun besteht die Möglichkeit,
aktiv an der Erfolgsgeschichte mitzuwirken, denn die Neuwahl finden am
25. August statt. Eine Kandidatur ist noch bis 14. August
möglich.
Bei der letzten Beiratssitzung in dieser Wahlperiode stand
natürlich die Neuwahl auf der Tagesordnung. So können
alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt,
die das 65. Lebensjahr vollendet haben und zur Übernahme eines
Ehrenamtes bereit sind, sich noch bis spätestens 14. August
unter Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses beim Sozialamt der
Stadt Moosburg, Stadtplatz 13, zweiter Stock, Zimmer 40, melden. Die
Anmeldung kann während der bekannten Öffnungszeiten
erfolgen. Außerdem besteht für die Bewerberinnen und
Bewerber die Möglichkeit, mit Seniorenreferentin Karin Linz
unter Telefon 08761/70309 Kontakt aufzunehmen.
Die Amtszeit dauert drei Jahre. Am 25. August findet dann von 10 bis 17
Uhr in der Mehrzweckhalle die Neuwahl statt. Wählen und
gewählt werden kann, wer das 65. Lebensjahr vollendet hat und
in Moosburg wohnt, dazu zählen auch die eingemeindeten
Ortschaften.
Das Gremium beschloss, ab 11. August die Wahlplakate
aufzuhängen. Man will nun noch einmal kräftig die
Werbetrommel rühren und hofft auf eine gute Wahlbeteiligung.
Vorsitzender Josef Wiesheu nutzte die letzte Sitzung vor der Wahl auch
für einen Rückblick auf die Amtsperiode. Man bot 21
Sprechtage und elf
Vorträge und Veranstaltungen an. Die Themen reichten von
Demenz bis hin zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.
Der Seniorenbeirat traf dabei immer wieder den Nagel auf den Kopf, bei
einer Veranstaltung in der Mehrzweckhalle stellte man sogar die
Rekordbeteiligung von 150 Zuhörern auf. Damit wurde bewiesen,
dass der Moosburger Seniorenbeirat den älteren Bewohnern der
Dreirosenstadt aus der Seele spricht.
Man bot zudem zwei Kirchenführungen und vier
Informationsfahrten an, hielt acht Beiratssitzungen ab und traf sich
zweimal beim gemeinsamen Neujahrsempfang im Rathaus. Es wurden alle
drei Moosburger Wohn- und Pflegeheime besucht. Bei der Herbstschau war
man jeweils mit einem Informationsstand mit von der Partie, und bei 21
gemeinsamen Tanznachmittagen mit der AWO wurde kräftig das
Tanzbein geschwungen. Computer-Experte und Beiratsmitglied
Hermann Wolf bot elf Kurse zum Thema "Senioren und Internet" an.
Seit einem Jahr bereichern zusätzlich gemütliche
Karten- und Spielerunden das prall gefüllte Programm des
Moosburger Seniorenbeirates. Nachdem die Anfangsphase etwas
zäh verlief, erfreuen sich die Karten- und Spielerunden nun
großen Zulaufs.
Josef Wiesheu fasste zusammen: "Der Seniorenbeirat ist
überparteilich, überkonfessionell und
verbandsunabhängig. Uns liegt das Wohl der älteren
Menschen unserer Stadt am Herzen. Alt machen nicht die grauen Haare am
Kopf oder die vielen Jahre. Alt ist, wer seinen Mut verliert und sich
für nichts mehr interessiert. Gesund und mit frohem Herzen alt
zu werden, ist ein großes Glück", so Wiesheu. -re-
 |
| Kompetenter und gescätzter
Ansprechpartner der älteren Moosburger ist der Seniorenbeirat
(Foto:re) |
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Freisinger Tagblatt
25.7.2007 |
Eingeladen |
|
 |
Eingeladen von der Landkreisabgeordneten von
Erding und
Freising, Ulrike Scharf-Gerlspeck, besuchte eine Gruppe Multiple
Sklerose Kranker unter Leitung von Rosemarie Wittek, und Senioren
(Bild) mit dem Vorsitzenden des Senjorenbeirates von Moosburg, Josef
Wiesheu, Staatskanzlei und Landtag. Erste Station war die
Staatskanzlei. Die Besucher sahen Kuppelsaal, Zirbelstube und
Empfangsräume des Ministerpräsidenten, nahmen am
Kabinettstisch Platz und fühlten sich einmal wie ein Minister
oder
eine Ministerin. Im Landtag wurde die Gruppe bereits von
Ulrike
Scharf-Gerlspeck erwartet. Bevor ihre Gäste an einer, wie sich
später herausstellen sollte, hitzigen Plenarsitzung zum Thema
Krippenplätze, teilnahmen, informierte sie die Abgeordnete
über ihre Arbeit im sozialpolitischen Ausschuss des Landtages.
Mit
einem Abendessen in der Landtagsgaststätte und angeregten
Gesprächen klang der sehr interessante Besuch in der
bayerischen
"Machtzentrale" aus. Text und Foto: fkn
|
|
Moosburger Zeitung
11.7.2007 |
Staatskanzlei und
Landtag besucht |
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Moosburg.
Auf
Einladung der Erdinger Landkreisabgeordneten Ulrike Scharf-Gerlspeck
besuchten die MS-Gruppe mit Leiterin Rosemarie Wittek und interessierte
Senioren mit dem Vorsitzenden des Seniorenbeirats Moosburg, Josef
Wiesheu, die Bayerische Staatskanzlei und den Landtag. Erste Station
war die Staatskanzlei. Die Besucher konnten Kuppelsaal, Zirbelstube und
Empfangsräume des Ministerpräsidenten besichtigen, am
Kabinettstisch Platz nehmen und sich einmal wie ein Minister
fühlen. Im Landtag wurde die Gruppe bereits von Ulrike
Scharf-Gerlspeck erwartet. Bevor ihre Gäste an einer, wie sich
später herausstellen sollte, hitzigen Plenarsitzung zum Thema
Krippenplätze teilnahmen, informierte sie die Abgeordnete
über ihre Arbeit im sozialpolitischen Ausschuss des Landtages.
Mit
einem Abendessen in der Landtagsgaststätte und angeregten
Gesprächen klang der sehr interessante Besuch aus.
|
|
Freisinger
Tagblatt
21.6.2007 |
Auf den
Spuren des "Grünen
Goldes" |
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| Begeistert
lauschten
die Senioren aus Moosburg den spannenden Ausführungen im
Deutschen
Hopfenmuseum in Wolnzach. (FOTO:LEX) |
Moosburg
- "Auf der Spur
des grünen Goldes" wandelten kürzlich 50 Senioren aus
Moosburg. Vom "Tor zur Hallertau" aus, wie Seniorenbeirats-Vorsitzender
Josef Wiesheu poetisch bemerkte, ging es nach Wolnzach in das einzige
deutsche Hopfenmuseum.
Schon auf der Fahrt dorthin erläuterte Wiesheu, selbst Kind
von
Hopfenbauern, die Lage der Hallertau von Zolling bis über die
Donau hinaus und von Rottenburg/ Laaber bis nach Schrobenhausen. Man
lernte auch etwas über den heiligen Kastulus, der nicht nur
Stadtpatron Moosburgs, sondern auch Patron der ganzen Hallertau ist.
Außerdem erfuhren die Teilnehmer einiges über
Siegelbezirke
und die größten Hopfenbauern mit bis zu 100 000
Hopfenstöcken. Auch die passierten Ortschaften wurden
erklärt, etwa Schweinersdorf, Mönchsberg,
Altfalterbach oder
Gründl (vormals Grintila), wo schon 850 ein Hopfengarten
gepflegt
worden sein soll.
Der gute Boden sei es, erklärte der Vorsitzende des
Seniorenbeirates weiter, der die Hallertau als Hopfenanbaugebiet
prädestiniere. Auch die viele Arbeit, die in den Hopfenanbau
gesteckt werden muss, das Reinheitsgebot für Bier und die
Zusammensetzung des Gerstensaftes waren Themen auf der Hinfahrt.
So vorbereitet erkundeten die Besucher aus Moosburg das Hopfenmuseum.
Auch unter ihnen gab es wahre Experten, die als "Hopfazupfa"
große Erfahrungen mitbrachten. Mit einem Exkurs in die
Technik
der Hopfengärten schloss die interessante Führung.
Mitten in etwa 14 000 Hektar Hopfen gab es dann noch eine Brotzeit mit
Bier ein Muss nach der Besichtigung des Deutschen Hopfen
museums. lex
|
Moosburger Zeitung
13.6.2007 |
Senioren
auf der Spur des
"grünen Goldes"
Reisegruppe
informiert sich
im Hopfenmuseum in Wolnzach über die Kuturpflanze |
|
Moosburg.
Das Deutsche
Hopfenmuseum in Wolnzach lockte am Montag 50 Seniorinnen und Senioren
in die Hallertau. Veranstalter der Ausflugsreise mit Bildungscharakter
war der Seniorenbeirat, die Leitung lag bei dessen Vorsitzendem Josef
Wiesheu. Nach der Führung durch das Hopfenmuseum war auch noch
Zeit für ein gemütliches Beisammensein.
"Auf der Spur des grünen Goldes" waren am Montagnachmittag 50
Seniorinnen und Senioren aus Moosburg. Vom "Tor zur Hallertau" aus, wie
Josef Wiesheu poetisch bemerkte, ging es in kurzer Fahrt nach Wolnzach
in das einzige Hopfenmuseum Deutschlands. Schon auf der Fahrt dorthin
erläuterte Wiesheu, selbst Kind von Hopfenbauern, die Lage der
Hallertau von Zolling bis über die Donau hinaus und von
Rottenburg/ Laaber bis Schrobenhausen. Man lernte auch etwas
über
den heiligen Kastulus, der nicht nur Stadtpatron Moosburgs, sondern
auch Patron der ganzen Hallertau ist, über Siegelbezirke und
die
größten Hopfenbauern mit bis zu 100 000
Hopfenstöcken.
Guter Boden in der
Hallertau
Auch über die Ortschaften auf dem Weg gab es Wissenswertes zu
hören etwa über Schweinersdorf, Mönchsberg,
Altfalterbach oder Gründl (vor
mals Grintila), wo schon 850 ein Hopfengarten gepflegt worden sein
soll. Der gute Boden sei es, erklärte der Vorsitzende des
Seniorenbeirates weiter, der die Hallertau als Hopfenanbaugebiet ideal
mache; sein "tiefgründiges Bodenprofil aus fruchtbarem Lehm-
und
Tonboden, in dem die Nährstoffe festgehalten werden". Auch die
viele Arbeit, die in den Hopfenanbau gesteckt werden muss, das
Reinheitsgebot für Bier und die Zusammensetzung des
Gerstensaftes
waren Themen auf der Hinfahrt.
Auf diese Weise bereits mit Vorwissen versorgt, konnten die
rüstigen Damen und Herren unter der Führung von Maria
und
Johannes Sommerer, einem ehrenamtlich tätigen Ehepaar, das
Deutsche Hopfenmuseum "erobern". In diesem Museum ist die Arzneipflanze
2007 das beherrschende Thema. "Der Hopfen will jeden Tag seinen Herrn
sehen", das war den Ausflüglern schon auf der Anreise klar
geworden, und unter den Seniorinnen und Senioren waren auch wahre
Experten, die als "Hopfazupfa" große Erfahrungen mitbrachten.
Führung
ein Erlebnis
Trotzdem war die Führung mit den Erklärungen der
beiden
Führer ein Erlebnis. Da wurde die Arbeit der Weinbauern in
früheren Jahren vor dem geistigen Auge lebendig, das
Bifänge
aufhäufeln, das Stöcke schneiden, das
Aufhängen der
Drähte und das Andrehen der Hopfensprösslinge.
Gezeigt und
erklärt wurden aber auch die moderneren Maschinen, die heute
einen
Großteil der früheren Knochenarbeit
übernehmen.
"Die Hopfenpflückmaschine hat nicht Arbeitsplätze
verdrängt", betonten die Führer eindringlich, "sie
war
notwendig geworden, weil keiner mehr Hopfen zupfen wollte." Auch, dass
der Hopfen gespritzt werden muss, daran ließen Maria und
Johannes
Sommerer keinen Zweifel. Drei bis fünfmal im Jahr, nur bei
bestimmten Temperaturen, bei Wind,stille (und das kann auch einmal
nachts sein) und heute mit Gebläsespritzen werde das
Spritzmittel
ausgebracht, um die "Chemie" auf das absolut notwendige Maß
zu
reduzieren. Gespritzt werde auch nur dann, wenn ein bestimmter
Schädlingsbefall überschritten worden sei, so Maria
Sommerer.
Im Hopfen verblieben keine Rückstände.
 |
| Romantisch war's einst bei der "Hopfazupf". Es
wurde
gemeinsam gegessen (vorne) und "biologisch" auf Stroh
genächtigt |
Die schöne
Hopfazupf
"Schön" sei es früher beim "Hopfazupfa" gewesen,
erzählten die Museumsführer, und das
bestätigten auch
die in diesem Metier erfahrenen Ausflügler, "Jeden Tag satt
essen,
auch die Kinder, die mitgebracht wurden, gemeinsam singen - Fernsehen
und Playstation gab es ja nicht - tanzen und ein wenig Geld verdienen.
" Allerdings müsse man alles der damaligen Zeit zuordnen, gab
Maria Sommerer zu bedenken. Da spielten auch die oft mangelnde Hygiene
und die rissigen Hände keine Rolle. "Dafür", lachte
Sommerer,
"schlief man biologisch auf Stroh, nur mit einer Baumwolldecke
zugedeckt." Seit etwa 1965 allerdings ist diese "Romantik" vorbei.
Seitdem wird maschinell gepflückt. Die Bearbeitung des Hopfens
nach dem Pflücken, von der Darre, dem Eintreten der Dolden
durch
einen Gewährsmann des Hopfenhändlers (!) in
große
Säcke und das Verbringen in die Siegelhalle, war ein weiterer
Schwerpunkt der Führung. In der Siegelhalle werden heute
Proben
der angelieferten Ware entnommen und im Labor auf ihre Güte
hin
untersucht. Dann gehen die versiegelten Ballen nach Nürnberg,
der
größten Welthopfenzentrale, von wo aus sie in alle
Welt
verfrachtet werden; nach Japan etwa, in die USA, nach Brasilien oder
auch nach Russland.
Hopfen wichtige
Heilpflanze
Nur fünf bis sechs Prozent des Naturhopfens gehen
übrigens
ins Bier, für 100 Liter werden zwischen 80 bis 200 Gramm
(Helles
bis Pils) benötigt. Am meisten Hopfen werde für das
alkoholfreie Bier verwendet, war zu hören. Oft dient Hopfen
aber
auch als Heilpflanze; gegen Magengeschwüre, zur
Krebsvorbeugung
und gegen Osteoporose beispielsweise soll er gut sein. Hopfen und
Baldrian gemischt sei ein gutes Schlafmittel, Hopfen könne
aber
auch die Manneskraft herabsetzen, "weshalb in Klöstern nach
einer
alten Benediktinerregel pro Tag zwei Liter Bier erlaubt gewesen sind".
Nicht unerwähnt blieb natürlich das Bayerische
Reinheitsgebot
von 1516, das Herzog Wilhelm IV. erlassen hatte. Mit einem Exkurs in
die Technik der Hopfengärten mit ihren Stangen und
Drähten
schloss die umfangreiche und interessante Führung. Mitten in
den
zirka 14000 Hektar Hopfen, der heuer schon sehr hoch gewachsen ist, gab
es dann noch eine gute Stunde für Brotzeit und Biergenuss -
ein
Muss nach der Besichtigung des Deutschen Hopfenmuseums.
 |
Zum Abschluss das Erinnerungsfoto. Unser Bild
zeigt die
Seniorinnen und Senioren mit ihren Führern Josef Wiesheu
(vorne
Mitte) und dem Ehepaar Maria und Johannes Sommerer (l.)
(Fotos: Lex) |
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Moosburger Zeitung
15.5.2007 |
Stabile Seitenlage und
Herzmassage
Senioren erfuhren beim Roten Kreuz, welche
Notfälle es
gibt und was zu tun ist |
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| Sonja Fleischer demonstrierte an einer Puppe, was
bei
der Herz-Lungen-Wiederbelebung zu beachten ist |
|
Die
Zuhörer verfolgten interessiert die Ausführungen der
Referentin (Fotos:sr) |
Moosburg. Was mache ich, wenn plötzlich neben mir jemand
zusammenbricht und leblos am Boden liegt? Dieser und weiteren Fragen
rund um das Thema "Erste Hilfe" gingen einige Damen und Herren am
Montagnachmittag auf den Grund. Der Seniorenbeirat hatte in den Saal
des Rot-Kreuz-Heims geladen, wo Sonja Fleischer, Rettungsassistentin
beim Bayerischen Roten Kreuz in Moosburg, in ihrem Vortrag
aufklärte, was im Notfall zu tun ist, beziehungsweise wie ein
Notfall zu erkennen ist und was ihn auslöst. Die
Zuhörer
lernten verschiedene Krankheitsbilder kennen und bekamen die
Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie die stabile Seitenlage
erläutert.
Zunächst sprach die Referentin über die Angina
Pectoris, eine
Verengung eines Herzkranzgefäßes. Typische
Auslöser
einer Angina Pectoris sind körperliche oder psychische
Belastung
sowie Kälte oder üppige Mahlzeiten. Bemerkbar macht
sie sich
durch Schmerzen hinter dem Brustbein und ein Engegefühl im
Brustkorb. Die Schmerzen können auch auf Hals, linke
Schulter oder den linken Arm ausstrahlen. Die Symptome sind meist nach
spätestens zehn Minuten wieder vorbei.
Ist ein Herzkranzgefäß nicht nur verengt, sondern
ganz
verschlossen, dann entsteht ein Herzinfarkt. Die Symptome sind
ähnlich wie bei der Angina Pectoris, aber zusätzlich
leidet
der Patient an Atemnot und hat meistens panische
Angstzustände.
Außerdem treten die Beschwerden auch im Ruhezustand ganz
plötzlich auf. Ist der Betroffene bei Bewusstsein, sollte er,
um
die Atmung zu erleichtern, in aufrechter Haltung gelagert werden. Ist
er jedoch bewusstlos, müssen die Vitalfunktionen, also Atmung
und
Kreislauf, überprüft werden. Sonja Fleischer
erläuterte
den Zuhörern, wie das funktioniert. Sind weder Atmung noch
Puls
festzustellen, muss ohne Verzögerung mit der
Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen werden. Anhand einer Puppe zeigte
die Rettungsassistentin, was dabei zu beachten ist.
In diesem Zusammenhang lernten die Teilnehmer ein neues Gerät
kennen, den so genannten Frühdefibrillator, der in allen
größeren öffentlichen Gebäuden zu
finden ist. Das
Gerät ermöglicht dem Laien, im Notfall schnell und
effektiv
zu helfen, weil es aufgrund der gemessenen Werte selbst entscheidet und
eventuell einen Stromschock verabreicht. In Wartenberg hat diese
Maßnahme erst vor Kurzem einem Menschen das Leben gerettet.
Ein weiteres Thema, über das Sonja Fleischer referierte, war
der
Schlaganfall. Diese Erkrankung entsteht durch die Verengung eines
Gefäßes am Gehirn und führt meist zu einer
halbseitigen
Lähmung von Gesicht, Armen oder Beinen. Außerdem
treten
häufig Sprachstörungen auf. Fleischer mahnte, auf die
kleinsten Anzeichen zu achten, denn nur wenn ein Schlaganfall-Patient
innerhalb von drei bis sechs Stunden behandelt werde, können
Spätfolgen verhindert werden. Betroffene, die noch bei
Bewusstsein
sind, müssen in die stabile Seitenlage gebracht werden, die
Sonja
Fleischer an einer Kollegin demonstrierte. Andernfalls müssen
wiederum die Vitalfunktionen kontrolliert und gegebenenfalls beatmet
werden.
Zuletzt erfuhren die Senioren, was bei einem Diabetes-Patienten zu tun
ist, wenn er in den Unterzuckerbereich fällt. Oft merkt der
Betroffene
dies selbst, weil er Bewusstseinstrübungen hat. Es sollte dann
der
Blutzucker gemessen werden. Wenn dieser unter dem Wert 60 liegt, kann
man Zuckerhaltiges wie Cola, Apfelsaft oder Traubenzucker verabreichen.
Anschließend sollte der Patient jedoch auch etwas essen,
damit
der Blutzucker nicht wieder abfällt.
In jedem Notfall sollte die Notrufnummer 19222 angerufen werden. Am
Handy muss dabei die Vorwahl vorgewählt werden. -sr-
|
Moosburger Zeitung
20.4.2007 |
Ausfüllen
einer
Patientenverfügung |
|
Moosburg.
Die Diplom-Theologin und Hospizhelferin Edith Bernack empfiehlt die
Broschüre "Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter"
vom
Bayerischen
Justizministerium. Sie erläuterte auch die Vorgehensweise, wie
die
darin enthaltene Patientenverfügung auszufüllen
ist.
Demnach ist
zuerst anzukreuzen, für welche Situationen die
Patientenverfügung
gelten solle: 1. Wenn ich mich aller Wahrscheinlichkeit nach
unabwendbar im unmittelbaren Sterbeprozess befinde; 2. Wenn in Folge
einer Gehirnschädigung meine Fähigkeiten, Einsichten
zu
gewinnen,
Entscheidungen zu treffen und mit anderen Menschen in Kontakt zu
treten, nach Einschätzung zweier erfahrener Ärzte
aller
Wahrscheinlichkeit nach unwiederbringlich erloschen sind, selbst wenn
der Tod noch nicht absehbar ist ( ... ); 3. Wenn ich mich im Endstadium
einer unheilbaren, tödlich verlaufenden Krankheit befinde,
selbst
wenn
der unmittelbare Sterbeprozess noch nicht absehbar ist; 4. Wenn ich in
Folge eines weit fortgeschrittenen Hirnabbauprozesses auch mit
ausdauernder Hilfestellung nicht mehr in der Lage bin, Nahrung und
Flüssigkeit auf natürliche Weise zu mir zu nehmen.
Dann kann man für
alle angekreuzten Situationen seine gewünschten
Behandlungsmethoden
festlegen: 1. Ich verlange lindernde, pflegerische Maßnahmen,
insbesondere Mundpflege zur Vermeidung des Durstgefühls sowie
lindernde
ärztliche Maßnahmen, im speziellen Medikamente zur
wirksamen
Bekämpfung
von Schmerzen, Luftnot, Angst, Unruhe, Erbrechen und anderen
Krankheitserscheinungen. Die Möglichkeit einer
Verkürzung meiner
Lebenszeit durch diese Maßnahmen nehme ich in Kauf; 2. Die
Unterlassung
lebensverlängernder oder lebenserhaltender
Maßnahmen, die
nur den
Todeseintritt verzögern und dadurch mögliches Leiden
unnötig verlängern
würden; 3. Auch wenn der Tod nicht unmittelbar bevorsteht,
wünsche ich
sterben zu dürfen und verlange: a) Keine künstliche
Ernährung, b)
Verminderte Flüssigkeitsgabe nach ärztlichem
Ermessen, c)
Keine
Wiederbelebungsmaßnahmen.
Danach kann man Begleitungswünsche wie Hospizdienst oder
Seelsorge
festlegen. -re
|
Moosburger
Zeitung
20.4.2007 |
Vorsorge
für Unfall, Krankheit und Alter
Infoveranstaltung des Seniorenbeirats
über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht |
|
 |
| Zur
Veranstaltung des Seniorenbeirats über
Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht waren zahlreiche
Bürger gekommen (Foto: re) |
Moosburg.
Will ich im unabwendbaren und unmittelbaren Sterbeprozess
lebensverlängernde und lebenserhaltende Maßnahmen
noch
erhalten? Will
ich im Endstadium einer unheilbaren, tödlich verlaufenden
Krankheit
noch künstlich ernährt werden? Diese
Behandlungswünsche
kann der
Patient schon vor einer schweren Erkrankung in einer
Patientenverfügung
niederlegen. Und zwar für den Fall, dass er seinen Willen
aufgrund
einer Erkrankung selbst nicht mehr äußern kann.
Der Seniorenbeirat
lud zu diesem Thema am Mittwoch in die Mehrzweckhalle ein.
Diplom-Theologin und Hospizhelferin Edith Bernack referierte
über
"Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht". Sie empfahl diese
beiden
Formulare unbedingt anzulegen.
Patientenverfügung und
Vorsorgevollmacht seien Ausdruck des Selbstbestimmungsrechtes, welches
von der Rechtsordnung garantiert werde. Der so dokumentierte Wille des
Patienten ist nach den Worten der Referentin für alle
Ärzte,
Krankenhäuser, Pflegeheime, Angehörige,
Bevollmächtigte
und Betreuer
verbindlich.
Bernack räumte hierbei mit falschen Meinungen auf.
So dürfe ein Arzt selbst Familienmitglieder untereinander
nicht
über
ihre Krankheiten informieren. Denn die Mediziner stehen unter
ärztlicher Schweigepflicht. Ein Arzt dürfe auch nur
nach dem
Willen des
Patienten handeln. "Jede Spritze, die sie gegen ihren Willen bekommen,
ist eine Körperverletzung", stellte Bernack klar.
Problematisch wird
es, wenn der Patient aufgrund einer schweren Erkrankung oder eines
schweren Unfalls nicht mehr ansprechbar ist und er seinen Willen nicht
mehr äußern kann. Für solche Fälle
wäre es
empfehlenswert, wenn man
bereits vorher in einer Patientenverfügung die
Behandlungswünsche
geäußert hätte.
Sie empfahl die Broschüre "Vorsorge für Unfall,
Krankheit und Alter" vom Bayerischen Justizministerium und
erläuterte
diese samt der enthaltenen Patientenverfügung (siehe
nebenstehenden
Kasten). Die Expertin riet, die Patientenverfügung
regelmäßig per
Unterschrift zu bestätigen.
Doch wie kommt die Patientenverfügung im
schweren Krankheitsfall zum Arzt? Bernack informierte, dass
hierfür die
Erteilung einer Vorsorgevollmacht oder einer
Betreuungsverfügung
notwendig sei. Sie riet, bei problematischen sozialen
Verhältnissen wie
Streit in der Familie zur Betreuungsverfügung. Bei der
Betreuungsverfügung wird vom Vormundschaftsgericht
für den
Patienten
ein Betreuer bestellt, der dem Patientenwillen Ausdruck verschafft und
seine Angelegenheiten regelt. Der Betreuer wird demnach vom
Vormundschaftsgericht kontrolliert ,und ist gegenüber dem
Vormundschaftsgericht rechenschaftspflichtig.
Wenn in der Familie" alles in Ord nung ist" so die
Referenten, könne man eine Vorsorgevollmacht
erteilen.
Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigt der
Patient eine
Vertrauensperson zu seiner Vertretung in allen wichtigen
Angelegenheiten des privaten Lebens. Und zwar
auch dann, wenn
der Patient nach Errichtung der Urkunde
geschäftsunfähig
geworden sein sollte.
Bernack
riet bei Problemfällen mit den Dokumenten zum Notar zu gehen.
Der
Betreuer oder Bevollmächtigte müsse unbedingt wissen,
wo sich
die
Patientenverfügung befindet. -re
 |
| Edith Barnack
empfahl,
für den Krankeitsfall vorzusorgen |
|
Moosburger Zeitung
28.3.2007 |
Hilfe und
Beistand für Opfer von Straftaten
Seniorenbeirat veranstaltet
Informationsnachmittag mit vorträgen über den
"Weißen Ring" |
|
 |
| Josef Wiesheu (r.) und Hubert Sturm (l.)
überreichen der Referentin Silvia Niedermeier eine Orchidee
(Foto: sr) |
Moosburg.
Ganz schön erschrocken sahen einige Senioren aus,
während Silvia
Niedermeier von ihrer Arbeit berichtete. Die Moosburgerin ist
ehrenamtlich bei der Organisation "Weißer Ring"
tätig und leitet deren
Außenstelle in Freising. Am Dienstagnachmittag referierte sie
im
Torbräustüberl über den Weißen
Ring und dessen Aufgaben. Die vom
Seniorenbeirat eingeladenen Gäste bekamen Einblicke in die
Tätigkeit
der Einrichtung und erhielten Ratschläge und Tipps zum
Verhalten, um
Gefahr vorzubeugen.
Täglich ist über die Medien von kleineren
oder auch schweren Verbrechen zu hören. Auch im Landkreis
Freising gibt
es genügend Straftaten zu verzeichnen. Das Interesse
fokussiert sich
dabei meist auf die Tat an sich und den Täter, eventuelle
Opfer bleiben
mit ihren Verletzungen und Ängsten alleine. Um diese Menschen
kümmert
sich der Weiße Ring.
Die Außenstelle Freising existiert seit 1992,
zehn ehrenamtliche Mitarbeiter engagieren sich derzeit für die
Verbrechensopfer. Silvia Niedermeier erzählte von einigen der
spektakulärsten Fälle, mit denen der Weiße
Ring im Landkreis zu tun
hatte. Dazu gehörte allen voran der Amoklauf an der
Wirtschaftsschule
im Jahr 2002, als ein Ex-Schüler zunächst in Eching
zwei ehemalige
Kollegen, anschließend den Direktor und sich selbst
getötet hatte.
Die
Hauptaufgaben der gemeinnützigen Organisation sind die
Betreuung von
Kriminalitätsopfern, Begleitung zu Gerichtsterminen sowie
Anwesenheit
und Beistand bei der Vernehmung des Opfers durch Polizei oder
Staatsanwaltschaft. Außerdem bietet der Weiße Ring
psychologischen
Beistand, vermittelt gegebenenfalls zu psychologischer Hilfe und
betreut die Hinterbliebenen.
Aber auch in finanzieller Hinsicht
stehen die Verantwortlichen zur Seite. So erfahren Menschen, die
aufgrund der Straftat in Finanznöte geraten, materielle
Unterstützung.
Laut Niedermeier müssen Zuwendungen vom Weißen Ring
nicht zurückbezahlt
werden. Auch beim Umgang mit Behörden steht der
Weiße Ring mit Rat und
Tat zur Seite, klärt Opfer, die nach einer Straftat
erwerbsunfähig
geworden sind, beispielsweise darüber auf, dass sie gesetzlich
Anspruch
auf Opferentschädigung haben und helfen bei der Antragstellung.
Der
Weiße Ring finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen,
Spenden und
Geldbußen, die von Gerichten zur Verfügung gestellt
werden. Er arbeitet
eng mit der Polizei, der Kriminalpolizei, aber auch mit Organisationen
wie Caritas, Frauenhaus und Jugendamt zusammen. Niedermeier sagte: "Oft
haben sie dort jemanden, der Opfer wurde, sich aber nicht traut, selbst
auf uns zu zukommen." Viele wissen auch gar nicht, dass es den
Weißen
Ring überhaupt gibt.
Der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Josef
Wisheu, und Hubert Sturm, der selbst Mitglied des Weißen
Rings' ist,
überreichten Silvia Niedermeier eine Orchidee zum einen als
Dank für
ihr Kommen, zum anderen als Anerkennung, denn Silvia Niedermeier ist
Trägerin der Bundes
verdienstmedaille. -sr-
|
Moosburger Zeitung
28.2.2007 |
"Sehr
wichtig sind Liebe und Respekt"
Überwältigendes
Interesse an Demenz-Vortrag des Seniorenbeirates mit Hildrud Knoben |
|
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|
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| Gerontologin und Diplom-Pädagogin
Hiltrud Knoben sprach über Demenz |
|
Vorsitzender Josef
Wiesheu vom Seniorenbeirat war vom Ansturm
überwätigt. (Fotos: re) |
Moosburg.
Wieder einmal ist es dem Seniorenbeirat gelungen, das
Torbräustüberl zu
"sprengen". Der Andrang zum Vortrag am Dienstag war so groß,
das es
schnell "Stühle ausverkauft" hieß und nur noch
wenige Stehplätze zu
haben waren. Gerontologin und Diplom-Pädagogin Hiltrud Knoben
referierte über das Thema "Demenz - das schleichende
Vergessen". Die
Expertin betonte: "Sehr wichtig sind für die Demenz-Erkrankten
Zuwendung, wertschätzendes Verhalten, Liebe und Respekt." Sie
nannte
als Therapiemöglichkeiten die medikamentöse Therapie,
viel Trinken,
Gedächtnistraining und Bewegung. Ein Geheimtipp von Knoben
lautete:
"Lernen Sie jeden Tag ein neues Gedicht auswendig."
Seniorenbeirats-Vorsitzender
Josef Wiesheu war vom Ansturm überwältigt. Ihn
freute, dass er für den
Vortrag Hiltrud Knoben als Expertin gewinnen konnte. Sie ist vielen
Moosburgern in guter Erinnerung, leitete sie doch zehn Jahre lang das
ehemalige Kreisaltenheim Friedl. Danach war sie zehn Jahre für
die
gerontopsychiatrische Fachberatung im Caritas-Zentrum Freising
zuständig.
Knoben beantwortete zuerst die Frage "Was ist eine
Demenzerkrankung?". Sie übersetzte dabei den lateinischen
Begriff
"Demenz " in "Weg vom Geist" oder "ohne Geist". Damit sei gleich das
wesentliche Merkmal von Demenzerkrankungen vorweg genommen,
nämlich der
Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit. "Am Anfang der
Krankheit
stehen Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der
Merkfähigkeit." Wer
bei sich seit über einem halben Jahr
Gedächtnisstörungen bemerken
würde, könnte womöglich an einer Demenz
erkrankt sein.
Knoben
empfahl bei ersten Auffälligkeiten den Weg zum Hausarzt.
Dieser könnte
durch Tests und Befragungen die Diagnose stellen. Sie empfahl zudem,
noch einen Facharzt wie einen Arzt für Neurologie oder
Psychiatrie
hinzuzuziehen. Hiltrud Knoben unterschied nun Alzheimer und andere
Demenzformen. So unterscheiden Fachleute zwei Typen des geistigen
Abbaus: Zum einen die primären Demenzformen, hierbei lassen
die
Hirnfunktionen schleichend und schrittweise nach und sind
unwiederbringlich verloren. Das bekannteste Beispiel hierfür
ist die
Alzheimer-Krankheit.
Die zweite Form sind die sekundären Demenzen.
In solchen Fällen ist der geistige Verfall Folge einer anderen
organischen Erkrankung wie Hirnverletzung, Himgeschwulst oder
Herz-Kreislauf-Krankheit. Auch Arzneistoffe und Gifte (Alkohol, Drogen)
können hierzu führen. Wenn die Grunderkrankung
wirksam behandelt wird
bzw. Giftstoffe das Gehirn nicht mehr belasten oder Verletzungen
geheilt sind, normalisiert sich meist die geistige
Leistungsfähigkeit.
Wenn
die empfindlichen Nervenzellen jedoch zu lange der
schädigenden Wirkung
ausgesetzt waren und abgestorben sind, kann die sekundäre
Demenz auch
in eine primäre Form übergehen. Knoben betrachtete
die häufige
Alzheimer-Erkrankung genauer. Die Demenz vom AlzheimerTyp ist eine
degenerative Krankheit des Gehirns, während deren Verlauf die
Nervenzellen des Gehirns irreversibel zerstört werden. Die
Krankheit
verläuft bei jedem Betroffenen unterschiedlich.
Man unterscheidet
drei Stadien, die fließend ineinander übergehen.
Charakteristisch für
die AlzheimerDemenz ist ihr schleichender, nahezu unmerklicher Beginn.
Am Anfang treten kleinere Gedächtnislücken und
Stimmungsschwankungen
auf, die Lern- und Reaktionsfähigkeit nimmt ab. Hinzu kommen
erste
Sprachschwierigkeiten. "Die Er'krankten benutzen einfachere Worte und
kürzere Sätze", so Knoben. Es kämen
Störungen des Denk- und
Urteilsvermögens sowie örtliche und zeitliche
Orientierungsstörungen
hinzu. Die Patienten würden antriebsschwächer und
sich immer mehr
gegenüber Neuem verschließen.
Die Kranken würden in diesem Stadium
bewusst die Veränderungen registrieren, deshalb
würden viele mit Wut,
Angst oder Beschämung reagieren. Im weiteren Verlauf der
Krankheit
würden die Symptome offensichtlich, Beruf und Autofahren
müssen
spätestens jetzt aufgegeben werden. Der Erkrankte sei bei den
Alltagsaufgaben wie Körperpflege oder Nahrungsaufnahme nun
zunehmend
auf die Unterstützung anderer Menschen angewiesen, das
Gedächtnis ist
nun hochgradig gestört. Das Zeit- und Ortsgefühl geht
verloren, die
Sprache wird undeutlich. Es können auch verstärkt
Aggressionen und
Depressionen auftreten.
Im Spätstadium ist der Kranke dann
vollkommen auf Pflege und Betreuung von anderen angewiesen.
Familienmitglieder werden jetzt nicht mehr erkannt, eine verbale
Verständigung ist unmöglich. Es treten vermehrt
körperliche Symptome
wie Gangunsicherheit oder Schluckstörungen auf. Knoben nannte
noch
weitere Symptome im Krankheitsverlauf wie innere Unruhe, sozialer
Rückzug, Aufmerksamkeits- oder
Persönlichkeitsstörungen.
Sie kam zur
entscheidenden Frage der Therapiemöglichkeiten: Eine wichtige
Säule der
Behandlung wäre die medikamentöse Therapie.
Es gebe beispielsweise
Medikamente wie die Acetylcholinesterase-Hemmer, diese müssten
laut
Knoben aber noch vom Bundesausschuss und im Bundesministerium
für
Gesundheit genehmigt werden. Es gebe noch zahlreiche weitere
Medikamente wie das Ginkgo-Biloba-Spezialextrakt. Dieses würde
eine
Verbesserung der kognitiven Funktionen und eine Erleichterung in der
Bewältigung des Alltages bewirken.
Zur zweiten wichtige Säule in
einer modernen Behandlung zählen optimale Betreuung,
mögliche
Psychotherapie sowie eine Vielzahl weiterer
Behandlungsmöglichkeiten.
Diese zielen darauf ab, verbleibende Fähigkeiten der Kranken
zu üben
sowie ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Knoben empfahl
viel Bewegung,
viel zu trinken und ein Gedächtnistraining.
Wichtige Tipps im Umgang
mit Demenzkranken sind klare Anweisungen in einfachen Sätzen,
fürsorglicher Umgangston, wichtige Informationen bei Bedarf
wiederholen, konkrete Angaben wie Zeit, Datum oder Ort geben, mit dem
Kranken geduldig und verständnisvoll sein, Vorwürfe
besser überhören
und: "Loben bringt mehr als Kritisieren." Die Expertin betonte
abschließend: "Sehr wichtig für den Demenz-Kranken
sind Liebe und
Respekt." -re
 |
| Der Seniorenbeirat trifft mit seinen
Veranstaltungen stets den Nagel auf den Kopf: Auch diesmal blieb kein
Stuhl frei. |
|
Moosburger Zeitung
31.1.2007 |
Richtiges
Training für jedes Alter
Seniorenbeirat setzt Vortragsreihe fort -
Fitnesstipps von Sepp Riedermayr |
|
 |
| Hermann
Wolf (l.) und Seniorenbeiratsvorsitzender Josef wiesheu empfingen
Fitness-Experte Sepp Riedermayr in ihrer Mitte. (Foto: tom) |
Moosburg.
"Fit im Alter" - das wünscht sich wohl jeder zu sein. Wie man
dieses
Ziel erreicht, beleuchtet der Seniorenbeirat in einer Vortragsreihe.
Widmete man sich bereits im Dezember vergangenen Jahres dem Thema
gesunde Ernährung, folgte nun am Dienstag im
Torbräustüberl eine
Informationsveranstaltung, die das richtige Trainieren zum Inhalt hatte.
"Ernährung,
Bewegung und richtiges Training", diese drei Bausteine für ein
fittes
Leben nannte auch der Referent der Veranstaltung. Sepp Riedermayr vom
Fitness-Studio Injoy gab den Seniorinnen und Senioren Einblicke in die
Trainingsmethodik in Fitness-Studios. Wobei er gleich zu Beginn
erklärte, dass sich Fitness-Studios mittlerweile als
Gesundheitsstudios
definieren. Die Zeiten, in denen solche Studios als "Folterkammern"
oder "Muckibuden" galten, in denen an den Hantelstationen Trainierende
Vorbildern wie Schwarzenegger nacheiferten, seien laut Riedermayr
vorbei. "Das Bild in den Fitness-Studios hat sich gewandelt", so
Riedermayr, der es wissen muss, ist er doch seit 20 Jahren Teil dieser
Welt.
Inzwischen würden Kunden jeden Alters die
Trainingsmöglichkeiten nutzen. "Der jüngste bei uns
ist 14, der älteste
82 Jahre", schilderte er. Jeder könne trainieren, so seine
Botschaft,
wichtig sei dabei nur, es nicht zu übertreiben. Das Credo
laute: Immer
darauf achten, was dem eigenen Körper gut tut. Das Programm
sollte
dabei stets an den Leistungsstand angepasst werden. Belastungsgrenzen
sollten nicht überschritten und die Pulsfrequenz immer im Auge
behalten
werden.
Die Leistungsfähigkeit des Körpers erreicht zwischen
25 und
30 Jahren den Höhepunkt - danach geht's "bergab", wie
Riedermayr anhand
einer Grafik veranschaulichte. Zwar kann niemand das Altern aufhalten,
aber der Abbau der Leistungsfähigkeit könne durch
Training verlangsamt
werden. Wichtig sei die richtige Anleitung. Das Trainingsprogramm,
müsse auf die Bedürfnisse eines jeden einzelnen
zugeschnitten werden.
Erleichtert werde dies durch moderne Geräte, die mit Hilfe von
Chip-Karten individuell eingestellt werden können.
"Man stellt sich
Training immer als schwer vor", so Riedermayr, "das muss raus aus den
Köpfen". Vielmehr, könne mit gezieltem Training
viel fürs
Herz-/Kreislaufsystem getan werden, sogar der Blutdruck gesenkt werden.
Fehlende Zeit sei kein Argument, nicht zu trainieren. "Ich muss
mir Zeit nehmen für mich selbst", wusste Riedermayr einen Rat,
den sich wohl jeder zu Herzen nehmen kann. -tom
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Moosburger Zeitung
10.1.2007 |
"Mit
Seniorenbeirat Glücks-Ass gezogen"
Meinelt lobt
rührigen Seniorenbeirat - Auch Seniorenreferentin habe "guten
Draht" |
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| Josef
Wiesheu (r.) stellt das neue Programm vor, Anita Meinelt (m.)
hörte
aufmerksam zu und Karin Linz (l.) blätterte gleich neugierig
im
druckfrischen Werk (Foto:re) |
Moosburg.
"Mit dem Seniorenbeirat haben wir ein Glücks-Ass gezogen und
mit dem
rührigen Vorsitzenden Josef Wiesheu die Starbesetzung
gefunden. Der
Seniorenbeirat funktioniert super und ist inzwischen ein fester Begriff
in Moosburg", war Bürgermeisterin Anita Meinelt beim
gemeinsamen
Neujahrsempfang am Montag im Rathaus voll des Lobes über den
Seniorenbeirat. Ihr herzliches Dankeschön ging auch an
Seniorenbeauftragte und Stadträtin Karin Linz, die einen "sehr
guten
Draht zu den Leuten" habe.
"Wir sind um das Wohl der Bürger
sehr bemüht. Das Älterwerden ist eine Bereicherung",
betonte Josef
Wiesheu beim gemeinsamen Neujahrsempfang. Er berichtete, dass er bei
den monatlichen Sprechstunden für Senioren, aber auch auf der
Straße
immer wieder von den Bürgern höre: "Wie gut, dass es
euch gibt."
Wiesheu:
"Ich will den heutigen Neujahrsempfang dazu nutzen, der Stadt Moosburg
mit Oberhaupt Anita Meinelt sowie Seniorenreferentin und
Stadträtin
Karin Linz für ihre tatkräftige
Unterstützung zu danken. Denn dankbare
Menschen sind wie fruchtbare Felder", betonte Wiesheu.
Er berichtete
außerdem über die Veranstaltungen und Angebote des
Beirats. Wiesheu
hatte zu diesem Zweck eigens einen 15-seitigen chronologischen
Tätigkeitsbericht des Seniorenbeirates während der
zweiten Wahlperiode
von 2005 bis 2007 niedergeschrieben. Am 1. September 2005 wurden
demnach bei der konstituierenden Sitzung Vorsitzender Josef Wiesheu,
Stellvertreter Alfred Thums, Schriftführer Willi Berger,
Hermann Wolf,
Christine Hübner und Hubert Sturm in die Vorstandschaft
gewählt.
Seitdem hat der Seniorenbeirat zahlreiche Veranstaltungen
durchgeführt
und einiges auf die Beine gestellt.
"Es wurde viel erreicht", kann
Wiesheu zufrieden sein. Allein im Jahr 2006 fanden zahlreiche
Veranstaltungen statt: Da wurden zum einen Sprechstunden angeboten und
zahlreiche Broschüren, Ubersichten und Informationsmaterialien
verteilt. Es wurden unter anderem der AWO-Seniorenwohnpark und das
Pflegeheim Haus Moosburg besucht. Die zahlreichen Vorträge wie
"Der
mobile Hilfsdienst des Roten Kreuzes", "Fit im Alter" oder
"Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung"
fanden jeweils
vor einer großen Zuhörerkulisse statt. Der Ausflug
zur Allianz-Arena
kam ebenfalls gut an. Die Telefonaktion mit der Moosburger Zeitung zum
Thema "Rentenbesteuerung" mit Steuerberater Olivier Riedl und Andre'
Gabriel fand sehr guten Anklang.
Der Einzug in die neue Bleibe des
Seniorenbeirates im Zimmer 30 des Rathauses war ein weiterer
"Meilenstein" in der Erfolgsgeschichte Seniorenbeirat. Es fand auch ein
Treffen mit dem Seniorenbeirat Landshut statt. Nicht zu vergessen die
neu eingeführten Spiele- und Kartenrunden im
AWO-Seniorenwohnpark und
der Seniorentanz in der Kegelhalle. Außerdem besuchten die
Beiratsmitglieder auch zahlreiche Fort- und Weiterbildungen. Angeboten
wurde auch ein umfangreiches Internet-Schulungsprogramm für
Senioren,
für das Beirat Hermann Wolf verantwortlich zeichnet. Josef
Wiesheu
stellte auch gleich das neue Programm vor. Weil dieses immer
umfangreicher werde, hatte man zuerst einmal nur ein Programm
für die
Veranstaltungen im ersten Quartal 2007 erarbeitet (siehe nebenstehenden
Artikel).
Wiesheu versicherte aber, man sei schon mit vollem Eifer
am Planen für die Veranstaltungen im zweiten Quartal.
Abschließend
stießen Bürgermeisterin Anita Meinelt, Josef
Wiesheu, Alfred Thums,
Wilhelm Berger, Christine Hübner, Hubert Sturm und Hermann
Wolf bei
einem Glas Sekt auf ein auch in Zukunft erfolgreiches Arbeiten des
Seniorenbeirats an. -re
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Freisinger
Tagblatt
10.1.2007 |
Alt werden
als Chance
Erfolgsgeschichte
Seniorenbeirat
(VON
KLAUS KUHN) |
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Moosburg
- Der Seniorenbeirat der Stadt Moosburg ist eine Erfolgsgeschichte - so
sehr, dass es bereits vermehrt Anfragen aus anderen Städten
gab, was
das Geheimnis der Organisatoren sei. Entsprechend stolz
präsentierte
Vorsitzender Josef Wiesheu am Montag das Programm für das
erste Quartal
2007.
Hatte man früher noch Halbjahresprogramme verteilt,
gibt es ab heuer alle drei Monate übersichtlich aufgemachte
Faltblätter. "Es ist ein volles Programm", kommentierte
Bürgermeisterin
Anita Meinelt. Für Josef Wiesheu war die Präsentation
der Termine auch
eine Gelegenheit, danke zu sagen einmal an die Stadt, die dem Gremium
einen Etat gewährt, aber auch an die SPD-Fraktion im Rathaus,
die dem
Seniorenbeirat ihr Zimmer für Beratungsgespräche zur
Verfügung stellt.
Das sei, meinte Wiesheu, eine echte Verbesserung, denn hier
könne man
eine Tür zu machen und sei für sich. Bei manchen
Themen sei das auch
nötig.
Große Ermutigung hat das Gremium laut Wiesheu erfahren.
Rückmeldungen wie "es ist gut, dass es euch gibt" seien
Ausdruck der Dankbarkeit.
Auch von einer Umstrukturierung
berichtete der Vorsitzende: Durch die Einrichtung konkreter
Ansprechpartner für die einzelnen Themen sei man
jetzt besser
organisiert. "Das funktioniert ausgezeichnet", sagte Wiesheu.
Gleichzeitig
mit dem Programm legte der Seniorenbeirat einen 15 Seiten starken
Rechenschaftsbericht über die Zeit seit der Wahl vor, den
Wiesheu
Seniorenreferentin Karin Linz übergab, damit diese das Papier
dem
Stadtrat weiterleiten kann. "Uns geht es darum, dass das Alt werden
eine Chance ist", meinte Wiesheu zum Sinn des Gremiums und dessen
Arbeit. Man denke derzeit über eine Satzungsänderung
nach, um die
Wahlperiode zu verlängern. Alle zwei Jahre den doch
erheblichen Aufwand
für eine Wahl betreiben, das sei nicht optimal, fand Wiesheu.
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Moosburger
Zeitung
3.1.2007 |
Gemütliche Kartenrunde
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ZU
EINER GEMÜTLICHEN KARTENRUNDE traf man sich am
Mittwochnachmittag in
der Cafeteria des AWOSeniorenwohnparks. Veranstaltet wurde der
Nachmittag vom Seniorenbeirat zusammen mit AWO-Zivildienstleistendem
Jens Herbstreit. Zahlreiche Karten- und Brettspielfreunde waren
gekommen und vergnügten sich bei Schafkopf, Dame, Watten,
Mühle und
Mensch ärgere dich nicht. - Auf unserem Foto spielt
Seniorenbeiratsvorsitzender Josef Wiesheu (l.) gerade ein starkes Blatt
aus. (Text und Foto: re)
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