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Archiv - Im Spiegel der Presse 2007
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Moosburger Nachrichten
November 2007
Seniorenbeirat vertritt die ältere Generation
Überparteiliches Engagement für die Interessen älterer Mitbürger

 
Freisinger Tagblatt
8.11.2007
Vom Weizenkorn bis zum Bier
Senioren-Ausflug zur Staatsbrauerei Weihenstephan
Einen Ausflug in die Staatsbrauerei Weihenstephan unternahmen kürzlich die Senioren aus Moosburg. Natürlich durften eine Führung durch das neue eröffnete Biermuseum und eine Bierprobe nicht fehlen.
VON RAIMUND LEX
Moosburg/Freising - Der Seniorenbeirat der Stadt Moosburg, allen voran Erich Böck, hatte diesen Ausflug organisiert - und gut 40 Senioren waren der Einladung gefolgt.
Mit Cem Schwarz, Diplom- Brauer und derzeit Doktorand bei Professor Walter Back, besichtigten die Moosburger die Brauerei. Los ging's natürlich im Sudhaus, wo eine Maische aus Gerstenmalz oder Weizenmalz und Wasser hergestellt wird. Spätestens ab dem Zeitpunkt wurde klar, dass beim Bierbrauen Handwerk und Kunst eng miteinander verschmelzen und in Weihenstephan zusätzlich noch ein hohes Maß an Forschung auf den Brauvorgang einwirkt.
Nach dem Sud wird die Würze von festen Hopfen und Eiweißbestandteilen getrennt, auf rund 20 Grad heruntergekühlt und dann mit Hefe gemischt. Nun geht es ab in den Gärkeller, wo durch die dazu gemischte Hefe der Gärprozess beginnt und Alkohol sowie Kohlensäure entstehen. Der Gärprozess dauert eine ganze Woche. Wenn auch die Nachgärung beendet ist (weitere vier Tage), ist das Jungbier entstanden, das dann in den Lagerkellern, 15 Meter unter dem Klostergarten, in aller Ruhe reifen darf. In Weihenstephan lagern dort ständig rund zwei Millionen Liter Bier, zu 85 Prozent Weißbier-"ein Bier, das auch im Norden unseres Landes immer mehr Anhänger findet", wie Cem Schwarz erläuterte. In Australien sei das Weihenstephaner Weißbier in einer Ausscheidung vor nicht allzu langer Zeit sogar zum weltbesten Bier seiner Art gekürt worden.
Jetzt geht alles ganz schnell: In einer hochmodernen Filteranlage werden Trübstoffe wie Eiweiß und Hefe herausgefiltert, beim Weißbier nur das Eiweiß, und dann geht es ab in die Fass- oder Flaschenabfüllerei. Vollautomatisch werden in diesen Bereichen die Behältnisse gesäubert, die Etiketten abgelöst und die Flaschen auf Beschädigungen geprüft. Dann etikettieren Roboter die Bierflaschen neu, sie werden befüllt und verschlossen. Automaten schichten ohne menschliches Zutun Flaschen- und Fasspaletten auf, Radlader bringen sie zu den Lastwagen, die sie verteilen das Weihenstephaner Bier ist beim Händler für den Biergenießer bereit.
Von den rund 230 000 Hektoliter Bierausstoß, so erklärte Cem Schwarz, werden rund 40 Prozent in Fässer abgefüllt, der Rest in Flaschen 36 000 können davon in der Stunde gefüllt werden. Weit über 90 000 Hektoliter aus der Produktion gehen ins Ausland - weltweit.
Interessant war auch zu hören, dass eine Bierflasche eine Lebensdauer von rund vier bis fünf Jahren hat und dabei im Schnitt 40 bis 50 Mal befüllt wird.
Mit einer Bierprobe und einem gemeinsamen Mittagesen im "Bräustüber" klang der interessante Ausflug aus.

Ein tolles Erlebnis war für die Senioren der Ausflug in die Staatsbrauerei Weihenstephan (Foto: Lex)

Moosburger Zeitung
7.11.2007
Brauen ist Handwerk und Kunst zugleich
Seniorenbeirat erlebt interessante Führung durch die Staatsbrauerei Weihenstephan
Moosburg. Der Seniorenbeirat hatte für Montag zu einer Besichtigung der Staatsbrauerei Weihenstephan und des neu eröffneten Biermuseums eingeladen. Gut 40 Damen und Herrn folgten dieser Offerte und ließen sich den Werdegang des Bieres vor Ort erklären. Eine Bierverkostung schloss sich an. Erich Böck, im Seniorenbeirat zuständig für Bildungsfahrten, hatte die Brauereibesichtigung organisiert, Cem Schwarz, ein Diplom-Brauer und derzeit Doktorand bei Professor Back, führte die Gruppe gekonnt durch die verschiedenen Braueinrichtungen.
Los ging's natürlich im Sudhaus, wo eine Maische aus Gersten- oder Weizenmalz und bestem Wasser hergestellt wird. Spätestens ab dem Zeitpunkt wurde klar, dass beim Bierbrauen Handwerk und Kunst eng miteinander verschmelzen und in Weihenstephan zusätzlich noch ein hohes Maß an Forschung auf den Brauvorgang einwirkt. Wenn im Maischbottich zum Beispiel Eiweiß-Substanzen ausgelöst sind, wenn Stärke bei 60 bis 70 Grad zu Zucker abgebaut ist, dann wandert die Würze in den Läuterbottich, wo über einen siebartigen Senkboden zum Beispiel der Treber aus der Flüssigkeit herausgeholt wird. Dann bringt man die Würze in der Würzpfanne für gut eine Stunde zum Kochen und setzt Hopfen zu: Der erste Akt, in dem die Kunst des Brauers besonders gefordert ist, denn hier entscheidet sich der Geschmack des Bieres. Rund 300 Hektoliter entstehen so in Weihenstephan pro Stunde, 1800 am Tag.
Nach dem Sud wird die Würze von festen Hopfen- und Eiweißbestandteilen getrennt, auf rund 20 Grad heruntergekühlt und dann mit Hefe gemischt. Nur geht es ab in den Gärkeller, wo durch die dazu gemischte Hefe der Gärprozess beginnt und Alkohol sowie Kohlensäure entstehen. Die Art der zugesetzten Hefe entscheidet übrigens, ob Weißbiere entstehen oder etwa Pilsner bzw. Korbinian-Starkbier. Der Gärprozess dauert eine ganze Woche. Wenn auch die Nachgärung beendet ist, ist das Jungbier entstanden, das dann in den Lagerkellern, 15 Meter unter dem Kostergarten, in aller Ruhe reifen darf. In Weihenstephan lagern dort ständig rund zwei Millionen Liter Bier, zu 85 Prozent Weißbier, "ein Bier, das auch im Norden unseres Landes immer mehr Anhänger findet", wie Cem Schwarz erläuterte.
Jetzt geht alles ganz schnell: In einer hochmodernen Filteranlage werden Trübstoffe herausgefiltert und dann geht es ab in die Fass- oder Flaschenabfüllerei. Vollautomatisch werden in diesen Bereichen die Behältnisse gesäubert, die Etiketten abgelöst und die Flaschen auf Beschädigungen geprüft. Dann etikettieren Roboter die Bierflaschen neu, sie werden befüllt und verschlossen. Automaten schichten ohne menschliches Zutun Flaschen- und Fasspaletten auf, menschenbediente Radlader bringen sie zu den Lastwagen, die sie verteilen.
Von den rund 230000 Hektolitern Bierausstoß, so erklärte Cem Schwarz, werden rund 40 Prozent in Fässer abgefüllt, der Rest in Flaschen, 36000 können davon in der Stunde gefüllt werden. Weit über 90 000 Hektoliter aus der Produktion gehen ins Ausland - weltweit. Interessant war auch zu hören, dass eine Bierflasche eine Lebensdauer von rund vier bis fünf Jahren hat und dabei im Schnitt 40 bis 50 mal befüllt wird. Die Staatsbrauerei Weihenstephan sei ein "mittelständischer Betrieb", der sich auf Weißbiere spezialisiert habe.
Den Werdegang des Weihenstephaner Bieres hatte die Seniorengruppe nun intus, die Verkostung sollte das Ergebnis des Lernprozesses im Biermuseum abrunden. Cem Schwarz servierte zunächst eine kleine Probe hellen Bieres und führte die Damen und Herrn behutsam in die Geheimnisse von Geruch und Geschmack des Weihenstephaner Hell ein. "Vollmundig, feinherb und malzig" war schließlich das Urteil, ein Bier, "das zum Weitertrinken anregt". Beim Weißbier hingegen wurde ein "feiner Beigeschmack von Gewürzen und Bananen" festgestellt, bedingt durch die obergärige Hefe. Ganz nebenbei war noch zu erfahren, dass dunkles Bier dadurch entsteht, dass das Malz dafür bei Temperaturen von bis zu 120 Grad gedörrt wird und dadurch vergleichbar beim Brotbacken - dem Bier die dunkle Farbe gibt. Auch seien beim "Dunkel" die Anforderungen an das Wasser nicht so hoch (Kalkgehalt) wie bei hellen Bieren, erläuterte der diplomierte Führer.
In der Servierpause war auch Gelegenheit, die Exponate des kleinen Biermuseums zu bestaunen, wo etwa eine Miniversuchssudanlage ausgestellt ist, in der Studenten früherer Generationen das Bierbrauen üben konnten, oder auch ein Kohle-Heizöfchen für den Bierwagen, das im Winter das edle Gebräu vor dem Einfrieren während des Transportes bewahrte. Die Exkursion schloss mit einem gemeinsamen Mittagessen im "Bräustüberl". -lex

36 000 Flaschen werden pro Stunde gewaschen, geprüft, neu etikettiert, befüllt und vollautomatisch zu Flaschenpaletten aufgeschichtet Josef Wiesheu bei der Bierverkostung
Für die Senioreninnen und Senioren veranstaltete der Seniorenbeirat am Montag eine Exkursion in die Staatsbrauerei Weihenstephan   (Fotos: Lex)

Moosburger Zeitung
20.9.2007
Seniorenbeirat stellt neue Broschüren vor
Faltblätter machen auf unlängst gewählte Mitglieder und Herbstprogramme aufmerksam
Moosburg. Der Seniorenbeirat ist bei der Herbstschau wieder am Stand der Moosburger Zeitung in der Mehrzweckhalle mit von der Partie. Am "Tag der Senioren und Behinderten" auf der Herbstschau präsentierte der Beirat zwei neue Broschüren.
Es wurde das neue Faltblatt mit den Mitgliedern des Seniorenbeirates der dritten Wahlperiode vorgestellt. Dieser neue Flyer enthält auch Informationen über die Tätigkeit und Auf,gaben des Seniorenbeirates. Es wurde zudem der neue Flyer mit dem Programm des vierten Quartals vorgestellt.
Bürgermeisterin Anita Meinelt und Sozialreferentin Karin Linz waren ebenfalls gekommen, schließlich sind beide große Unterstützer des Seniorenbeirates. Man rührte kräftig die Werbetrommel. Die Faltblätter wurden an den Mann und die Frau gebracht.
Das Informationsblatt über den Seniorenbeirat und seine Tätigkeit schließt auf der letzten Seite mit dem Spruch: "Alt machen nicht die grauen Haare, alt machen nicht die Lebensjahre. Alt ist, wer den Mut und den Humor verliert, und sich für nichts mehr interessiert. Es ist ein großes Glück auf Erden, mit frohem Herzen gesund alt zu werden." Das Programm-Faltblatt enthält wieder zahlreiche Veranstaltungen, vom Seniorentanz über Sprechstunden bis hin zu Karten- und Spielerunden.
Der Seniorenbeirat hält am MZStand auch Gutscheine für zwei Schnupperstunden bei Injoy Moosburg bereit, nur solange der Vorrat reicht. Der Infostand des Seniorenbeirats ist bis Freitag, 21. September, täglich von 17 bis 19 Uhr besetzt, Samstag, 22. September, von 15 bis 19 Uhr und Sonntag, 23. September, von 15 bis 18 Uhr. -re
Die Mitglier des Seniorenbeirates mit Vorsitzendem Josef Wiesheu, Bürgermeisterin Anita Meinelt und Seniorenreferentin Karin Linz   ( Foto: re)
 
Moosburger Zeitung
17.9.2007
Seniorenbeirat mit neuem Faltblatt

Moosburg. Der Seniorenbeirat ist dieses Jahr bei der Herbstschau wieder am Stand der MZ in der Mehrzweckhalle mit von der Partie. Die Beiratsmitglieder gaben bereits am Wochenende zahlreiche wertvolle Ratschläge. Man informierte viele Bürger, und die Broschüren rund um Pflege, Demenz und Erbrecht stießen auf großes Interesse. Am heutigen Montag wird der Seniorenbeirat ab 17 Uhr zwei neue Publikationen präsentieren. Das Faltblatt stellt die Mitglieder des neugewählten Seniorenbeirates vor und enthält Informationen über die Aufgaben des Seniorenbeirates. Es wird zudem der neue Flyer mit dem Programm des vierten Quartals vorgestellt. - Unser Foto zeigt die Seniorenbeiratsmitglieder (v. 1.) Hermann Wolf, Josef Wiesheu und Gerhard Dörschmidt am MZ-Stand. Er ist wie folgt besetzt: Montag bis Freitag täglich von 17 bis 19 Uhr, Samstag, 22. September, von 15 bis 19 Uhr und Sonntag, 23. September, von 15 bis 18 Uhr.(Text und Foto: re)
 
Freisinger Tagblatt
5.9.2007
Seniorenbeirat Moosburg
Wiesheu bleibt Vorsitzender
Für die nächsten drei Jahre stehen Hermann Wolf, Josef wiesheu und Wilhelm Berger (v.l.) an der Spitze
Moosburg - Nach den Neuwahlen am 25. August hat der Seniorenbeirat der Stadt Moosburg wieder seine Arbeit, aufgenommen. Wichtigster Tagesordnungspunkt bei der konstituierenden Sitzung am Montag: die Verteilung der Ämter. Vorsitzender bleibt erwartungsgemäß Josef Wiesheu, der damit seine dritte Amtsperiode antritt. Zu seinem Stellvertreter wählten die Mitglieder Hermann Wolf, der damit Nachfolger von Alfred Thums wird, der nicht mehr kandidiert hat. Schriftführer bleibt Wilhelm Berger. Bürgermeisterin Anita Meinelt und Senioren-Referentin Karin Linz leiteten die Wahlen, die alle einstimmige Ergebnisse brachten.
Wolf kümmert sich weiterhin um das Thema "Senioren und Internet", während sich Neu-Mitglied Gerhard Dörschmidt das große Aufgabenfeld "Stadtgestaltung, seniorengerechte Straßen und Wege" vorgenommen hat. Christine Hübner übernimmt die Leitung der Spiele-Nachmittage in den Einrichtungen und hält auch Kontakt zu diesen. Erich Franz Böck kümmert sich um Fahrten und Ausflüge.
Nächste Aktivität der Seniorenvertreter ist die Präsenz während der Herbstschau. Dazu haben sie einen "Dienstplan" vorbereitet, so dass immer ein Ansprechpartner vor Ort ist, und zwar gleich im Eingangsbereich zur Mehrzweckhalle. Im Oktober möchte der Heimbeirat des AWOSenioren-Wohnheims über die Arbeit des Seniorenbeirats informiert werden. Und am 2. November nimmt das Gremium mit drei Mitgliedern am Jubiläum dieser Einrichtung teil. Im November soll auch, ein gemeinsamer Termin mit dem Kinderschutzbund stattfinden.
Am Schluss gab Josef Wiesheu noch eine interessante Zahl bekannt: 3991 Einwohner oder 23,31 Prozent der Moosburger Bevölkerung sind älter als 60 Jahre alt und gehören damit zu denen, die der Beirat vertritt. kk

Freisinger Tagblatt
5.9.2007
Seniorenbeirat Moosburg
Bei Querungshilfe und Stadtbus dran beleiben
Moosburg - Zwei wesentliche kommunalpolitische Ziele hat sich der Seniorenbeirat der Stadt Moosburg vorgenommen - und Vorsitzender Josef Wiesheu konnte sich bei der konstituierenden Sitzung auch einige kritische Anmerkungen nicht verkneifen. So sei man mit einer Querungshilfe im Bereich des Stadtplatzes noch nicht viel weiter, bemängelte er. Außerdem müsse der Stadtbus in einigen Bereichen verbessert werden. Er sehe nicht ein, dass immer der große Bus seine Runden drehen müsse - ein kleinerer tue es doch auch.
Bürgermeisterin Anita Meinelt nahm zu beiden Punkten Stellung. So sei die Entscheidung über den Fahrzeugeinsatz dem Busunternehmer zu überlassen, auch wenn man als Stadt hier mit dem Betrieb im Gespräch bleiben müsse. Gerade letzteres gelte auch für das Thema "Querungshilfe". Hier habe sich herausgestellt, dass der Bereich beim "Stadtcafé" der günstigste sei. Allerdings müsse in diesem Bereich auch die Bushaltestelle von der Hummelgasse eingerichtet werden, weil diese der genehmigten Außenbestuhlung des "Stadtcafés" weichen muss. Es sei eine Staatsstraße, so dass die Stadt hier auf die Kooperation mit dem Straßenbauamt und der Verkehrsbehörde angewiesen sei. Es bestehe, sagte Meinelt weiter, ein gewisser Zeitdruck, weil bis zum Jahresende eine Entscheidung getroffen werden müsse, eben wegen der genehmigten Außenbestuhlung. Wiesheu kündigte an, dass man an dem Thema dran bleiben werden. kk
 
Moosburger Zeitung
4.9.2007
Seniorenbeirat setzt auf bewährte Führung
Dritte Amtsperiode von Josef Wiesheu - Arbeitsverteilung in konstituierender Sitzung
Moosburg. Josef Wiesheu nimmt die dritte Amtsperiode als Vorsitzender des Seniorenbeirates in Angriff. Er wurde am Montag einstimmig in seinem Amt bestätigt. In der konstituierenden Sitzung im Rathaus sah er sich als "Primus inter pares". Der pensionierte Studiendirektor lieferte gleich die Übersetzung "Ich sehe mich als Erster unter Gleichen". Die Wahl ergab Hermann Wolf als zweiten Vorsitzenden und Wilhelm Berger als Schriftführer. Im Gremium herrscht große Einigkeit, alle Wahlergebnisse waren einstimmig.
Josef Wiesheu lobte in seiner Begrüßung die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Moosburg und der Sozial- und Seniorenreferentin Karin Linz. Besonders willkommen hieß er die neuen Gesichter im Beirat, so waren bei der Seniorenbeiratswahl am 25. August Gerhard Dörschmidt und Erich Franz Böck neu ins Gremium gewählt worden. Er dankte auch den Kandidaten, die bei der Wahl den Sprung ins "Parlament" nicht geschafft hatten, nun aber auf der Warteliste stehen.
Josef Wiesheu versicherte bei der konstituierenden Sitzung, dass der Seniorenbeirat alles tun werde, um dem Wählerwillen gerecht zu werden. Er nannte auch die Punkte, wo den Beirat momentan der Schuh drücke. Der Seniorenbeirat wünscht sich, dass der Stadtbus in Zukunft auch Stadtteile anfahren soll, die bis jetzt noch nicht bedient werden. Ein weiteres Anliegen wäre dem Gremium die Verwirklichung einer Querungshilfe am Stadtplatz.
Bürgermeisterin Anita Meinelt war dann voll des Lobes über den Seniorenbeirat mit der "Starbesetzung Josef Wiesheu". Ein dickes Lob zollte sie Karin Linz, die als Sprachrohr und Anlaufstelle des Gremiums eine hervorragende Arbeit mache.
Laut Meinelt wäre die optimale Lösung für eine Querungshilfe zwischen dem Modehaus Heilmaier und dem Stadtcafé Diese Variante habe man ans Straßenbauamt und die Verkehrsbehörde weitergeleitet. Bürgermeisterin Anita Meinelt betonte, dass die Zeit wegen der zwingenden Verlegung der Bushaltestelle bei der Georg-Hummel-Straße drängen würde.
In der konstituierenden Sitzung wurden auch die Aufgaben im Seniorenbeirat verteilt. Hermann Wolf wird den Schwerpunkt "Senioren
und Internet" weiterführen, der Schwerpunkt "Mitgestaltung bei der Stadtgestaltung, seniorengerechte Straßen- und Wegeplanung" wurde Gerhard Dörschmidt anvertraut. Um den Themenbereich "Pflege und Zusammenarbeit mit Altenheimen" kümmern sich Christine Hübner und Wilhelm Berger. Der Mann für Fahrten im Seniorenbeirat ist nun Erich Franz Böck. Böck erwartet auch gleich Arbeit, hat man doch als nächstes eine Fahrt ins Brauereimuseum der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan geplant.
Wiesheu informierte dann, dass die beliebten Tanznachmittage mit der AWO fortgeführt werden, der nächste ist am 8. September von 14 bis 18 Uhr in der Kegelhalle. Die weiteren Termine: Bei der Herbstschau wird man wieder am Stand der MZ sein mit zahlreichen Broschüren rund um die Themen Pflege, Demenz, Erbrecht, Senioren- und Pflegeheime.
Das Gremium wurde zudem bereits zum Festakt "10 Jahre AWO-Seniorenwohnpark Moosburg" am 2. Oktober eingeladen. Josef Wiesheu wird am 20. Oktober seine nächste Kirchenführung mit den Eigenheimern durchführen. Am 25. Oktober wird man im AWO-Seniorenwohnpark den Heimbeirat über die Arbeit des Moosburger Seniorenbeirates informieren. -re
Die Vorstandschaft des Seniorenbeirats (v.l.): zweiter Vorsitzender Hermann Wolf, Vorsitzender Josef Wiesheu und Schriftführer Wilhelm Berger (Foto: re)
Moosburger Zeitung
27.8.2007
"Ein wichtiges Glied in der Stadt"
Rekordbeteiligung bei Seniorenbeiratswahl - Konstituierende Sitzung am 3. September
Moosburg. Eine Rekordbeteiligung wurde am Samstag bei der Seniorenbeiratswahl in der Mehrzweckhalle am Viehmarktplatz verbucht: 178 Moosburger Senioren/innen beteiligten sich an der Wahl, das war eine Steigerung gegenüber der Ietzten Wahl um 55 Prozent (2005: 115 Wähler/innen). In das rührige Gremium sind Josef Wiesheu, Hermann Wolf, Christine Hübner, Wilhelm Berger, Gerhard Dörschmidt und Erich Böck gewählt worden.
Die Moosburger Senioren wählten am Samstag ihre Vertretung Konzentriert und gewissenhaft zählten (v.l.) Anita Meinelt, Karin und Rudi Linz, Josef Dollinger und Markus Kapser die Stimmen aus.
Von 10 bis 17 Uhr fand am Samstag in der Mehrzweckhalle die Seniorenbeiratswahl statt. Alle Moosburger Bürgerinnen und Bürger, die das 65. Lebensjahr vollendet hatten, waren wahlberechtigt. Jede wahlberechtigte Person durfte bis zu sechs Stimmen abgeben, jedoch durfte jede(r) Kandidat bzw. Kandidatin nur eine Stimme erhalten. Zur Wahl standen Wilhelm Berger (67), Erich Böck (67), Gerhard Dörschmidt (69), Christine Hübner (70), Karl Sippl (69), Ingeborg Spitzenberger (65), Josef Wiesheu (78) und Hermann Wolf (73).
Die Wahlbeteiligung war sehr gut, bereits am Vormittag hatten zahlreiche Senioren das Wahllokal aufgesucht. Für gehbehinderte Personen, die keine Fahrgelegenheit hatten, stand ein Fahrdienst bereit. Zwei Wähler machten von diesem Angebot Gebrauch und wurden vom "Taxi Karin Linz'' sicher hin und zurück gebracht. Es ließen sich auch zahlreiche Senioren und Seniorinnen von ihrer Familie oder von Verwandten zum Wahllokal fahren, schließlich ging es um die Wahl ihrer Vertrauenspersonen.
Denn der Seniorenbeirat hat sich als feste Institution, Anlaufstelle und Sprachrohr für die älteren Moosburger Bürger etabliert, hier erhalten sie kompetenten Rat oder werden an die richtige Stelle weitervermittelt. Die Veranstaltungen des Gremiums haben sich zudem zu einem Selbstläufer entwickelt, volle Vortragssäle und gut besuchte Sprechtage sprechen eine eindeutige Sprache. Gemeinsame Tanznachmittage mit der Arbeiterwohlf ahrt und gemütliche Karten- und Spielerunden bereichern das Programm zusätzlich.
Die Besetzung des Wahllokals übernahmen die Mitglieder des noch amtierenden Seniorenbeirates. Um 17 Uhr wurde das Wahllokal geschlossen. Zur Stimmenauszählung waren auch Bürgermeisterin Anita Meinelt, Senioren- und Sozialreferentin Karin Linz mit Ehemann Rudi und die Stadträte Markus Kasper und Josef Dollinger in die Mehrzweckhalle gekommen. Anhand der gewissenhaften Buchführung konnte man bereits die Rekordbeteiligung von 178 Wählern feststellen.
Bürgermeisterin Anita Meinelt lobte in einer kleinen Ansprache den Seniorenbeirat als "wichtiges Glied in der Stadt Moosburg". Sie verkündete dann das bereits mit Spannung erwartete Wahlergebnis: Josef Wiesheu (151 Stimmen), Hermann Wolf (133), Christine Hübner (125), Wilhelm Berger (121), Gerhard Dörschmidt (119) und Erich Böck (114). Karl Sippl und Ingeborg Spitzenberger verpassten den Sprung in den Beirat nur knapp.
Die konstituierende Sitzung findet am Montag, 3. September, um 16 Uhr im Rathaus, Zimmer 30 (II. Stock), statt. Josef Wiesheu äußerte sich zu einer erneuten Kandidatur für das Amt des Vorsitzenden noch nicht eindeutig, Bürgermeisterin Anita Meinelt war sich aber sicher, dass die "Starbesetzung Wiesheu" den Seniorenbeirat auch in der dritten Amtsperiode anführen werde. Wiesheu verkündete abschließend, als Anerkennung der Verdienste des scheidenden zweiten Vorsitzenden Alfred Thums und des Beiratsmitgliedes Hubertus Sturm ein Dankeschön-Essen zu organisieren. -re
Die Mitglieder des neu gewählten Seniorenbeirates (vorne v.l.) Gerhard Dörschmidt, Christine Hübner und Josef Wiesheu sowie (hinten v.l.) Wilhelm Berger, Hermann Wolf und Erich Böck mit Senioren- und Sozialreferentin Karin Linz (l.) und Bürgermeisterein Anita Meinelt (re.)
(fotos: re)

Freisinger Tagblatt
27.8.2007
Wahl zum Seniorenbeirat
Akzeptanz des Gremiums steigt
Eine um mehr als 50 Prozent gestiegene Wahlbeteiligung und ein klarer Sieg für den Vorsitzenden Josef Wiesheu: Alle Beteiligten werteten die Wahl zum Seniorenbeirat der Stadt Moosburg am vergangenen Samstag als klaren Erfolg.
VON KLAUS KUHN

Moosburg - Zwar beteiligten sich von den geschätzten über 2000 Wahlberechtigten "nur" 178 (Vorjahr: 115) an dem Urnengang, aber sowohl Bürgermeisterin Anita Meinelt als auch ihr Herausforderer Josef Dollinger und Seniorenreferentin Karin Linz meinten, dass die Akzeptanz des Gremiums steige.
Die konstituierende Sitzung des Gremiums soll bereits am Montag, 3. September, um 16 Uhr im Rathaus stattfinden. Wiesheu kündigte an, sich wieder um das Amt des Vorsitzenden bewerben zu wollen.
Hubert Sturm und Albert Thums haben das Gremium verlassen und sollen laut Wiesheu noch in angemessenem Rahmen verabschiedet werden.
Was sich das neue Gremium für die vom Stadtrat wie berichtet auf drei Jahre verlängerte Wahlperiode vornehmen will. soll ebenfalls am 3. September zumindest andiskutiert werden, meinte Wiesheu. Sein Dank galt der Seniorenreferentin Karin Linz, die sich "überdurchschnittlich für diese Wahl" eingesetzt und ihr Auto als "Taxi" für gehbehinderte Wahlberechtigte zur Verfügung gestellt hatte.

Das Wahlergebnis
Josef Wiesheu: 151 Stimmen, Hermann Wolf: 133, Christine Hübner: 125, Wilhelm Berger: 121, Gerhard Dörschmidt: 119, Erich Franz Böck: 114. Knapp den Einzug verpasst haben Ingeborg Spitzenberger und Karl Sippl.
kk
Der Seniorenbeirat besteht aus (hinten v. I.) Wilhelm Berger, Hermann Wolf, Erich Franz Böck sowie (vorne v. 1.) Gerhard Dörschmidt, Christine Hübner und Josef Wiesheu. Seniorenreferentin Karin Linz (1.) und Bürgermeisterin Anita Meinelt (r.) gratulieren.
KK
Moosburger Zeitung
6.8.2007
Noch werden Kandidaten gesucht
Letzte Sitzung des amtierenden Seniorenbeirats - Neuwahl am 25. August
Moosburg. Von vollen Vorträgshäusern und gut besuchten Sprechtagen berichtete Vorsitzender Josef Wiesheu vom Seniorenbeirat auf der Sitzung am Samstag im Rosencafé "Wir werden immer wieder persönlich angesprochen und empfangen Lob allerorts", so Wiesheu. Kurzum, der Seniorenbeirat hat sich zu einer Institution gemausert, ist Anlaufstelle und Sprachrohr für die älteren Moosburger. Nun besteht die Möglichkeit, aktiv an der Erfolgsgeschichte mitzuwirken, denn die Neuwahl finden am 25. August statt. Eine Kandidatur ist noch bis 14. August möglich.
Bei der letzten Beiratssitzung in dieser Wahlperiode stand natürlich die Neuwahl auf der Tagesordnung. So können alle interessierten Bürgerinnen und Bürger der Stadt, die das 65. Lebensjahr vollendet haben und zur Übernahme eines Ehrenamtes bereit sind, sich noch bis spätestens 14. August unter Vorlage des Personalausweises oder Reisepasses beim Sozialamt der Stadt Moosburg, Stadtplatz 13, zweiter Stock, Zimmer 40, melden. Die Anmeldung kann während der bekannten Öffnungszeiten erfolgen. Außerdem besteht für die Bewerberinnen und Bewerber die Möglichkeit, mit Seniorenreferentin Karin Linz unter Telefon 08761/70309 Kontakt aufzunehmen.
Die Amtszeit dauert drei Jahre. Am 25. August findet dann von 10 bis 17 Uhr in der Mehrzweckhalle die Neuwahl statt. Wählen und gewählt werden kann, wer das 65. Lebensjahr vollendet hat und in Moosburg wohnt, dazu zählen auch die eingemeindeten Ortschaften.
Das Gremium beschloss, ab 11. August die Wahlplakate aufzuhängen. Man will nun noch einmal kräftig die Werbetrommel rühren und hofft auf eine gute Wahlbeteiligung.
Vorsitzender Josef Wiesheu nutzte die letzte Sitzung vor der Wahl auch für einen Rückblick auf die Amtsperiode. Man bot 21 Sprechtage und elf
Vorträge und Veranstaltungen an. Die Themen reichten von Demenz bis hin zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Der Seniorenbeirat traf dabei immer wieder den Nagel auf den Kopf, bei einer Veranstaltung in der Mehrzweckhalle stellte man sogar die Rekordbeteiligung von 150 Zuhörern auf. Damit wurde bewiesen, dass der Moosburger Seniorenbeirat den älteren Bewohnern der Dreirosenstadt aus der Seele spricht.
Man bot zudem zwei Kirchenführungen und vier Informationsfahrten an, hielt acht Beiratssitzungen ab und traf sich zweimal beim gemeinsamen Neujahrsempfang im Rathaus. Es wurden alle drei Moosburger Wohn- und Pflegeheime besucht. Bei der Herbstschau war man jeweils mit einem Informationsstand mit von der Partie, und bei 21 gemeinsamen Tanznachmittagen mit der AWO wurde kräftig das Tanzbein geschwungen. Computer-Experte und Beiratsmitglied Hermann Wolf bot elf Kurse zum Thema "Senioren und Internet" an.
Seit einem Jahr bereichern zusätzlich gemütliche Karten- und Spielerunden das prall gefüllte Programm des Moosburger Seniorenbeirates. Nachdem die Anfangsphase etwas zäh verlief, erfreuen sich die Karten- und Spielerunden nun großen Zulaufs.
Josef Wiesheu fasste zusammen: "Der Seniorenbeirat ist überparteilich, überkonfessionell und verbandsunabhängig. Uns liegt das Wohl der älteren Menschen unserer Stadt am Herzen. Alt machen nicht die grauen Haare am Kopf oder die vielen Jahre. Alt ist, wer seinen Mut verliert und sich für nichts mehr interessiert. Gesund und mit frohem Herzen alt zu werden, ist ein großes Glück", so Wiesheu. -re-

Kompetenter und gescätzter Ansprechpartner der älteren Moosburger ist der Seniorenbeirat (Foto:re)

Freisinger Tagblatt
25.7.2007
Eingeladen
Eingeladen von der Landkreisabgeordneten von Erding und Freising, Ulrike Scharf-Gerlspeck, besuchte eine Gruppe Multiple Sklerose Kranker unter Leitung von Rosemarie Wittek, und Senioren (Bild) mit dem Vorsitzenden des Senjorenbeirates von Moosburg, Josef Wiesheu, Staatskanzlei und Landtag. Erste Station war die Staatskanzlei. Die Besucher sahen Kuppelsaal, Zirbelstube und Empfangsräume des Ministerpräsidenten, nahmen am Kabinettstisch Platz und fühlten sich einmal wie ein Minister oder eine Ministerin. Im Landtag wurde die Gruppe bereits von Ulrike  Scharf-Gerlspeck erwartet. Bevor ihre Gäste an einer, wie sich später herausstellen sollte, hitzigen Plenarsitzung zum Thema Krippenplätze, teilnahmen, informierte sie die Abgeordnete über ihre Arbeit im sozialpolitischen Ausschuss des Landtages. Mit einem Abendessen in der Landtagsgaststätte und angeregten Gesprächen klang der sehr interessante Besuch in der bayerischen "Machtzentrale" aus. Text und Foto: fkn

Moosburger Zeitung
11.7.2007
Staatskanzlei und Landtag besucht
Moosburg. Auf Einladung der Erdinger Landkreisabgeordneten Ulrike Scharf-Gerlspeck besuchten die MS-Gruppe mit Leiterin Rosemarie Wittek und interessierte Senioren mit dem Vorsitzenden des Seniorenbeirats Moosburg, Josef Wiesheu, die Bayerische Staatskanzlei und den Landtag. Erste Station war die Staatskanzlei. Die Besucher konnten Kuppelsaal, Zirbelstube und Empfangsräume des Ministerpräsidenten besichtigen, am Kabinettstisch Platz nehmen und sich einmal wie ein Minister fühlen. Im Landtag wurde die Gruppe bereits von Ulrike Scharf-Gerlspeck erwartet. Bevor ihre Gäste an einer, wie sich später herausstellen sollte, hitzigen Plenarsitzung zum Thema Krippenplätze teilnahmen, informierte sie die Abgeordnete über ihre Arbeit im sozialpolitischen Ausschuss des Landtages. Mit einem Abendessen in der Landtagsgaststätte und angeregten Gesprächen klang der sehr interessante Besuch aus.
Freisinger Tagblatt
21.6.2007
Auf den Spuren des "Grünen Goldes"
Begeistert lauschten die Senioren aus Moosburg den spannenden Ausführungen im Deutschen Hopfenmuseum in Wolnzach. (FOTO:LEX)

Moosburg - "Auf der Spur des grünen Goldes" wandelten kürzlich 50 Senioren aus Moosburg. Vom "Tor zur Hallertau" aus, wie Seniorenbeirats-Vorsitzender Josef Wiesheu poetisch bemerkte, ging es nach Wolnzach in das einzige deutsche Hopfenmuseum.
Schon auf der Fahrt dorthin erläuterte Wiesheu, selbst Kind von Hopfenbauern, die Lage der Hallertau von Zolling bis über die Donau hinaus und von Rottenburg/ Laaber bis nach Schrobenhausen. Man lernte auch etwas über den heiligen Kastulus, der nicht nur Stadtpatron Moosburgs, sondern auch Patron der ganzen Hallertau ist. Außerdem erfuhren die Teilnehmer einiges über Siegelbezirke und die größten Hopfenbauern mit bis zu 100 000 Hopfenstöcken. Auch die passierten Ortschaften wurden erklärt, etwa Schweinersdorf, Mönchsberg, Altfalterbach oder Gründl (vormals Grintila), wo schon 850 ein Hopfengarten gepflegt worden sein soll.
Der gute Boden sei es, erklärte der Vorsitzende des Seniorenbeirates weiter, der die Hallertau als Hopfenanbaugebiet prädestiniere. Auch die viele Arbeit, die in den Hopfenanbau gesteckt werden muss, das Reinheitsgebot für Bier und die Zusammensetzung des Gerstensaftes waren Themen auf der Hinfahrt.
So vorbereitet erkundeten die Besucher aus Moosburg das Hopfenmuseum. Auch unter ihnen gab es wahre Experten, die als "Hopfazupfa" große Erfahrungen mitbrachten. Mit einem Exkurs in die Technik der Hopfengärten schloss die interessante Führung.
Mitten in etwa 14 000 Hektar Hopfen gab es dann noch eine Brotzeit mit Bier ein Muss nach der Besichtigung des Deutschen Hopfen
museums. lex
 
Moosburger Zeitung
13.6.2007
Senioren auf der Spur des "grünen Goldes"
Reisegruppe informiert sich im Hopfenmuseum in Wolnzach über die Kuturpflanze
Moosburg. Das Deutsche Hopfenmuseum in Wolnzach lockte am Montag 50 Seniorinnen und Senioren in die Hallertau. Veranstalter der Ausflugsreise mit Bildungscharakter war der Seniorenbeirat, die Leitung lag bei dessen Vorsitzendem Josef Wiesheu. Nach der Führung durch das Hopfenmuseum war auch noch Zeit für ein gemütliches Beisammensein.
"Auf der Spur des grünen Goldes" waren am Montagnachmittag 50 Seniorinnen und Senioren aus Moosburg. Vom "Tor zur Hallertau" aus, wie Josef Wiesheu poetisch bemerkte, ging es in kurzer Fahrt nach Wolnzach in das einzige Hopfenmuseum Deutschlands. Schon auf der Fahrt dorthin erläuterte Wiesheu, selbst Kind von Hopfenbauern, die Lage der Hallertau von Zolling bis über die Donau hinaus und von Rottenburg/ Laaber bis Schrobenhausen. Man lernte auch etwas über den heiligen Kastulus, der nicht nur Stadtpatron Moosburgs, sondern auch Patron der ganzen Hallertau ist, über Siegelbezirke und die größten Hopfenbauern mit bis zu 100 000 Hopfenstöcken.
Guter Boden in der Hallertau
Auch über die Ortschaften auf dem Weg gab es Wissenswertes zu hören etwa über Schweinersdorf, Mönchsberg, Altfalterbach oder Gründl (vor
mals Grintila), wo schon 850 ein Hopfengarten gepflegt worden sein soll. Der gute Boden sei es, erklärte der Vorsitzende des Seniorenbeirates weiter, der die Hallertau als Hopfenanbaugebiet ideal mache; sein "tiefgründiges Bodenprofil aus fruchtbarem Lehm- und Tonboden, in dem die Nährstoffe festgehalten werden". Auch die viele Arbeit, die in den Hopfenanbau gesteckt werden muss, das Reinheitsgebot für Bier und die Zusammensetzung des Gerstensaftes waren Themen auf der Hinfahrt.
Auf diese Weise bereits mit Vorwissen versorgt, konnten die rüstigen Damen und Herren unter der Führung von Maria und Johannes Sommerer, einem ehrenamtlich tätigen Ehepaar, das Deutsche Hopfenmuseum "erobern". In diesem Museum ist die Arzneipflanze 2007 das beherrschende Thema. "Der Hopfen will jeden Tag seinen Herrn sehen", das war den Ausflüglern schon auf der Anreise klar geworden, und unter den Seniorinnen und Senioren waren auch wahre Experten, die als "Hopfazupfa" große Erfahrungen mitbrachten.
Führung ein Erlebnis
Trotzdem war die Führung mit den Erklärungen der beiden Führer ein Erlebnis. Da wurde die Arbeit der Weinbauern in früheren Jahren vor dem geistigen Auge lebendig, das Bifänge aufhäufeln, das Stöcke schneiden, das Aufhängen der Drähte und das Andrehen der Hopfensprösslinge. Gezeigt und erklärt wurden aber auch die moderneren Maschinen, die heute einen Großteil der früheren Knochenarbeit übernehmen.
"Die Hopfenpflückmaschine hat nicht Arbeitsplätze verdrängt", betonten die Führer eindringlich, "sie war notwendig geworden, weil keiner mehr Hopfen zupfen wollte." Auch, dass der Hopfen gespritzt werden muss, daran ließen Maria und Johannes Sommerer keinen Zweifel. Drei bis fünfmal im Jahr, nur bei bestimmten Temperaturen, bei Wind,stille (und das kann auch einmal nachts sein) und heute mit Gebläsespritzen werde das Spritzmittel ausgebracht, um die "Chemie" auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren. Gespritzt werde auch nur dann, wenn ein bestimmter Schädlingsbefall überschritten worden sei, so Maria Sommerer. Im Hopfen verblieben keine Rückstände.

Romantisch war's einst bei der "Hopfazupf". Es wurde gemeinsam gegessen (vorne) und "biologisch" auf Stroh genächtigt
Die schöne Hopfazupf
"Schön" sei es früher beim "Hopfazupfa" gewesen, erzählten die Museumsführer, und das bestätigten auch die in diesem Metier erfahrenen Ausflügler, "Jeden Tag satt essen, auch die Kinder, die mitgebracht wurden, gemeinsam singen - Fernsehen und Playstation gab es ja nicht - tanzen und ein wenig Geld verdienen. " Allerdings müsse man alles der damaligen Zeit zuordnen, gab Maria Sommerer zu bedenken. Da spielten auch die oft mangelnde Hygiene und die rissigen Hände keine Rolle. "Dafür", lachte Sommerer, "schlief man biologisch auf Stroh, nur mit einer Baumwolldecke zugedeckt." Seit etwa 1965 allerdings ist diese "Romantik" vorbei. Seitdem wird maschinell gepflückt. Die Bearbeitung des Hopfens nach dem Pflücken, von der Darre, dem Eintreten der Dolden durch einen Gewährsmann des Hopfenhändlers (!) in große Säcke und das Verbringen in die Siegelhalle, war ein weiterer Schwerpunkt der Führung. In der Siegelhalle werden heute Proben der angelieferten Ware entnommen und im Labor auf ihre Güte hin untersucht. Dann gehen die versiegelten Ballen nach Nürnberg, der größten Welthopfenzentrale, von wo aus sie in alle Welt verfrachtet werden; nach Japan etwa, in die USA, nach Brasilien oder auch nach Russland.
Hopfen wichtige Heilpflanze
Nur fünf bis sechs Prozent des Naturhopfens gehen übrigens ins Bier, für 100 Liter werden zwischen 80 bis 200 Gramm (Helles bis Pils) benötigt. Am meisten Hopfen werde für das alkoholfreie Bier verwendet, war zu hören. Oft dient Hopfen aber auch als Heilpflanze; gegen Magengeschwüre, zur Krebsvorbeugung und gegen Osteoporose beispielsweise soll er gut sein. Hopfen und Baldrian gemischt sei ein gutes Schlafmittel, Hopfen könne aber auch die Manneskraft herabsetzen, "weshalb in Klöstern nach einer alten Benediktinerregel pro Tag zwei Liter Bier erlaubt gewesen sind". Nicht unerwähnt blieb natürlich das Bayerische Reinheitsgebot von 1516, das Herzog Wilhelm IV. erlassen hatte. Mit einem Exkurs in die Technik der Hopfengärten mit ihren Stangen und Drähten schloss die umfangreiche und interessante Führung. Mitten in den zirka 14000 Hektar Hopfen, der heuer schon sehr hoch gewachsen ist, gab es dann noch eine gute Stunde für Brotzeit und Biergenuss - ein Muss nach der Besichtigung des Deutschen Hopfenmuseums.
Zum Abschluss das Erinnerungsfoto. Unser Bild zeigt die Seniorinnen und Senioren mit ihren Führern Josef Wiesheu (vorne Mitte) und dem Ehepaar Maria und Johannes Sommerer (l.)
(Fotos: Lex)


Moosburger Zeitung
15.5.2007
Stabile Seitenlage und Herzmassage
Senioren erfuhren beim Roten Kreuz, welche Notfälle es gibt und was zu tun ist
Sonja Fleischer demonstrierte an einer Puppe, was bei der Herz-Lungen-Wiederbelebung zu beachten ist  Die Zuhörer verfolgten interessiert die Ausführungen der Referentin (Fotos:sr)
 
Moosburg. Was mache ich, wenn plötzlich neben mir jemand zusammenbricht und leblos am Boden liegt? Dieser und weiteren Fragen rund um das Thema "Erste Hilfe" gingen einige Damen und Herren am Montagnachmittag auf den Grund. Der Seniorenbeirat hatte in den Saal des Rot-Kreuz-Heims geladen, wo Sonja Fleischer, Rettungsassistentin beim Bayerischen Roten Kreuz in Moosburg, in ihrem Vortrag aufklärte, was im Notfall zu tun ist, beziehungsweise wie ein Notfall zu erkennen ist und was ihn auslöst. Die Zuhörer lernten verschiedene Krankheitsbilder kennen und bekamen die Herz-Lungen-Wiederbelebung sowie die stabile Seitenlage erläutert.

Zunächst sprach die Referentin über die Angina Pectoris, eine Verengung eines Herzkranzgefäßes. Typische Auslöser einer Angina Pectoris sind körperliche oder psychische Belastung sowie Kälte oder üppige Mahlzeiten. Bemerkbar macht sie sich durch Schmerzen hinter dem Brustbein und ein Engegefühl im Brustkorb. Die Schmerzen können auch auf  Hals, linke Schulter oder den linken Arm ausstrahlen. Die Symptome sind meist nach spätestens zehn Minuten wieder vorbei.
Ist ein Herzkranzgefäß nicht nur verengt, sondern ganz verschlossen, dann entsteht ein Herzinfarkt. Die Symptome sind ähnlich wie bei der Angina Pectoris, aber zusätzlich leidet der Patient an Atemnot und hat meistens panische Angstzustände. Außerdem treten die Beschwerden auch im Ruhezustand ganz plötzlich auf. Ist der Betroffene bei Bewusstsein, sollte er, um die Atmung zu erleichtern, in aufrechter Haltung gelagert werden. Ist er jedoch bewusstlos, müssen die Vitalfunktionen, also Atmung und Kreislauf, überprüft werden. Sonja Fleischer erläuterte den Zuhörern, wie das funktioniert. Sind weder Atmung noch Puls festzustellen, muss ohne Verzögerung mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen werden. Anhand einer Puppe zeigte die Rettungsassistentin, was dabei zu beachten ist.
In diesem Zusammenhang lernten die Teilnehmer ein neues Gerät kennen, den so genannten Frühdefibrillator, der in allen größeren öffentlichen Gebäuden zu finden ist. Das Gerät ermöglicht dem Laien, im Notfall schnell und effektiv zu helfen, weil es aufgrund der gemessenen Werte selbst entscheidet und eventuell einen Stromschock verabreicht. In Wartenberg hat diese Maßnahme erst vor Kurzem einem Menschen das Leben gerettet.
Ein weiteres Thema, über das Sonja Fleischer referierte, war der Schlaganfall. Diese Erkrankung entsteht durch die Verengung eines Gefäßes am Gehirn und führt meist zu einer halbseitigen Lähmung von Gesicht, Armen oder Beinen. Außerdem treten häufig Sprachstörungen auf. Fleischer mahnte, auf die kleinsten Anzeichen zu achten, denn nur wenn ein Schlaganfall-Patient innerhalb von drei bis sechs Stunden behandelt werde, können Spätfolgen verhindert werden. Betroffene, die noch bei Bewusstsein sind, müssen in die stabile Seitenlage gebracht werden, die Sonja Fleischer an einer Kollegin demonstrierte. Andernfalls müssen wiederum die Vitalfunktionen kontrolliert und gegebenenfalls beatmet werden.
Zuletzt erfuhren die Senioren, was bei einem Diabetes-Patienten zu tun ist, wenn er in den Unterzuckerbereich fällt. Oft merkt der Betroffene
dies selbst, weil er Bewusstseinstrübungen hat. Es sollte dann der Blutzucker gemessen werden. Wenn dieser unter dem Wert 60 liegt, kann man Zuckerhaltiges wie Cola, Apfelsaft oder Traubenzucker verabreichen. Anschließend sollte der Patient jedoch auch etwas essen, damit der Blutzucker nicht wieder abfällt.
In jedem Notfall sollte die Notrufnummer 19222 angerufen werden. Am Handy muss dabei die Vorwahl vorgewählt werden. -sr-
 
  
Moosburger Zeitung
20.4.2007
Ausfüllen einer Patientenverfügung

Moosburg. Die Diplom-Theologin und Hospizhelferin Edith Bernack empfiehlt die Broschüre "Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter" vom Bayerischen Justizministerium. Sie erläuterte auch die Vorgehensweise, wie die darin enthaltene Patientenverfügung auszufüllen ist. 
Demnach ist zuerst anzukreuzen, für welche Situationen die Patientenverfügung gelten solle: 1. Wenn ich mich aller Wahrscheinlichkeit nach unabwendbar im unmittelbaren Sterbeprozess befinde; 2. Wenn in Folge einer Gehirnschädigung meine Fähigkeiten, Einsichten zu gewinnen, Entscheidungen zu treffen und mit anderen Menschen in Kontakt zu treten, nach Einschätzung zweier erfahrener Ärzte aller Wahrscheinlichkeit nach unwiederbringlich erloschen sind, selbst wenn der Tod noch nicht absehbar ist ( ... ); 3. Wenn ich mich im Endstadium einer unheilbaren, tödlich verlaufenden Krankheit befinde, selbst wenn der unmittelbare Sterbeprozess noch nicht absehbar ist; 4. Wenn ich in Folge eines weit fortgeschrittenen Hirnabbauprozesses auch mit ausdauernder Hilfestellung nicht mehr in der Lage bin, Nahrung und Flüssigkeit auf natürliche Weise zu mir zu nehmen.
Dann kann man für alle angekreuzten Situationen seine gewünschten Behandlungsmethoden festlegen: 1. Ich verlange lindernde, pflegerische Maßnahmen, insbesondere Mundpflege zur Vermeidung des Durstgefühls sowie lindernde ärztliche Maßnahmen, im speziellen Medikamente zur wirksamen Bekämpfung von Schmerzen, Luftnot, Angst, Unruhe, Erbrechen und anderen Krankheitserscheinungen. Die Möglichkeit einer Verkürzung  meiner Lebenszeit durch diese Maßnahmen nehme ich in Kauf; 2. Die Unterlassung lebensverlängernder oder lebenserhaltender Maßnahmen, die nur den Todeseintritt verzögern und dadurch mögliches Leiden unnötig verlängern würden; 3. Auch wenn der Tod nicht unmittelbar bevorsteht, wünsche ich sterben zu dürfen und verlange: a) Keine künstliche Ernährung, b) Verminderte Flüssigkeitsgabe nach ärztlichem Ermessen, c) Keine Wiederbelebungsmaßnahmen.
Danach kann man Begleitungswünsche wie Hospizdienst oder Seelsorge festlegen. -re


Moosburger Zeitung
20.4.2007
Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter
Infoveranstaltung des Seniorenbeirats über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
Zur Veranstaltung des Seniorenbeirats über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht waren zahlreiche Bürger gekommen (Foto: re)

Moosburg. Will ich im unabwendbaren und unmittelbaren Sterbeprozess lebensverlängernde und lebenserhaltende Maßnahmen noch erhalten? Will ich im Endstadium einer unheilbaren, tödlich verlaufenden Krankheit noch künstlich ernährt werden? Diese Behandlungswünsche kann der Patient schon vor einer schweren Erkrankung in einer Patientenverfügung niederlegen. Und zwar für den Fall, dass er seinen Willen aufgrund einer Erkrankung selbst nicht mehr äußern kann.
Der Seniorenbeirat lud zu diesem Thema am Mittwoch in die Mehrzweckhalle ein. Diplom-Theologin und Hospizhelferin Edith Bernack referierte über "Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht". Sie empfahl diese beiden Formulare unbedingt anzulegen.
Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht seien Ausdruck des Selbstbestimmungsrechtes, welches von der Rechtsordnung garantiert werde. Der so dokumentierte Wille des Patienten ist nach den Worten der Referentin für alle Ärzte, Krankenhäuser, Pflegeheime, Angehörige, Bevollmächtigte und Betreuer verbindlich.
Bernack räumte hierbei mit falschen Meinungen auf. So dürfe ein Arzt selbst Familienmitglieder untereinander nicht über ihre Krankheiten informieren. Denn die Mediziner stehen unter ärztlicher Schweigepflicht. Ein Arzt dürfe auch nur nach dem Willen des Patienten handeln. "Jede Spritze, die sie gegen ihren Willen bekommen, ist eine Körperverletzung", stellte Bernack klar.
Problematisch wird es, wenn der Patient aufgrund einer schweren Erkrankung oder eines schweren Unfalls nicht mehr ansprechbar ist und er seinen Willen nicht mehr äußern kann. Für solche Fälle wäre es empfehlenswert, wenn man bereits vorher in einer Patientenverfügung die Behandlungswünsche geäußert hätte.
Sie empfahl die Broschüre "Vorsorge für Unfall, Krankheit und Alter" vom Bayerischen Justizministerium und erläuterte diese samt der enthaltenen Patientenverfügung (siehe nebenstehenden Kasten). Die Expertin riet, die Patientenverfügung regelmäßig per Unterschrift zu bestätigen.
Doch wie kommt die Patientenverfügung im schweren Krankheitsfall zum Arzt? Bernack informierte, dass hierfür die Erteilung einer Vorsorgevollmacht oder einer Betreuungsverfügung notwendig sei. Sie riet, bei problematischen sozialen Verhältnissen wie Streit in der Familie zur Betreuungsverfügung. Bei der Betreuungsverfügung wird vom Vormundschaftsgericht für den Patienten ein Betreuer bestellt, der dem Patientenwillen Ausdruck verschafft und seine Angelegenheiten regelt. Der Betreuer wird demnach vom Vormundschaftsgericht kontrolliert ,und ist gegenüber dem Vormundschaftsgericht rechenschaftspflichtig.
 Wenn in der Familie" alles in Ord nung ist" so die Referenten, könne  man eine Vorsorgevollmacht erteilen.  Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigt der Patient eine Vertrauensperson zu seiner Vertretung in allen wichtigen Angelegenheiten des privaten Lebens. Und zwar auch dann, wenn der Patient nach Errichtung der Urkunde geschäftsunfähig geworden sein sollte. 
Bernack riet bei Problemfällen mit den Dokumenten zum Notar zu gehen. Der Betreuer oder Bevollmächtigte müsse unbedingt wissen, wo sich die Patientenverfügung befindet. -re
Edith Barnack empfahl, für den Krankeitsfall vorzusorgen

Moosburger Zeitung
28.3.2007
Hilfe und Beistand für Opfer von Straftaten
Seniorenbeirat veranstaltet Informationsnachmittag mit vorträgen über den "Weißen Ring"
Josef Wiesheu (r.) und Hubert Sturm (l.) überreichen der Referentin Silvia Niedermeier eine Orchidee (Foto: sr)
 
Moosburg. Ganz schön erschrocken sahen einige Senioren aus, während Silvia Niedermeier von ihrer Arbeit berichtete. Die Moosburgerin ist ehrenamtlich bei der Organisation "Weißer Ring" tätig und leitet deren Außenstelle in Freising. Am Dienstagnachmittag referierte sie im Torbräustüberl über den Weißen Ring und dessen Aufgaben. Die vom Seniorenbeirat eingeladenen Gäste bekamen Einblicke in die Tätigkeit der Einrichtung und erhielten Ratschläge und Tipps zum Verhalten, um Gefahr vorzubeugen.
Täglich ist über die Medien von kleineren oder auch schweren Verbrechen zu hören. Auch im Landkreis Freising gibt es genügend Straftaten zu verzeichnen. Das Interesse fokussiert sich dabei meist auf die Tat an sich und den Täter, eventuelle Opfer bleiben mit ihren Verletzungen und Ängsten alleine. Um diese Menschen kümmert sich der Weiße Ring.
Die Außenstelle Freising existiert seit 1992, zehn ehrenamtliche Mitarbeiter engagieren sich derzeit für die Verbrechensopfer. Silvia Niedermeier erzählte von einigen der spektakulärsten Fälle, mit denen der Weiße Ring im Landkreis zu tun hatte. Dazu gehörte allen voran der Amoklauf an der Wirtschaftsschule im Jahr 2002, als ein Ex-Schüler zunächst in Eching zwei ehemalige Kollegen, anschließend den Direktor und sich selbst getötet hatte.
Die Hauptaufgaben der gemeinnützigen Organisation sind die Betreuung von Kriminalitätsopfern, Begleitung zu Gerichtsterminen sowie Anwesenheit und Beistand bei der Vernehmung des Opfers durch Polizei oder Staatsanwaltschaft. Außerdem bietet der Weiße Ring psychologischen Beistand, vermittelt gegebenenfalls zu psychologischer Hilfe und betreut die Hinterbliebenen.
Aber auch in finanzieller Hinsicht stehen die Verantwortlichen zur Seite. So erfahren Menschen, die aufgrund der Straftat in Finanznöte geraten, materielle Unterstützung. Laut Niedermeier müssen Zuwendungen vom Weißen Ring nicht zurückbezahlt werden. Auch beim Umgang mit Behörden steht der Weiße Ring mit Rat und Tat zur Seite, klärt Opfer, die nach einer Straftat erwerbsunfähig geworden sind, beispielsweise darüber auf, dass sie gesetzlich Anspruch auf Opferentschädigung haben und helfen bei der Antragstellung.
Der Weiße Ring finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Geldbußen, die von Gerichten zur Verfügung gestellt werden. Er arbeitet eng mit der Polizei, der Kriminalpolizei, aber auch mit Organisationen wie Caritas, Frauenhaus und Jugendamt zusammen. Niedermeier sagte: "Oft haben sie dort jemanden, der Opfer wurde, sich aber nicht traut, selbst auf uns zu zukommen." Viele wissen auch gar nicht, dass es den Weißen Ring überhaupt gibt.
Der Vorsitzende des Seniorenbeirats, Josef Wisheu, und Hubert Sturm, der selbst Mitglied des Weißen Rings' ist, überreichten Silvia Niedermeier eine Orchidee zum einen als Dank für ihr Kommen, zum anderen als Anerkennung, denn Silvia Niedermeier ist Trägerin der Bundes
verdienstmedaille. -sr-

 
Moosburger Zeitung
28.2.2007
"Sehr wichtig sind Liebe und Respekt"
Überwältigendes Interesse an Demenz-Vortrag des Seniorenbeirates mit Hildrud Knoben
Gerontologin und Diplom-Pädagogin Hiltrud Knoben sprach über Demenz Vorsitzender Josef Wiesheu vom Seniorenbeirat war vom Ansturm überwätigt. (Fotos: re)

Moosburg. Wieder einmal ist es dem Seniorenbeirat gelungen, das Torbräustüberl zu "sprengen". Der Andrang zum Vortrag am Dienstag war so groß, das es schnell "Stühle ausverkauft" hieß und nur noch wenige Stehplätze zu haben waren. Gerontologin und Diplom-Pädagogin Hiltrud Knoben referierte über das Thema "Demenz - das schleichende Vergessen". Die Expertin betonte: "Sehr wichtig sind für die Demenz-Erkrankten Zuwendung, wertschätzendes Verhalten, Liebe und Respekt." Sie nannte als Therapiemöglichkeiten die medikamentöse Therapie, viel Trinken, Gedächtnistraining und Bewegung. Ein Geheimtipp von Knoben lautete: "Lernen Sie jeden Tag ein neues Gedicht auswendig."
Seniorenbeirats-Vorsitzender Josef Wiesheu war vom Ansturm überwältigt. Ihn freute, dass er für den Vortrag Hiltrud Knoben als Expertin gewinnen konnte. Sie ist vielen Moosburgern in guter Erinnerung, leitete sie doch zehn Jahre lang das ehemalige Kreisaltenheim Friedl. Danach war sie zehn Jahre für die gerontopsychiatrische Fachberatung im Caritas-Zentrum Freising zuständig.
Knoben beantwortete zuerst die Frage "Was ist eine Demenzerkrankung?". Sie übersetzte dabei den lateinischen Begriff "Demenz " in "Weg vom Geist" oder "ohne Geist". Damit sei gleich das wesentliche Merkmal von Demenzerkrankungen vorweg genommen, nämlich der Verlust der geistigen Leistungsfähigkeit. "Am Anfang der Krankheit stehen Störungen des Kurzzeitgedächtnisses und der Merkfähigkeit." Wer bei sich seit über einem halben Jahr Gedächtnisstörungen bemerken würde, könnte womöglich an einer Demenz erkrankt sein.
Knoben empfahl bei ersten Auffälligkeiten den Weg zum Hausarzt. Dieser könnte durch Tests und Befragungen die Diagnose stellen. Sie empfahl zudem, noch einen Facharzt wie einen Arzt für Neurologie oder Psychiatrie hinzuzuziehen. Hiltrud Knoben unterschied nun Alzheimer und andere Demenzformen. So unterscheiden Fachleute zwei Typen des geistigen Abbaus: Zum einen die primären Demenzformen, hierbei lassen die Hirnfunktionen schleichend und schrittweise nach und sind unwiederbringlich verloren. Das bekannteste Beispiel hierfür ist die Alzheimer-Krankheit.
Die zweite Form sind die sekundären Demenzen. In solchen Fällen ist der geistige Verfall Folge einer anderen organischen Erkrankung wie Hirnverletzung, Himgeschwulst oder Herz-Kreislauf-Krankheit. Auch Arzneistoffe und Gifte (Alkohol, Drogen) können hierzu führen. Wenn die Grunderkrankung wirksam behandelt wird bzw. Giftstoffe das Gehirn nicht mehr belasten oder Verletzungen geheilt sind, normalisiert sich meist die geistige Leistungsfähigkeit.
Wenn die empfindlichen Nervenzellen jedoch zu lange der schädigenden Wirkung ausgesetzt waren und abgestorben sind, kann die sekundäre Demenz auch in eine primäre Form übergehen. Knoben betrachtete die häufige Alzheimer-Erkrankung genauer. Die Demenz vom AlzheimerTyp ist eine degenerative Krankheit des Gehirns, während deren Verlauf die Nervenzellen des Gehirns irreversibel zerstört werden. Die Krankheit verläuft bei jedem Betroffenen unterschiedlich.
Man unterscheidet drei Stadien, die fließend ineinander übergehen. Charakteristisch für die AlzheimerDemenz ist ihr schleichender, nahezu unmerklicher Beginn. Am Anfang treten kleinere Gedächtnislücken und Stimmungsschwankungen auf, die Lern- und Reaktionsfähigkeit nimmt ab. Hinzu kommen erste Sprachschwierigkeiten. "Die Er'krankten benutzen einfachere Worte und kürzere Sätze", so Knoben. Es kämen Störungen des Denk- und Urteilsvermögens sowie örtliche und zeitliche Orientierungsstörungen hinzu. Die Patienten würden antriebsschwächer und sich immer mehr gegenüber Neuem verschließen.
Die Kranken würden in diesem Stadium bewusst die Veränderungen registrieren, deshalb würden viele mit Wut, Angst oder Beschämung reagieren. Im weiteren Verlauf der Krankheit würden die Symptome offensichtlich, Beruf und Autofahren müssen spätestens jetzt aufgegeben werden. Der Erkrankte sei bei den Alltagsaufgaben wie Körperpflege oder Nahrungsaufnahme nun zunehmend auf die Unterstützung anderer Menschen angewiesen, das Gedächtnis ist nun hochgradig gestört. Das Zeit- und Ortsgefühl geht verloren, die Sprache wird undeutlich. Es können auch verstärkt Aggressionen und Depressionen auftreten.
Im Spätstadium ist der Kranke dann vollkommen auf Pflege und Betreuung von anderen angewiesen. Familienmitglieder werden jetzt nicht mehr erkannt, eine verbale Verständigung ist unmöglich. Es treten vermehrt körperliche Symptome wie Gangunsicherheit oder Schluckstörungen auf. Knoben nannte noch weitere Symptome im Krankheitsverlauf wie innere Unruhe, sozialer Rückzug, Aufmerksamkeits- oder Persönlichkeitsstörungen.
Sie kam zur entscheidenden Frage der Therapiemöglichkeiten: Eine wichtige Säule der Behandlung wäre die medikamentöse Therapie. Es gebe beispielsweise Medikamente wie die Acetylcholinesterase-Hemmer, diese müssten laut Knoben aber noch vom Bundesausschuss und im Bundesministerium für Gesundheit genehmigt werden. Es gebe noch zahlreiche weitere Medikamente wie das Ginkgo-Biloba-Spezialextrakt. Dieses würde eine Verbesserung der kognitiven Funktionen und eine Erleichterung in der Bewältigung des Alltages bewirken.
Zur zweiten wichtige Säule in einer modernen Behandlung zählen optimale Betreuung, mögliche Psychotherapie sowie eine Vielzahl weiterer Behandlungsmöglichkeiten. Diese zielen darauf ab, verbleibende Fähigkeiten der Kranken zu üben sowie ihr Selbstwertgefühl zu stärken. Knoben empfahl viel Bewegung, viel zu trinken und ein Gedächtnistraining.
Wichtige Tipps im Umgang mit Demenzkranken sind klare Anweisungen in einfachen Sätzen, fürsorglicher Umgangston, wichtige Informationen bei Bedarf wiederholen, konkrete Angaben wie Zeit, Datum oder Ort geben, mit dem Kranken geduldig und verständnisvoll sein, Vorwürfe besser überhören und: "Loben bringt mehr als Kritisieren." Die Expertin betonte abschließend: "Sehr wichtig für den Demenz-Kranken sind Liebe und Respekt." -re

Der Seniorenbeirat trifft mit seinen Veranstaltungen stets den Nagel auf den Kopf: Auch diesmal blieb kein Stuhl frei.

 
Moosburger Zeitung
31.1.2007
Richtiges Training für jedes Alter
Seniorenbeirat setzt Vortragsreihe fort - Fitnesstipps von Sepp Riedermayr
Hermann Wolf (l.) und Seniorenbeiratsvorsitzender Josef wiesheu empfingen Fitness-Experte Sepp Riedermayr in ihrer Mitte. (Foto: tom)

Moosburg. "Fit im Alter" - das wünscht sich wohl jeder zu sein. Wie man dieses Ziel erreicht, beleuchtet der Seniorenbeirat in einer Vortragsreihe. Widmete man sich bereits im Dezember vergangenen Jahres dem Thema gesunde Ernährung, folgte nun am Dienstag im Torbräustüberl eine Informationsveranstaltung, die das richtige Trainieren zum Inhalt hatte.
"Ernährung, Bewegung und richtiges Training", diese drei Bausteine für ein fittes Leben nannte auch der Referent der Veranstaltung. Sepp Riedermayr vom Fitness-Studio Injoy gab den Seniorinnen und Senioren Einblicke in die Trainingsmethodik in Fitness-Studios. Wobei er gleich zu Beginn erklärte, dass sich Fitness-Studios mittlerweile als Gesundheitsstudios definieren. Die Zeiten, in denen solche Studios als "Folterkammern" oder "Muckibuden" galten, in denen an den Hantelstationen Trainierende Vorbildern wie Schwarzenegger nacheiferten, seien laut Riedermayr vorbei. "Das Bild in den Fitness-Studios hat sich gewandelt", so Riedermayr, der es wissen muss, ist er doch seit 20 Jahren Teil dieser Welt.
Inzwischen würden Kunden jeden Alters die Trainingsmöglichkeiten nutzen. "Der jüngste bei uns ist 14, der älteste 82 Jahre", schilderte er. Jeder könne trainieren, so seine Botschaft, wichtig sei dabei nur, es nicht zu übertreiben. Das Credo laute: Immer darauf achten, was dem eigenen Körper gut tut. Das Programm sollte dabei stets an den Leistungsstand angepasst werden. Belastungsgrenzen sollten nicht überschritten und die Pulsfrequenz immer im Auge behalten werden.
Die Leistungsfähigkeit des Körpers erreicht zwischen 25 und 30 Jahren den Höhepunkt - danach geht's "bergab", wie Riedermayr anhand einer Grafik veranschaulichte. Zwar kann niemand das Altern aufhalten, aber der Abbau der Leistungsfähigkeit könne durch Training verlangsamt werden. Wichtig sei die richtige Anleitung. Das Trainingsprogramm, müsse auf die Bedürfnisse eines jeden einzelnen zugeschnitten werden. Erleichtert werde dies durch moderne Geräte, die mit Hilfe von Chip-Karten individuell eingestellt werden können.
"Man stellt sich Training immer als schwer vor", so Riedermayr, "das muss raus aus den Köpfen". Vielmehr, könne mit gezieltem Training viel  fürs Herz-/Kreislaufsystem getan werden, sogar der Blutdruck gesenkt werden. Fehlende Zeit sei kein Argument, nicht zu trainieren. "Ich muss
mir Zeit nehmen für mich selbst", wusste Riedermayr einen Rat, den sich wohl jeder zu Herzen nehmen kann. -tom
 
Moosburger Zeitung
10.1.2007
"Mit Seniorenbeirat Glücks-Ass gezogen"
Meinelt lobt rührigen Seniorenbeirat - Auch Seniorenreferentin habe "guten Draht"
Josef Wiesheu (r.) stellt das neue Programm vor, Anita Meinelt (m.) hörte aufmerksam zu und Karin Linz (l.) blätterte gleich neugierig im druckfrischen Werk   (Foto:re)
 
Moosburg. "Mit dem Seniorenbeirat haben wir ein Glücks-Ass gezogen und mit dem rührigen Vorsitzenden Josef Wiesheu die Starbesetzung gefunden. Der Seniorenbeirat funktioniert super und ist inzwischen ein fester Begriff in Moosburg", war Bürgermeisterin Anita Meinelt beim gemeinsamen Neujahrsempfang am Montag im Rathaus voll des Lobes über den Seniorenbeirat. Ihr herzliches Dankeschön ging auch an Seniorenbeauftragte und Stadträtin Karin Linz, die einen "sehr guten Draht zu den Leuten" habe.
"Wir sind um das Wohl der Bürger sehr bemüht. Das Älterwerden ist eine Bereicherung", betonte Josef Wiesheu beim gemeinsamen Neujahrsempfang. Er berichtete, dass er bei den monatlichen Sprechstunden für Senioren, aber auch auf der Straße immer wieder von den Bürgern höre: "Wie gut, dass es euch gibt."
Wiesheu: "Ich will den heutigen Neujahrsempfang dazu nutzen, der Stadt Moosburg mit Oberhaupt Anita Meinelt sowie Seniorenreferentin und
Stadträtin Karin Linz für ihre tatkräftige Unterstützung zu danken. Denn dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder", betonte Wiesheu.
Er berichtete außerdem über die Veranstaltungen und Angebote des Beirats. Wiesheu hatte zu diesem Zweck eigens einen 15-seitigen chronologischen Tätigkeitsbericht des Seniorenbeirates während der zweiten Wahlperiode von 2005 bis 2007 niedergeschrieben. Am 1. September 2005 wurden demnach bei der konstituierenden Sitzung Vorsitzender Josef Wiesheu, Stellvertreter Alfred Thums, Schriftführer Willi Berger, Hermann Wolf, Christine Hübner und Hubert Sturm in die Vorstandschaft gewählt. Seitdem hat der Seniorenbeirat zahlreiche Veranstaltungen durchgeführt und einiges auf die Beine gestellt.
"Es wurde viel erreicht", kann Wiesheu zufrieden sein. Allein im Jahr 2006 fanden zahlreiche Veranstaltungen statt: Da wurden zum einen Sprechstunden angeboten und zahlreiche Broschüren, Ubersichten und Informationsmaterialien verteilt. Es wurden unter anderem der AWO-Seniorenwohnpark und das Pflegeheim Haus Moosburg besucht. Die zahlreichen Vorträge wie "Der mobile Hilfsdienst des Roten Kreuzes", "Fit im Alter" oder "Betreuungsrecht, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung" fanden jeweils vor einer großen Zuhörerkulisse statt. Der Ausflug zur Allianz-Arena kam ebenfalls gut an. Die Telefonaktion mit der Moosburger Zeitung zum Thema "Rentenbesteuerung" mit Steuerberater Olivier Riedl und Andre' Gabriel fand sehr guten Anklang.
Der Einzug in die neue Bleibe des Seniorenbeirates im Zimmer 30 des Rathauses war ein weiterer "Meilenstein" in der Erfolgsgeschichte Seniorenbeirat. Es fand auch ein Treffen mit dem Seniorenbeirat Landshut statt. Nicht zu vergessen die neu eingeführten Spiele- und Kartenrunden im AWO-Seniorenwohnpark und der Seniorentanz in der Kegelhalle. Außerdem besuchten die Beiratsmitglieder auch zahlreiche Fort- und Weiterbildungen. Angeboten wurde auch ein umfangreiches Internet-Schulungsprogramm für Senioren, für das Beirat Hermann Wolf verantwortlich zeichnet. Josef Wiesheu stellte auch gleich das neue Programm vor. Weil dieses immer umfangreicher werde, hatte man zuerst einmal nur ein Programm für die Veranstaltungen im ersten Quartal 2007 erarbeitet (siehe nebenstehenden Artikel).
Wiesheu versicherte aber, man sei schon mit vollem Eifer am Planen für die Veranstaltungen im zweiten Quartal. Abschließend stießen Bürgermeisterin Anita Meinelt, Josef Wiesheu, Alfred Thums, Wilhelm Berger, Christine Hübner, Hubert Sturm und Hermann Wolf bei einem Glas Sekt auf ein auch in Zukunft erfolgreiches Arbeiten des Seniorenbeirats an. -re
 
Freisinger Tagblatt
10.1.2007
Alt werden als Chance
Erfolgsgeschichte Seniorenbeirat (VON KLAUS KUHN)
Moosburg - Der Seniorenbeirat der Stadt Moosburg ist eine Erfolgsgeschichte - so sehr, dass es bereits vermehrt Anfragen aus anderen Städten gab, was das Geheimnis der Organisatoren sei. Entsprechend stolz präsentierte Vorsitzender Josef Wiesheu am Montag das Programm für das erste Quartal 2007.
Hatte man früher noch Halbjahresprogramme verteilt, gibt es ab heuer alle drei Monate übersichtlich aufgemachte Faltblätter. "Es ist ein volles Programm", kommentierte Bürgermeisterin Anita Meinelt. Für Josef Wiesheu war die Präsentation der Termine auch eine Gelegenheit, danke zu sagen einmal an die Stadt, die dem Gremium einen Etat gewährt, aber auch an die SPD-Fraktion im Rathaus, die dem Seniorenbeirat ihr Zimmer für Beratungsgespräche zur Verfügung stellt. Das sei, meinte Wiesheu, eine echte Verbesserung, denn hier könne man eine Tür zu machen und sei für sich. Bei manchen Themen sei das auch nötig.
Große Ermutigung hat das Gremium laut Wiesheu erfahren. Rückmeldungen wie "es ist gut, dass es euch gibt" seien Ausdruck der Dankbarkeit.
Auch von einer Umstrukturierung berichtete der Vorsitzende: Durch die Einrichtung konkreter Ansprechpartner für die einzelnen Themen sei man jetzt besser organisiert. "Das funktioniert ausgezeichnet", sagte Wiesheu.
Gleichzeitig mit dem Programm legte der Seniorenbeirat einen 15 Seiten starken Rechenschaftsbericht über die Zeit seit der Wahl vor, den Wiesheu Seniorenreferentin Karin Linz übergab, damit diese das Papier dem Stadtrat weiterleiten kann. "Uns geht es darum, dass das Alt werden eine Chance ist", meinte Wiesheu zum Sinn des Gremiums und dessen Arbeit. Man denke derzeit über eine Satzungsänderung nach, um die Wahlperiode zu verlängern. Alle zwei Jahre den doch erheblichen Aufwand für eine Wahl betreiben, das sei nicht optimal, fand Wiesheu.
 
Moosburger Zeitung
3.1.2007
Gemütliche Kartenrunde


ZU EINER GEMÜTLICHEN KARTENRUNDE traf man sich am Mittwochnachmittag in der Cafeteria des AWOSeniorenwohnparks. Veranstaltet wurde der Nachmittag vom Seniorenbeirat zusammen mit AWO-Zivildienstleistendem Jens Herbstreit. Zahlreiche Karten- und Brettspielfreunde waren gekommen und vergnügten sich bei Schafkopf, Dame, Watten, Mühle und Mensch ärgere dich nicht. - Auf unserem Foto spielt Seniorenbeiratsvorsitzender Josef Wiesheu (l.) gerade ein starkes Blatt aus. (Text und Foto: re)

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